Halbfinaleinzug nach Derbypunkt in Linz

Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereines steht die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg im Halbfinale der Austrian Volley League Women. Mit unglaublichem Kampfgeist erobern sie einen Auswärtspunkt in der 18. und letzten Runde des Grunddurchgangs beim OÖ-Derby in Linz, nachdem sie schon mit 0-2 zurücklagen. Damit erzielen sie einen Punktegleichstand mit dem Rekordmeister Sokol/Post in der Tabelle, ziehen aber aufgrund der mehreren gewonnen Spiele direkt als Zweiter des Grunddurchgangs in das Semifinale ein.

„Was für ein Match. Da haben die Mädels heute unglaubliche Nerven bewiesen. Der Derbysieg war uns nicht so wichtig wie das Halbfinale. Ein wirklich herausragender Grunddurchgang endete mit einem tollen Volleyballfest. Jetzt haben wir eine kleine Pause zum Durchschnaufen“, berichtete Pergs Sportdirektor Josef Trauner, der sich auch bei den vielen mitgereisten Schlachtenbummler aus Perg bedankte: „Das war genau die Unterstützung die unsere Mannschaft gebraucht hat. Es war ein packendes Derby und wir haben den so entscheidenden Punkt geholt.“

Nach 50 Minuten lag seine Mannschaft bereits mit 0-2 zurück, doch Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova konnte ihre Volleyballerinnen noch einmal aufrichten und so kämpften sich die Prinzessinnen in den dritten Satz und damit in die Partie zurück. Im Eiltempo fertigten sie im vierten Durchgang die Linzerinnen vor ihrer Heimkulisse mit 25-9 ab und lösten damit ihr Halbfinalticket fix. Denn trotz des Auswärtssieges von Sokol/Post beim VC Tirol war den Pergerinnen vor Beginn des Schlusssatzes der Platz unter den besten vier Mannschaften Österreichs nicht mehr zu nehmen. Im entscheidenden Durchgang hatten dann wieder die Linzerinnen die Oberhand, aber die Freude über das Semifinalticket überwiegte der Derby-Niederlage gegen den Grunddurchgangssieger.

Kommende Woche wartet schon das nächste Highlight auf die Prinzessinnen. Im Cup Final Four treffen sie am Freitag in Graz auf die SG Kelag Klagenfurt. Beide Teams scheiterten im letzten Jahr im Halbfinale, nun winkt einer der beiden Mannschaften das Finale im Österreichischen Cup.

18. Runde Austrian Volley League Women
ASKÖ Linz/Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys   3 – 2
25-21 (26 min), 25-20 (24 min), 21-25 (25 min), 9-25 (17 min), 15-11 (17 min)

Halbfinalplatz im Fokus beim Oberösterreich-Derby

Am Samstag ist wieder Derbyzeit in der Austrian Volley League Women. Auf die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg wartet nicht nur der Sieger des Grunddurchganges sondern auch der Lokalrivale ASKÖ Linz/Steg. Gespielt wird um 18:00 Uhr im BG/BRG Urfahr. Zuletzt standen sich beide Vereine vor knapp einem Jahr in der Stahlstadt gegenüber. Dort ging es um das Halbfinale im Playoff, welches Linz nach dramatischen fünf Sätzen erreichte.

Seit diesem Duell hat sich viel verändert. Beide Mannschaften hatten sich über den Sommer verstärkt und führen nun die österreichische Volleyballbundesliga an. 16 Siege feierten die Linzerinnen bislang im Grunddurchgang, 15 die Pergerinnen. Die beiden Teams aus Oberösterreich sind das Maß der Dinge aktuell bei den Frauen. Trotzdem geht es für die Prinzessinnen am Samstag erneut in Linz um den Halbfinaleinzug, denn nur die besten beiden Teams des Grunddurchganges sind gesetzt, die Plätze drei bis sechs müssen ins Viertelfinale.

„Es wird definitiv ein harter Kampf für uns. Es geht um sehr viel, aber wir haben es selbst in der Hand, denn ein Punkt reicht um den zweiten Platz zu behalten“, weiß Pergs Kapitänin Diana Mitrengova. Gerade einmal ein Zähler fehlt ihrer Mannschaft noch zur Fixierung des zweiten Ligaplatzes. Damit müssen die Mühlviertlerinnen in Linz zumindest zwei Sätze gewinnen. Eine schwierige Ausgangslage gegen die bisher so stark spielenden Tabellenführenden, die erst eine Partie verloren im Grunddurchgang.

„Natürlich bin ich ein wenig traurig, dass wir Punkte gegen Eisenerz und Salzburg liegen gelassen haben. Das würde die Ausgangslage für das letzte Spiel sehr verändern, aber so ist der Volleyball. Wir müssen am Samstag unser Bestes geben. Die Motivation ist groß, aber einfach wird es nicht. Für die Fans ist es aber extrem spannend“, erklärte Mitrengova. Seit der letzten Saison spielt die Slowakin im Dress der Prinzessinnen und ist mitverantwortlich für den Höhenflug in Perg. Mit 281 Punkten führt sie die Scorerwertung der Liga an: „Wenn wir das Semifinale erreichen, wäre das ein tolles Gefühl. Damit wären wir jetzt schon besser platziert als letzte Saison. Vor allem aber würde es eine Bestätigung für die harte Arbeit sein, die das Trainerteam, die Spielerinnen und der Verein in dieses Jahr gesteckt haben.“

Das direkte Duell um den zweiten und damit letzten Halbfinalplatz führen die Pergerinnen mit Rekordmeister Sokol/Post. Die Niederösterreicherinnen liegen zwei Punkte hinter ihnen und können nur mit klaren drei Punkten noch an den Prinzessinnen vorbeiziehen. Sie spielen zeitgleich in Innsbruck. Und die Tirolerinnen wären auch der Viertelfinalgegner für jene Mannschaft in diesem Fernduell, die nicht direkt in das Halbfinale einzieht. „Ich kann den Beginn der Playoffs schon nicht mehr erwarten. Ich liebe die Vorbereitung und die Emotionen, die ganz unterschiedlich sind, als im Grunddurchgang“, freute sich Mitrengova, die am Samstag mit ihrem Team das Halbfinale fixieren möchte.

18. Runde Austrian Volley League Women
ASKÖ Linz/Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys
16/02/2019   18:00 Uhr
BG/BRG Linz

15. Sieg im 17. Match

Gerade einmal 64 Minuten lang dauerte das letzte Heimspiel der SG Prinz Brunnenbau Volleys im Grunddurchgang der Austrian Volley League Women. Die Mühlviertlerinnen bezwangen den VC Tirol klar mit 3-0 . Damit feierten die Oberösterreicherinnen ihren bereits 15. Saisonsieg in der 17. und vorletzten Partie des Grunddurchganges. Ein Punkt trennt die Prinzessinnen nun noch vom Halbfinaleinzug. Diesen können sie aus eigener Kraft in der letzten Runde fixieren. Mit der ASKÖ Linz/Steg wartet ein harter Gegner im Oberösterreich-Derby am nächsten Samstag in Linz.

„Der Sieg in dieser Klarheit kam für mich überraschend. Ich hätte nicht an so einen schnellen Spielverlauf gedacht. Die Mädels haben heute sehr konzentriert und konsequent gespielt. Das war der Schlüssel zu diesem klaren Erfolg“, berichtete Josef Trauner, Sportdirektor der Pergerinnen. Sein Team zeigte im letzten Heimspiel im Grunddurchgang eine starke Leistung über alle drei Sätze. Sie gewannen mit 25-17, 25-18 und 25-13.

„Im Kampf um den zweiten Platz war das ein Pflichtsieg, den wir aufgrund einer guten mannschaftlichen Leistung erzielen konnten“, fügte Trauner an. Die Pergerinnen kratzten schon am direkten Aufstieg, nachdem es lange so aussah, als würden die Niederösterreicherinnen Punkte an Salzburg abgeben müssen im Parallelspiel. Doch die Rekordmeisterinnen gewannen ihr Heimmatch mit 3-1 und bleiben somit bis auf zwei Punkte an den Machländerinnen dran.

17. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – VC Tirol
25-17 (24 min), 25-18 (19 min), 25-13 (21 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (16), Martyna Walter (14), Jordan Tucker (13) bzw. Latoya Hutchinson (9), Olivia Rusek (8), Nadia Brindlinger (7)

Letztes Heimspiel im Grunddurchgang am Samstag

Noch einmal alles geben vor der heimischen Kulisse ist das Ziel für die Spielerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys am Samstag um 17:30 Uhr in Perg. Dort empfangen sie in der Donauwell-Arena den Tabellensechsten VC Tirol. Die Machländerinnen wollen am vorletzten Spieltag im Grunddurchgang der Austrian Volley League Women ihren zweiten Tabellenplatz verteidigen. Am Besten mit einem Sieg, dem achten in Folge.

Sieben Mal gingen die Pergerinnen zuletzt als Gewinnerinnen vom Feld und sind damit seit dem 23. November 2018 ungeschlagen. Ihr Vorsprung auf den Tabellendritten, den Rekordmeister Sokol/Post, beträgt aber nur zwei Punkte und die Mühlviertlerinnen müssen am letzten Spieltag noch zum aktuellen Leader Linz/Steg. Denn nur die besten zwei Teams des Grunddurchganges ziehen direkt in das Halbfinale ein. Wollen sie sich wie die Stahlstädterinnen direkt qualifizieren, zählt nur ein Sieg am Samstag. „Das ist ein absolutes Schlüsselspiel. Holen wir drei Punkte, dann stehen wir mit einem Bein schon im Semifinale. Deshalb brauchen wir auch volle Unterstützung am Samstag vom Publikum. Die Mädels spielen schon jetzt eine wahrlich historische Saison. Der direkte Einzug unter die Top vier wäre sicherlich schon das erste Sahnehäubchen“, erklärte Pergs Sportdirektor Josef Trauner.

14 von 16 Ligaspielen konnten die Prinzessinnen im Grunddurchgang schon für sich entscheiden. Auch in der finalen Phase bauen sie auf ihre Stärken, die neben einem unglaublichen Kampfgeist in der Defensive heuer vor allem im Angriff liegen. Denn mit Diana Mitrengova, Jordan Tucker und Martyna Walter liegen drei Pergerinnen unter den Top vier der Scorerwertung zurzeit. Damit verfügen die Mühlviertlerinnen über die Topoffensive in der Liga. „Wir müssen alles am Samstag in die Wagschale werfen und dürfen VC Tirol keinesfalls unterschätzen“, mahnt aber Trauner. Der Sportdirektor weiß aber über die guten Chancen seines Teams: „Wir müssen dafür von Beginn an viel Druck aufbauen durch das Service und den Angriff.“

17. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – VC Tirol
09/02/2019   17:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Perger Volleyballerinnen fixieren Top vier im Grunddurchgang

Einen klaren 3-0 Heimsieg feierte die SG Prinz Brunnenbau Volleys in der 15. Runde der Austrian Volley League Women. Sie bezwangen TSV Sparkasse Hartberg in 61 Minuten mit 25-14, 25-5 und 25-18. Damit gelang ihnen der sechste Heimerfolg in dieser Saison in der Donauwell-Arena. Mit 37 Punkten liegen sie nun weiterhin auf dem zweiten Platz in der Tabelle und können nun maximal noch von Sokol/Post und Salzburg verdrängt werden. Damit werden die Machländerinnen den Grunddurchgang unter den besten vier Mannschaften Österreichs beenden.

„Das ist schon unglaublich welche Konstanz unser Team jeden Spieltag wieder zeigt. Sie machen am Feld einen großartigen Job“, berichtete Sportdirektor Josef Trauner. Von Beginn an präsentierten sich die Hausherrinnen stärker, vergeben aber im ersten Satz einige Chancen um sich von den Steirerinnen entscheidend abzusetzen. Doch dann schnappte sich Kapitänin Diana Mitrengova den Ball und sorgte mit einer starken Aufschlagsserie für sieben Punkte in Folge und damit die ersten Satzbälle. Schon der zweite wurde von Mittelblockerin Jordan Tucker erfolgreich verwandelt. Die US-Amerikanerin avancierte mit 17 Punkten zur Topscorerin des Spiels. Mit 231 Zählern aus den bisherigen 15 gespielten Runden liegt sie an der zweiten Stelle der Scorerwertung der Liga. Vor ihr ist mit Diana Mitrengova (245) die Kapitänin der Prinzessinnen. „Wir pushen uns einfach gegenseitig zu diesen Leistungen. Es ist gut sie am Platz als Mitspielerin zu haben. Wir haben tolle Verbindung am und neben dem Feld“, beschrieb die Mittelblockerin.

Viel druckvoller zeigten sich die Prinzessinnen dann im zweiten Durchgang und hatten nur wenig Gnade mit der jungen Gastmannschaft aus Hartberg. Mit 25-5 dominierten sie klar. Im dritten Satz entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, allerdings konnten die Pergerinnen am Ende nochmal das Tempo anziehen und sicherten sich weitere drei Punkte in der Tabelle. Damit setzten sie auch ihre Serie als „Steirerschreck“ in der Liga fort, nachdem sie nun das siebte Duell gegen eine Mannschaft aus der Steiermark für sich entschieden. „Das war ein wichtiger Sieg für uns. Nach der langen Pause über den Jahreswechsel haben wir uns richtig gut erholt für die letzten sechs Spiele im Grunddurchgang. Die Hälfte ist davon wieder geschafft und es waren acht Punkte, die wir erzielten. In Perg steht das Team im Vordergrund und so schaffen wir es immer wieder gemeinsam Topleistungen abzurufen“, fügte Tucker an.

Nächste Woche müssen die Machländerinnen auswärts ran. Mit der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg wartet ein direkter Gegner um den zweiten Platz in der Liga. „Das wird ein hartes Spiel, sicherlich eng umkämpft. Aber definitiv eines was die Fans genießen werden“, versprach Tucker.

15. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – TSV Sparkasse Hartberg 3 – 0
25-14 (20 min), 25-5 (19 min), 25-18 (22 min)
Topscorerinnen: Jordan Tucker (17), Martyna Walter (12), Makayla Ferguson (9) bzw. Marie-Kristin Bruckner (13), Maria-Sophie Pichler (5), Martina Cvek (3)

Prinzessinnen peilen Heimsieg Nummer sechs am Samstagabend an

Mit einer hervorragenden Bilanz von fünf Siegen aus sieben Heimspielen will die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg ihre Heimfestung Donauwell-Arena weiter ausbauen. Mit dem TSV Sparkasse Hartberg kommt der Gegner, auf welchen die Machländerinnen am Samstag um 17:30 Uhr treffen, aus dem Lieblingsbundesland in dieser Saison. Denn in der Liga und im Cup gingen alle sechs Partien gegen Teams aus der Steiermark an die Oberösterreicherinnen, die sich als „Steirerschreck“ in der Austrian Volley League Women bislang präsentierten.

„Das Match gegen Hartberg ist von den vier verbleibenden Spielen im Grunddurchgang sicherlich das einfachste von der Ausgangslage. Mit einer konstanten Leistung sollte der Sieg gelingen und dann wären wir schon fix unter den besten vier Teams des Grunddurchganges“, erklärte Sportdirektor Josef Trauner.

Das Spiel gegen die Steirerinnen ist auch schon wieder das vorletzte Match vor heimischer Kulisse im Grunddurchgang: „Die Stimmung in der Donauwell-Arena ist immer gut und pusht die Mädels zu diesen großartigen Leistungen“. Gespannt sein darf man auch wieder am Samstag auf das Duell der beiden Ligatopscorerinnen. Denn mit Diana Mitrengova und Jordan Tucker führen gleich zwei Spielerinnen aus Perg in der Scorerwertung der AVL. 452 Punkte hat das Powerduo im Angriff der Prinzessinnen in den bisherigen 14 Partien schon gemeinsam erzielt.

15. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – TSV Sparkasse Hartberg
26/01/2019 17:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Klarer Auswärtssieg gegen Bisamberg/Hollabrunn

Nachdem sie am Freitagabend schon frühzeitig ihr Playoffticket lösten, legten die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg am Samstag weitere drei Zähler auf ihr Punktekonto im Grunddurchgang. Damit sicherten sie ihren zweiten Tabellenplatz in der Austrian Volley League Women ab, nachdem sie in Korneuburg die SG Union Bisamberg/Hollabrunn mit 3-0 bezwangen (-17, -12, -21).

„Das war der erwartete Pflichtsieg. Die Mädels haben die Aufgabe gut und schnell gelöst in Korneuburg“, freute sich Pergs Sportdirektor Josef Trauner. Damit verteidigte sein Team den zweiten Tabellenplatz am ersten Spielwochenende des Jahres 2019. Dabei mussten die Machländerinnen gegen Bisamberg/Hollabrunn auf Libera Sophie Haselsteiner verzichten, die sich in der Woche einer Zahnoperation unterziehen musste. Zwar biss die quirlige Wienerin noch gegen Eisenerz/Trofaiach auf die schmerzenden Zähne, pausierte aber nun gegen den Tabellenletzten.

Besonders motiviert zeigte sich Außenangreiferin Katharina Jusufi gegen ihren Ex-Klub. Mit 11 Treffern zählte sie neben Jordan Tucker und Diana Mitrengova zu den Topscorern der Partie. „Sie hat sich super präsentiert und hat ihre ehemaligen Teamkolleginnen speziell in den ersten beiden Sätzen gehörig unter Druck gesetzt“, erklärte Trauner. Die Prinzessinnen feierten damit ihren fünften Sieg in Serie in der Liga.

Am nächsten Samstag empfangen die Pergerinnen in der Donauwell-Arena den TSV Hartberg. Um 17:30 Uhr beginnt das Match gegen die Tabellenvorletzten aus der Südoststeiermark.

14. Runde Austrian Volley League Women
SG Union Bisamberg/Hollabrunn – SG Prinz Brunnenbau Volleys 0 – 3
17-25 (18 min), 12-25 (19 min), 21-25 (21 min)
Topscorerinnen: Diana Wolflehner (9), Emilia Mory (8), Marlis Mraz (6) bzw. Jordan Tucker (15), Diana Mitrengova (12), Katharina Jusufi (11)

Playoffticket mit Heimsieg erfolgreich gebucht

Fünf Runden vor Ende des Grunddurchgangs müssen sich die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg keine Gedanken mehr über den Einzug in das Meisterschaftsplayoff der Austrian Volley League Women machen. Sie gewinnen das Nachtragsspiel der 13. Runde gegen die SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz mit 3-2 und festigen damit ihren zweiten Platz in der Liga und fixierten ihr Playoffticket endgültig.

„Jetzt können wir uns befreit für die nächsten Spiele orientieren. Wir wollen uns eine gute Ausgangslage für die KO-Phase erarbeiten“, freute sich Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova über die vorzeitige Qualifikation ihrer Mädels. Halten die Machländerinnen ihren zweiten Platz in den verbleibenden fünf Partien des Grunddurchganges, so würden sie erst im Halbfinale in das Playoffgeschehen eingreifen.

Im Match am Freitagabend in der Donauwell-Arena tat sich die Mannschaft der slowakischen Trainerin aber von Beginn an schwer: „Trofaiach hat gut gespielt. Sie haben beim Service viel riskiert und vor allem die Feldverteidigung war stark. Somit mussten wir uns jeden Punkt hart erarbeiten.“ Nach der langen Pause von 33 Tagen seit dem letzten Pflichtspiel fanden die Pergerinnen nicht wie gewohnt ins Spiel gegen die ET Volleys.

Im ersten Satz liefen sie lange einem Rückstand hinterher und in der entscheidenden Phase des Durchgangs verteidigten die Steirerinnen stark. Mit 23-25 ging der erste Satz dann knapp an die Gäste. In den beiden folgenden Durchgängen zeigten dann die Machländerinnen ihre gewohnte Angriffspower. Angeführt von Kapitänin Diana Mitrengova und Jordan Tucker holten sie sich die Sätze zwei und drei mit 25-18 und 25-11.

Gegen Ende des vierten Durchganges hatten die Prinzessinnen aber wieder ihre Mühe mit der starken Verteidigungsarbeit der Steirerinnen. Mit 20-25 zwangen die Gäste die Hausherrinnen in einen entscheidenden fünften Satz. Dort aber zeigten sich die Machländerinnen in der gut gefüllten Donauwell-Arena wieder stark und gewannen den Durchgang klar mit 15-5.

Bereits am Samstag geht es für die Pergerinnen weiter in der AVL. Sie müssen nach Korneuburg, wo der Tabellenletzte Union Bisamberg wartet. „Das ist ein bekannter Gegner für uns. Der Start in das neue Jahr war nicht leicht für die Mannschaft, gerade nach der langen Pause. Ich hoffe auf einen klaren Erfolg“, blickte Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova voraus.

13. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3 – 2
23-25 (27 min), 25-18 (21 min), 25-11 (19 min), 20-25 (23 min), 15-5 (11 min)
Topscorerinnen: Jordan Tucker (22), Diana Mitrengova (17), Martyna Walter (14) bzw. Julia Mitter (16), Corina Breuss (14), Anna Mayr (8)

Diana Mitrengova: „Wir sind bereit für die zweite Saisonhälfte“

Vor zwei Wochen feierte unsere Kapitänin Diana Mitrengova ihren 28. Geburtstag. Die Slowakin wechselte zur Saison 2017/18 zu unserem Club. Seit diesem Jahr trägt sie auch die Kapitänsschleife. Mit 208 Treffern führt sie souverän die Scorerliste der Liga an und ist eine der großen Stützen der Prinzessinnen. Vor dem Beginn des Volleyballjahres 2019 der Machländerinnen haben wir mit unserer Capitana gesprochen.

PBV: Diana, vor zwei Jahren bist du zu uns gestoßen. Was waren deine Gründe nach Perg zu wechseln?
Diana Mitrengova: Für mich war es damals wichtig eine Mannschaft zu finden, die wie ein Team funktioniert, also ohne große Namen oder Stars. Das habe ich hier in Perg gefunden.

PBV: Was ist der größte Unterschied der Prinz Brunnenbau Volleys im Vergleich zu deinen vorherigen Karrierestationen?
DM: Früher bei Slavia Bratislava zählten wir immer zu den Top zwei Teams der Liga. Die Zuseher haben immer unsere stärkste Leistung und Siege erwartet. Hier bei den Prinz Brunnenbau Volleys verspüren wir als Team keinen solchen Druck. Die Leute stehen voll hinter uns und es ist ein tolles Gefühl ihr Lächeln und ihre Freude am Ende eines Matches zu sehen. Wir entwickeln uns Schritt für Schritt, genauso wie der Club und genauso wie die Fans.

PBV: Welchen Einfluss hat unsere Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova auf die Mannschaft?
DM: Unsere Trainerin hat für uns ein sehr spezielles Umfeld geschaffen. Wir fühlen uns toll hier, können ihr voll vertrauen und auch jeder anderen Spielerin. Genau mit dieser Stimmung gelingt es uns, die gesteckten Ziele zu erreichen.

PBV: Was macht sie so speziell für dich?
DM: Es ist einfach toll unter ihr zu trainieren. Sie ist verantwortlich für den Teamgeist der Mannschaft und wir bekommen neben den genau richtigen Infos und Vorbereitungen für die Spiele auch extrem viel Energie von Zuzana.

PBV: Was können wir vom Team 2019 erwarten?
DM: Jetzt kommt die entscheidende Phase des Grunddurchgangs und das wird eine wirklich harte Arbeit, noch schwieriger als bislang. Wir wollen die bestmögliche Ausgangslage für das Playoff uns erspielen. Denn nur so können wir das Optimum erreichen. Wichtig wird es sein, die Konzentration hoch zu halten und trotzdem jede Sekunde auf dem Spielfeld zu genießen und vor allem wollen wir den Zusehern tolle Matches abliefern.

PBV: Über einen Monat hattet ihr seit der letzten Partie ohne Pflichtspiel. Nun geht es wieder los mit einem Doppelspieltag an diesem Wochenende. Wie habt ihr die Zeit genützt?
DM: Die Pause war wirklich willkommen. Ich glaube wir alle brauchten die Zeit um durchzuatmen und den Kopf freizubekommen. Es war schön wieder Zeit mit der Familie und den Freunden zu verbringen. Ich glaube, jeder von uns hat die Pause optimal genutzt und wir sind nun wieder voller Energie und bereit für die zweite Saisonhälfte.

PBV: Am Freitag wartet gegen ET Volley das erste Heimspiel 2019. Wie groß ist die Vorfreude der Mannschaft?
DM: Wir können es kaum erwarten, sind bereit und freuen uns wieder auf die Donauwell-Arena. Vor allem auf die ganzen Fans, die für die besondere Atmosphäre in der Halle sorgen.

Doppelter Einsatz zum Neujahresauftakt für Pergs Prinzessinnen

Nach einer langen Weihnachtspause von 33 Tagen greift mit der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg die Überraschungsmannschaft der Austrian Volley League Women wieder in das Ligageschehen ein. Und dass gleich doppelt, stehen an diesem Wochenende die Partien gegen Eisenerz/Trofaiach als auch Union Bisamberg am Programm.

„Die Mädels sind direkt nach den Weihnachtsfeiertagen wieder in das Training eingestiegen. Wir gehen gut vorbereitet in die finale Phase des Grunddurchgangs“, erklärt Pergs Sportdirektor Josef Trauner. Mit einem Sieg am Freitagabend im Heimspiel gegen Trofaiach/Eisenerz, welches um 19:30 Uhr in der Donauwell-Arena ausgetragen wird, könnten die Prinzessinnen ihr Playoffticket bereits lösen. Denn nachdem sie 2018 zehn der zwölf Partien gewinnen konnten, liegen die Machländerinnen auf dem zweiten Ligaplatz.

Am Samstag geht es dann nach Korneuburg, wo der Tabellenletzte Union Bisamberg auf die Pergerinnen wartet: „Wollen wir weiter auf dem zweiten Platz der Liga stehen, dann müssen wir an diesem Wochenende zweimal gewinnen. Ich bin da aber sehr zuversichtlich“. Zuletzt testete die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova zweimal gegen die US-amerikanische College-Auswahl von „Bring It Promotions“. „Das waren gute Trainingsspiele und wir sind bereit für das Frühjahr“, freute sich Trauner.

13. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz
18/01/2019 19:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

14. Runde Austrian Volley League Women
SG Union Bisamberg/Hollabrunn – SG Prinz Brunnenbau Volleys
19/01/2019 17:00 Uhr
BG/BRG Korneuburg