Prinzessinnen verlieren erstes Finalduell mit 1-3

Das erste Spiel im Best-of-Five-Finalduell zwischen der SG Prinz Brunnenbau Volleys und ASKÖ Linz-Steg entschieden nach 96 Minuten die Stahlstädterinnen mit 1-3 für sich. Beide Teams erlebten in der gut gefüllten Johann-Pölz-Halle eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Nach einem ausgeglichenen Start waren zuerst die Pergerinnen die dominantere Mannschaft, doch ab dem dritten Durchgang übernahmen die Linzerinnen das Ruder in der Partie und dank guter Serviceserien sicherten sie sich den ersten Punkt in der rein-oberösterreichischen Finalserie.

„Wir können aus dem Spiel sehr viel mitnehmen für die weiteren Partien in diesem Finale. Vor allem von den zwei wirklich guten Sätzen zu Beginn, aber noch mehr von den zwei schwachen danach. Ich muss das jetzt analysieren, warum wir nach dem Satzgewinn in ein solches Tief gefallen sind“, berichtete Pergs Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova nach dem nervenaufreibenden ersten Finalspiel.

Lange ausgeglichen verhielt sich der erste Durchgang, den knapp die Linzerinnen für sich entschieden. Danach aber waren es die Pergerinnen, die der Partie ihren Stempel aufdrückten, vor allem durch eine perfekte Defensivleistung. Sie verteidigten nahezu jeden Angriff der Stahlstädterinnen und gewannen den zweiten Satz mit einem Vorsprung von acht Punkten. Mit einer guten Serviceserie eröffneten die Linzerinnen dann den dritten Durchgang. „Sie haben echt stark aufgeschlagen und wir sind nicht mehr zurückgekommen. Für uns war vieles neu, die Halle, das Fernsehspiel, die Finalatmosphäre. Aber jetzt wissen wir, was uns erwartet“, blickte die Kapitänin der Prinzessinnen Diana Mitrengova voraus.

„Linz hat seine gute Qualität unterstrichen heute“, fügte Trainerin Pecha-Tlstovicova an. Aber auch der Trainer der Linzerinnen, Roland Schwab, zollte dem gegnerischen Team seinen Respekt: „Ich denke jeder hat heute gesehen, warum Perg im Finale steht. Sie haben den Rekordmeister im Halbfinale bezwungen und sind richtig stark. Alle beide Teams hatten heute ihre Momente.“

Bereits am nächsten Samstag haben die Prinzessinnen ihre Möglichkeit zur Revanche. Denn um 20:25 steigt dann das zweite Finalspiel der Best-of-Five-Serie.

Austrian Volley League Women, Finale (Modus Best of Five)
Spiel 1 (Ergebnis)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg 3 – 1
25-22 (24 min), 17-25 (23 min), 25-20 (25 min), 25-17 (24 min)
Topscorerinnen: Nikolina Maros (21), Marketa Kukucova & Sophie Lavin (je 13) bzw. Martyna Walter (20), Diana Mitrengova (16), Jordan Tucker (13)

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