Halbfinalepremiere am Mittwoch

Am Mittwoch steht um 18:30 das erste Halbfinale-Duell für die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg am Programm. Sie empfangen in der Best-Of-Three Serie im Kampf um den Einzug ins Finale niemand geringeren als den 46-fachen Österreichischen Meister SG VB NÖ Sokol/Post. Die Mühlviertlerinnen schlossen den Grunddurchgang als Zweite ab, punktegleich mit den Niederösterreicherinnen, die Dritte wurden. Die Zuschauer erwartet also eine extrem spannende Serie und für die Prinzessinnen ist es zugleich die Premiere, denn noch nie standen sie im Halbfinale in Österreichs höchster Volleyballliga der Frauen.

Mit 17 Siegen in 21 Pflichtspielen haben die Pergerinnnen schon jetzt alle Erwartungen übertroffen. Für die Mannschaft von Zuzana Pecha-Tlstovicova galt es nun, die letzten fünf Wochen sich auf das nächste Saisonhighlight, für die Vorbereitung zu nutzen. „Wir freuen uns nun, nach dieser doch langen Pause, dass es nun endlich los geht“, erklärte Sportdirektor Josef Trauner, der die Vorteile und Nachteile des Wartens beschrieb: „Die viereinhalb Wochen sind einerseits ideal, um kleinere Verletzungen oder Erkrankungen wieder auszukurieren, aber andererseits ist es verdammt schwierig diese spielfreie Zeit zu überbrücken. Unsere Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova hat aber mit der Mannschaft hart und intensiv trainieren können. Wir haben auch mit einem Testspiel die Spannung wieder erhöhen können und freuen uns auf unsere Halbfinalpremiere.“

Letztes Jahr beendeten die Damen von UVC Holding Graz die 24 Jahre andauernde Regentschaft der Niederösterreicherinnen an Österreichs Spitze. Von 1994 – 2017 sicherte sich Sokol/Post den Meistertitel in Folge. In den letzten fünf Aufeinandertreffen entschieden die Prinzessinnen zwei Matches für sich, drei gingen an die Rekordmeisterinnen, pikanterweise konnte sich dabei immer die Gastmannschaft durchsetzen.

Der Angriff ist in dieser Saison das Prunkstück der Mannschaft aus dem Machland. Exakt 300 Punkte erzielte Kapitänin Diana Mitrengova in den 18 Spielen im Grunddurchgang und sie war damit die Topscorerin der Liga. Auf Rang zwei folgte mit Mittelblockerin Jordan Tucker (286) eine weitere Perger Spielerin und auch Neuzugang Martyna Walter, welche in der Sommerpause ins Mühlviertel wechselte, gehörte als Vierte (235) zu den stärksten Angreiferinnen der Liga.

Nach einer vom Österreichischen Volleyball Verband zugestandenen Ausnahmeerklärung dürfen die Prinzessinnen ihre Heimspiele in der Donauwell-Arena austragen: „Schön, dass der Verband dann eingelenkt hat und uns und Linz/Steg eine Ausnahme zukommen hat lassen. Ich denke für die Spielerinnen sowie Betreuer, die Fans und für alle, die im Hintergrund an dieser tollen Saison mitgearbeitet haben, ist ein willkommenes Dankeschön für die erfolgreiche Arbeit in Oberösterreich.“ Damit beginnt die Serie am Mittwochabend um 18:30 in Perg.

Playoff Halbfinale Austrian Volley League Women:
Spiel 1:
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VB NÖ Sokol/Post
20/03/2019 18:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Spiel 2:
SG VB NÖ Sokol/Post – SG Prinz Brunnenbau Volleys
24/03/2019 17:00 Uhr
Posthalle, Wien

Spiel 3 (wenn nötig):
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VB NÖ Sokol/Post
31/03/2019 (noch nicht fixiert)
Donauwell-Arena, Perg

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