Letzte Runde vor dem Jahreswechsel für PBV III

In der zweiten Landesliga ging es für die dritte Mannschaft der Prinz Brunnenbau Volleys am Samstag nach Steyr, wo in der vierten Doppelrunde die Partien gegen TV Steyr 1861 und ATSV Braunau am Programm standen. Damit warteten die Ligadritten und –vierten auf die Aufsteiger aus dem Machland.

„Die Ausgangslage war schwierig für unser Team, denn uns fehlten drei wichtige Spielerinnen. Trotzdem zeigten die Mädels eine unglaublich tolle Leistung gegen Steyr“, berichtete Trainer Wolfgang Stockreiter. Während der erste Durchgang an die Hausherrinnen ging, konnten seine Prinzessinnen in Satz zwei einen 17-23 Rückstand noch in einen 26-24 Satzgewinn umwandeln. Danach übernahm aber wieder Steyr das Heft in die Hand. Im vierten und finalen Durchgang spielten die Pergerinnen wieder auf Augenhöhe mit, verloren mit 22-25 nur knapp: „Ein großes Lob an meine wirklich gut spielende Mannschaft“.

Nach einer langen Pause wollten sie gegen Braunau noch einmal zeigen, was sie drauf haben. Aber den Mühlviertlerinnen gelang im zweiten Spiel nicht mehr, die starke Leistung der Partie gegen Steyr abzurufen: „Vielleicht wollten wir einfach zu viel“. Die Prinzessinnen kassierten ein klares 0-3 (23-25, 9-25, 16-25). Das Match wurde aber schnell abgehakt und die Mädels kehrten zurück nach Perg. Dort ließen sie in der Pizzeria La Roma und danach im Pergwerk das Volleyballjahr 2018 ausklingen.

Tolle Teamleistung und ein spezielles Comeback in Bad Zell

Die Mädels der dritten Mannschaft der Prinz Brunnenbau Volleys hatten am 24. November einen langen Tag zu absolvieren. Es ging zum Doppelspieltag nach Bad Zell. Gegen die Heimmannschaft gewann das von Wolfgang Stockreiter trainierte Team mit 3-1. „Es war unglaublich eng und spannend. Wir hatten sehr gute Phasen zwischendurch mit einem super Service und einer guten Annahme. Lediglich im Abschluss haben wir noch unsere Schwächen“, resümierte der Coach das erste Spiel des Tages.

Dort kam es auch zu einer speziellen Premiere. Die Trainerin der Bundesligamannschaft, Zuzana Pecha-Tlstovicova, gab ihr Comeback. „Das war ein mitreißender Auftritt. Sie ist wirklich in jedem Team die Lokomotive. Mit ihrem Antrieb geben dann alle ihr bestes“, freute sich Stockreiter. Mit dem richtigen Zugpferd spielten die PBV-Girls dann auch gegen den Ligazweiten aus Grieskirchen groß auf. Nach vier ausgeglichenen Sätzen ging es in die Verlängerung, wo die Pergerinnen nur knapp mit 17-19 unterlagen. „Die Mädels haben unglaublich gekämpft, da bleibt als Trainer vieles in Erinnerung. Vor allem aber eine ganz besondere Leistung vom gesamten Team!“, freute sich Stockreiter, der die Chancen auf einen Playoffplatz im Frühjahr nach wie vor erhalten sieht.

Keine Punkte in Bad Zell für dritte Mannschaft

Nach dem Aufstieg in die 2. Landesliga der Damen standen für die Mädels der dritten Mannschaft in Bad Zell nun die Spieltage 1 und 2 der Saison am Programm. Mit der Union Bad Zell sowie den Attersee Volleys traf man am ersten Wochenende auf zwei alte Bekannte aus der 1. Klasse.

Im ersten Satz der neuen Saison begannen die Prinzessinnen sehr nervös. Die Annahme klappte nicht gut und nach nur wenigen Punkten im Angriff ging dieser mit 12-25 an die Heimmannschaft in der Arena Bad Zell. Im zweiten Durchgang lief es dann schon viel besser für die Pergerinnen, die durch gute Angriffe sowie einer herrlichen Serviceserie durch Romana Großsteiner die Partie wieder ausglichen nachdem sie mit 25-15 Satz zwei gewannen. In den dritten Satz starteten die Pergerinnen deshalb sehr motiviert, konnten die Leistung des zweiten Durchganges aber nicht mehr wiederholen. Mit 13-25 und 14-25 verloren sie ihr erstes Saisonspiel.

Auch im zweiten Spiel des Tages musste die junge Mannschaft von Wolfgang Stockreiter eine Niederlage hinnehmen. Wie im letzten Jahr präsentierten sich die Attersee Volleys als starker Gegner. „Auch wenn das Ergebnis am Ende doch recht deutlich ist, war es die ersten beiden Sätze sehr knapp. An einem guten Tag können wir beide Gegner packen und das gibt uns Zuversicht für die nächsten Spiele“, erklärte der Trainer. Mit 17-25, 21-25 und 15-25 hatte man gegen die Mannschaft aus dem Salzkammergut das Nachsehen.

Neues aus dem Nachwuchs

Krimiwochenende für Nachwuchsprinzessinnen

Spannende Spiele boten unsere Mädels der zweiten und dritten Mannschaft an diesem Wochenende. Die Landesligadamen gingen mit einem Heimsieg in das zweite Halbfinale gegen ASKÖ Linz/Steg. Doch die Linzerinnen gewannen das Rückspiel am Samstag mit 0-3. „Im ersten Satz waren wir noch voll dabei und haben diesen leider aus der Hand gegeben. Danach wurde Linz immer stärker und trotzdem wir einiges probiert haben, war nichts mehr zu holen“, erklärt Sportdirektor Josef Trauner.

Damit glichen die Linzerinnen aus und es ging für beide Teams in den Golden Set. In diesem wirkten die Nachwuchsprinzessinnen dann etwas entmutigt und sie vergaben die Chance auf den Finaleinzug. Nun geht es im Spiel um den dritten Platz gegen die SG TV-VBC Steyr/Supervolley Enns.

Ein unglaubliches Turnier boten auch die Mädels der dritten Mannschaft. Sie traten in Lenzing an und spielten gegen Attersee und Bad Zell. Die Mannschaft von Wolfgang Stockreiter befindet sich im Meister-Playoff der 1. Klasse. Im ersten Match des Tages gingen die Nachwuchsspielerinnen bereits über fünf Sätze gegen den Turniergastgeber. Hin und her wechselte die Führung zwischen Attersee und den Pergerinnen. Nachdem das Team von Wolfgang Stockreiter den ersten Satz verloren hatte, legten sie im zweiten Durchgang eine unglaubliche Serviceserie hin. Sandra Praher und Stefanie Böhm erzielten gleich 11 Punkte beim Aufschlag und sicherten den Ausgleich mit 25-14. Auch die nächsten beiden Durchgänge teilten sich die zwei Mannschaften schwesterlich mit 23-25 und 25-23. Im finalen Satz hatten die Pergerinnen erstmals die Chance auf den Saisonsieg gegen die Mädels aus dem Salzkammergut. Und mit 16-14 gelang ihnen der Sieg in diesem Duell.

Im zweiten Spiel gegen Bad Zell lagen die Prinzessinnen früh mit 0-2 zurück, lieferten aber eine sensationelle Aufholjagd. Wieder ging es in den Entscheidungssatz. Trotz einer deutlichen Führung erwiesen sich die Mädels aus Bad Zell als starke Gegnerinnen und drehten die Partie noch zu ihren Gunsten. „Das war ein harter Tag. Die Mädels haben dem psychischen und physischen Druck aber gut standgehalten. Eine ausgezeichnete Leistung und sie sind reif für die nächste Liga“, berichtet Coach Stockreiter. In der Tabelle des Meister-Playoffs der 1. Klasse liegen die Prinzessinnen auf Rang eins. Am 21. April ihre letzte Doppelrunde in Perg. Dort empfangen sie Attersee und Waldhausen.