Finale ein wahr gewordener Traum

Erst seit vier Jahren ist die SG Prinz Brunnenbau Volleys in der Austrian Volley League Women. Dreimal erreichte man die Playoffs, zweimal scheiterten die Mühlviertlerinnen im Viertelfinale und jetzt stehen sie erstmals im Finale und treffen dort auf ASKÖ Linz-Steg. Seit dem Jänner 2018 haben die Pergerinnen einen tollen Erfolgslauf zu verzeichnen, 23 Siege in 29 Pflichtspielen in der Austrian Volley League sind die hervorragende Ausbeute.
„Als ich vor zwei Jahren nach Perg wechselte, war die Zusammenstellung des Teams noch ganz anders. Die meisten Mitspielerinnen haben gearbeitet oder studiert. Dadurch hatten wir kein wirklich regelmäßiges Training. Das hat sich in dieser Saison geändert und wir haben einen guten Mix von Legionärinnen und motivierten Österreicherinnen“, berichtete Kapitänin Diana Mitrengova. Die 28-jährige Slowakin, die 300 Punkte als Topscorerin der Liga im Grunddurchgang erzielte, ist mitverantwortlich für das Volleyballfieber im Machland.

Sie lässt ihre internationale Erfahrung miteinfließen in die Entwicklung des Teams, ist auf und neben Platz die Ansprechperson für die jüngeren Spielerinnen, die sich perfekt in die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova eingefügt haben und coacht gemeinsam mit Jordan Tucker die U-19 des Vereines. „Ich habe immer daran geglaubt, dass wir mit harter Arbeit eine noch bessere Platzierung erreichen können als letzte Saison, aber das Finale zu spielen ist ein wahrgewordener Traum“, blickte Mitrengova auf ein tolles Jahr zurück, welches aber noch nicht vorbei ist. Im Modus Best-of-Five wird der Österreichische Meistertitel erstmals in einem rein-oberösterreichischen Finale ausgespielt.

„Für uns ist es wichtig, dass wir verstehen, dass noch nicht alles erreicht sein muss. Wir haben ein weiteres Erfolgskapitel geschrieben, aber wir werden nicht zufrieden sein, wenn wir nicht bis zum Schluss gekämpft haben. Das ist auch unsere größte Stärke in diesem Jahr. Wir geben niemals auf und arbeiten als Team zusammen in allen Situationen auf und neben dem Feld“, erklärte die slowakische Mannschaftskapitänin. Sie weiß, dass Perg im Finale in der Außenseiterrolle ist. Dafür haben die Prinzessinnen keinen Erfolgsdruck, denn mit ihrem Finaleinzug, einem tollen Europacupdebüt gegen den späteren Sieger aus Monza sowie dem Halbfinale im Österreichischen Cup haben sie schon für die erfolgreichste Saison in der Clubgeschichte gesorgt.

„Wir müssen ruhig bleiben und auch die Spiele genießen. Denn wir wissen nicht, wann wir nochmals die großartige Möglichkeit haben um den Titel mitzuspielen“, weiß Mitrengova. Aber nach zwei Niederlagen im Grunddurchgang gegen die Linzerinnen brennen die Pergerinnen auf einen Sieg im ersten Aufeinandertreffen am Samstagabend um 20:25 in der Johann-Pölz-Halle.

Austrian Volley League Women, Finale (Modus Best of Five)
Spiel 1
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
06/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 2
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
13/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 3
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
20/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 4 (falls notwendig)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
27/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 5 (falls notwendig)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
04/05/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

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