Prinzessinnen gewinnen Verfolgerkrimi gegen Sokol/Post

Im Aufeinandertreffen der ersten Verfolger von Spitzenreiter ASKÖ Linz/Steg ging es am Samstagabend beim Duell zwischen dem Zweitplatzierten SG VB NÖ Sokol/Post und der SG Prinz Brunnenbau Volleys auf Rang drei heiß zur Sache am zehnten Spieltag der Austrian Volley League Women 2018/19. Die beiden Teams lieferten sich in Wien ein packendes Duell über zwei Stunden, das schlussendlich die Mühlviertlerinnen mit 3-2 für sich entschieden.

„Solche Partien musst du erst mal drehen, das ist nicht selbstverständlich. Eine tolle Leistung unserer Mannschaft und damit haben sie sich für die Niederlage im ersten Heimspiel perfekt revanchiert. Beim Rekordmeister musst du auswärts erst einmal gewinnen“, jubelte Sportdirektor Josef Trauner über den fünften Auswärtssieg in dieser Saison in der heimischen Volleyballbundesliga. Zwar erwischten seine Prinzessinnen nicht den besten Tag, gewannen aber trotzdem zwei wichtige Punkte.

Schon der Beginn der Partie lief alles andere als erhofft für die Pergerinnen in der Sporthalle Brigittenau. In den ersten beiden Sätzen konnten sie ihre Bestform, die sie zuletzt im Europacup gegen Vero Volley Monza bewiesen, nicht abrufen. Viele kleine Fehler schlichen sich in das Spiel der Machländerinnen ein. Trotzdem konnten sie mit dem Rekordmeister aus Niederösterreich mithalten, verloren aber den ersten Durchgang mit 23-25 knapp.

Pergerinnen drehen noch Partie

Der zweite Satz begann dann rabenschwarz aus Sicht der Mühlviertlerinnen. 0-9 lagen sie zurück, aber trotz des frühen Rückstandes war der Kampfgeist der Prinzessinnen nicht gebrochen. Punkt für Punkt arbeiteten sie sich wieder zurück und bei 23-23 gelang ihnen der Anschluss. In der Verlängerung reichte es dann zum Satzgewinn mit 28-26. Damit war das Team von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova wieder zurück in der Partie. Doch auch im dritten Durchgang ging die Gefühlsachterbahn der Prinzessinnen weiter. Bis zur Satzhälfte duellierten sich die beiden Mannschaften auf Augenhöhe, dann riss erneut der Faden im Spiel der Oberösterreicherinnen. Mit 15-25 ging der Durchgang klar an die Gastgeberinnen.

Auch der Start in Satz vier verlief stockend, allerdings kämpfen sich die Pergerinnen erneut zurück. Sie holten sich den Durchgang mit 25-21 und damit auch im fünften Auswärtsspiel der Saison einen Punkt. Der Entscheidungssatz spiegelte dann den gesamten Krimi des Matches wieder. Immer wieder folgten längere Aufschlagserien der beiden Teams und am Ende entschied ein knapper Outball zum 16-14 für die Prinzessinnen. Auch im fünften Auswärtsspiel der Saison blieben sie damit ungeschlagen. „Wir haben viele Eigenfehler gemacht und hatten lange vor allem mit unserem Spiel zu kämpfen. Aber als Team haben wir gemeinsam wieder in die Spur zurückgefunden. Starke Servicereihen haben uns zurückgebracht. Wir haben nun zwei wichtige Punkte geholt und können damit sehr zufrieden sein“, berichtete Außenangreiferin Martyna Walter.

Für Erholung bleibt aber wenig Zeit, denn schon am Dienstag folgt das Rückspiel im Sechzehntelfinale des CEV Challenge Cups, wo die Pergerinnen in der Candy-Arena in Monza antreten müssen. Das nächste Heimspiel der erfolgreichen Damen aus dem Machland ist dann am 8. Dezember um 17:30 Uhr. Der Gegner ist der aktuelle Meister UVC Holding Graz. Für die Prinzessinnen ist es das letzte Heimmatch vor der Weihnachtspause.

10. Spieltag Austrian Volley League Women
SG VB NÖ Sokol/Post – SG Prinz Brunnenbau Volleys   2 – 3
25-23, 26-28, 25-15, 21-25, 14-16

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