Finalserie beginnt am Samstag

Zwei Teams aus Oberösterreich stehen sich am Samstagabend um 20:25 Uhr beim ersten Finalspiel um den Meistertitel der Austrian Volley League, Österreichs höchster Spielklasse im heimischen Volleyball, gegenüber. Schauplatz der Best-of-Five Serie ist die Amstettner Johann-Pölz-Halle und alle Matches werden live auf ORF Sport+ übertragen. Damit ist das Duell der ASKÖ Linz-Steg und der SG Prinz Brunnenbau Volleys auch Hauptbestandteil des Samstagabendprogrammes im TV.

In den Finalspielen treffen aber nicht nur die beiden oberösterreichischen Topmannschaften aufeinander, sondern auch die zwei besten Teams des Grunddurchgangs, die beide mit zwei klaren 2:0 Erfolgen in ihren Semifinalserien in das Endspiel einzogen. Gar nur eine Saisonniederlage haben die Linzerinnen bislang zu verzeichnen. Neben einer unglaublichen Siegesserie in der Liga sicherten sie sich auch den Cuptitel im Februar, zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte. Der Meisterteller aber fand noch nie den Weg nach Oberösterreich und wird damit zum ersten Mal von einem Verein aus diesem Bundesland gewonnen werden.

17 Siege in der AVL sowie den Einzug in das Cuphalbfinale haben die Pergerinnen in dieser Saison zu verbuchen. In ihrer vierten Saison in der Bundesliga kämpfen sie erstmals um den Titel. Der Gegner ist dabei ausgerechnet jener Club, der sie als einziges Team zweimal in diesem Volleyballjahr besiegen konnte.

Perger Offensivtrio gegen Linzer Abwehrbollwerk

Das Prunkstück beider Mannschaften ist vor allem der Angriff. So standen mit Diana Mitrengova, Jordan Tucker und Martyna Walter gleich drei Pergerinnen in der Topscorerwertung des Grunddurchgangs auf den Positionen eins, zwei und vier. Keine der Stahlstädterinnen findet sich in den Top sieben, was aber daran liegt, dass sie gerade einmal elf Sätze in den 20 Partien abgaben und sich die Punktelast auf viel mehr Spielerin ablädt. Ausgezeichnet sind beide Teams auch am Service aufgestellt. In den Top 12 der Liga liegen gleich fünf Linzerinnen (Lavin, Cash, Deisl, Maros, Maass) sowie drei Pergerinnen (Walter, Mitrengova, Kern). 2,6 (Linz) bzw. 2,4 (Perg) Punkte pro Satz bedeuten den Ligaspitzenwert.

Auch in der Angriffseffizienz sind die beiden Teams die Superlative in der AVL. Im Verhältnis der Punkte zu Fehlern und blockierten Bällen sind beide spitze. Zudem leisteten sich beide Teams deutlich weniger als 200 Angriffsfehler insgesamt, gerade einmal zehn pro gespielte Partie. Hinzu kommt noch die starke Annahme. Eine Statistik, die deutlich zu Gunsten der Linzerinnen ausgeht, ist die Anzahl an aktuellen Nationalteamspielerinnen. Mit Nikolina Maros, Patricia Teufl, Victoria Deisl und Andrea Duvnjak stehen vier Spielerinnen des Österreichischen Nationalteams im aktuellen Kader. Libera Jessica Niles spielt außerdem in der kanadischen Auswahl. Deisl, Maros und Teufl haben auch gute Erinnerungen an die Johann-Pölz-Halle, denn im vergangenen Sommer feierten sie in der CEV European Silver League einen 3:1 Sieg gegen Georgien, der den Weg zu späteren Silbermedaille ebnete.

Austrian Volley League Women, Finale
Spiel 1
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
06/04/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 2
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
13/04/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 3
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
20/04/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 4 (falls notwendig)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
27/04/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 5 (falls notwendig)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
04/05/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

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