Prinzessinnen bezwingen zum zweiten Mal die Meisterinnen

Nach den aufregenden Spielen im CEV Challenge Cup stand für die SG Prinz Brunnenbau Volleys wieder die Austrian Volley League am Programm. In ihrem letzten Heimspiel des Jahres empfingen die Mühlviertlerinnen UVC Holding Graz. Bislang präsentierten sich die Machländerinnen als absoluter Steirerschreck, gewannen sie im Herbst in der Bundesliga bei allen drei steirischen Mannschaften und im Cupachtelfinale schlugen sie ATSC Graz. Diese Serie konnten die Oberösterreicherinnen fortsetzen, besiegten sie Graz mit 3-1.

„Das war jetzt der zweite wichtige Sieg in der Liga. Das waren jetzt keine leichte Wochen für uns mit der zusätzlichen Belastung im Europacup“, erklärte Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova nach dem Match. Mit den wiedererstarkten Meisterinnen der letzten Saison hatte ihre Mannschaft am Samstagabend eine harte Nuss zu knacken. Von Beginn an hatten die Pergerinnen ihre Mühe mit dem blockstarken Team aus der Murstadt. Der erste Satz verlief Kopf-an-Kopf, wobei die Gastgeberinnen einen kleinen Vorsprung aufbauen konnten. Gegen Ende war dieser aber wieder geschmolzen und so hatten die Grazerinnen mit 24-26 das glücklichere Ende für sich. Durchgang zwei verlief ähnlich, nur feierten diesmal die Prinzessinnen ein Comeback und gewannen mit 25-22, nachdem sie sich am Ende souveräner zeigten.

Im dritten Durchgang legte die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova eine kleine künstlerische Pause ein. Fehler schlichen sich in das Spiel der Pergerinnen ein, die schon mit 3-9 zurücklagen. Doch die größte Tugend der Prinzessinnen ist der nie endende Kampfgeist und so kämpften sie sich Stück für Stück wieder in die Partie zurück. Bei 14-14 stellten sie den Ausgleich im Satz wieder her. Nach einem spannenden Verlauf, die Führung wechselte hin und her. Mit 29-27 durch einen Punkt von Martyna Walter gewannen die Prinzessinnen Satz drei.

„Meine Mädels haben wieder gezeigt, dass sie nie aufstecken und nie aufgeben. Der Sieg ist der Lohn für das tolle Teamwork“, fügte Pecha-Tlstovicova an. Mit viel Schwung starteten die Pergerinnen in den vierten Durchgang. Sie bauten eine kleine Führung zum 16-10 aus. Zwar ließen die Grazerinnen nicht nach, aber die Heimmannschaft kämpfte sich zum 25-18 Satzgewinn und feierte ihren bereits neunten Saisonerfolg. Nun steht vor der Weihnachtspause noch ein Spiel am Programm der Prinzessinnen. Am nächsten Samstag sind sie in Klagenfurt bei den Wildcats zu Gast. „Jetzt heißt es die letzten Reserven noch einmal anzapfen für Klagenfurt. Ein Sieg wäre der perfekte Abschluss für ein erfolgreiches Volleyballjahr“, blickte die Perger Trainerin voraus.

11. Spieltag Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – UVC Holding Graz
24-26 (25 min), 25-22 (25 min), 29-27 (32 min), 25-18 (24 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (26), Jordan Tucker (18), Martyna Walter (12) bzw. Lisa Konrad (17), Ursula Ehrhardt (10), Eva Dumphart & Birgit Ebster-Schwarzenberger (je 9)

Prinzessinnen gewinnen Verfolgerkrimi gegen Sokol/Post

Im Aufeinandertreffen der ersten Verfolger von Spitzenreiter ASKÖ Linz/Steg ging es am Samstagabend beim Duell zwischen dem Zweitplatzierten SG VB NÖ Sokol/Post und der SG Prinz Brunnenbau Volleys auf Rang drei heiß zur Sache am zehnten Spieltag der Austrian Volley League Women 2018/19. Die beiden Teams lieferten sich in Wien ein packendes Duell über zwei Stunden, das schlussendlich die Mühlviertlerinnen mit 3-2 für sich entschieden.

„Solche Partien musst du erst mal drehen, das ist nicht selbstverständlich. Eine tolle Leistung unserer Mannschaft und damit haben sie sich für die Niederlage im ersten Heimspiel perfekt revanchiert. Beim Rekordmeister musst du auswärts erst einmal gewinnen“, jubelte Sportdirektor Josef Trauner über den fünften Auswärtssieg in dieser Saison in der heimischen Volleyballbundesliga. Zwar erwischten seine Prinzessinnen nicht den besten Tag, gewannen aber trotzdem zwei wichtige Punkte.

Schon der Beginn der Partie lief alles andere als erhofft für die Pergerinnen in der Sporthalle Brigittenau. In den ersten beiden Sätzen konnten sie ihre Bestform, die sie zuletzt im Europacup gegen Vero Volley Monza bewiesen, nicht abrufen. Viele kleine Fehler schlichen sich in das Spiel der Machländerinnen ein. Trotzdem konnten sie mit dem Rekordmeister aus Niederösterreich mithalten, verloren aber den ersten Durchgang mit 23-25 knapp.

Pergerinnen drehen noch Partie

Der zweite Satz begann dann rabenschwarz aus Sicht der Mühlviertlerinnen. 0-9 lagen sie zurück, aber trotz des frühen Rückstandes war der Kampfgeist der Prinzessinnen nicht gebrochen. Punkt für Punkt arbeiteten sie sich wieder zurück und bei 23-23 gelang ihnen der Anschluss. In der Verlängerung reichte es dann zum Satzgewinn mit 28-26. Damit war das Team von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova wieder zurück in der Partie. Doch auch im dritten Durchgang ging die Gefühlsachterbahn der Prinzessinnen weiter. Bis zur Satzhälfte duellierten sich die beiden Mannschaften auf Augenhöhe, dann riss erneut der Faden im Spiel der Oberösterreicherinnen. Mit 15-25 ging der Durchgang klar an die Gastgeberinnen.

Auch der Start in Satz vier verlief stockend, allerdings kämpfen sich die Pergerinnen erneut zurück. Sie holten sich den Durchgang mit 25-21 und damit auch im fünften Auswärtsspiel der Saison einen Punkt. Der Entscheidungssatz spiegelte dann den gesamten Krimi des Matches wieder. Immer wieder folgten längere Aufschlagserien der beiden Teams und am Ende entschied ein knapper Outball zum 16-14 für die Prinzessinnen. Auch im fünften Auswärtsspiel der Saison blieben sie damit ungeschlagen. „Wir haben viele Eigenfehler gemacht und hatten lange vor allem mit unserem Spiel zu kämpfen. Aber als Team haben wir gemeinsam wieder in die Spur zurückgefunden. Starke Servicereihen haben uns zurückgebracht. Wir haben nun zwei wichtige Punkte geholt und können damit sehr zufrieden sein“, berichtete Außenangreiferin Martyna Walter.

Für Erholung bleibt aber wenig Zeit, denn schon am Dienstag folgt das Rückspiel im Sechzehntelfinale des CEV Challenge Cups, wo die Pergerinnen in der Candy-Arena in Monza antreten müssen. Das nächste Heimspiel der erfolgreichen Damen aus dem Machland ist dann am 8. Dezember um 17:30 Uhr. Der Gegner ist der aktuelle Meister UVC Holding Graz. Für die Prinzessinnen ist es das letzte Heimmatch vor der Weihnachtspause.

10. Spieltag Austrian Volley League Women
SG VB NÖ Sokol/Post – SG Prinz Brunnenbau Volleys   2 – 3
25-23, 26-28, 25-15, 21-25, 14-16

Gelungener Europacupeinstand

Mit vollem Einsatz, einer motivierten Zuschauerkulisse und einem unglaublichen Selbstvertrauen stellten sich die Spielerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys am Mittwochabend in der Donauwell-Arena der italienischen Topmannschaft Vero Volley Monza entgegen. Der Auswärtssieg der Norditalienerinnen war wenig überraschend, allerdings erarbeiteten sich die Mühlviertlerinnen bei ihrer Premiere viel Respekt und Applaus. Über drei Sätze boten sie eine sensationelle Leistung und hielten über weite Strecken mit. Mit 19-25, 23-25 und 20-25 hatten die Gäste aus Monza dann mehr Mühe mit den Machländerinnen als erwartet.

„Monatelang haben wir uns auf dieses Spiel jetzt vorbereitet in der Organisation. Der Dank gilt dem gesamten Team, dass so ein tolles Event auf die Beine gestellt hat. Wir wollten Werbung für unsere Sport machen, unseren Weg den wir gehen auf einer breiteren Bühne präsentieren und die Mädels haben mit ihrer Leistung hervorragend dazu beigetragen. Eine fantastische Nacht, die wir heute in Perg erlebt haben, gegen ein absolutes Profiteam aus der Serie A. Ich bin unglaublich stolz“, freute sich Sportdirektor Josef Trauner.

Vor 260 Zuseher in einer gut gefüllten Donauwell-Arena starteten die Prinzessinnen gleich mit zwei Servicewinnern. Bis zum Stand von 16-15 führten sie sogar gegen die Gäste aus Monza, ehe der ehemalige Europameister Miguel Falasca seine Mannschaft mittels Time-out neu einstellte. Mit 19-25 drehten die Italienerinnen Satz eins. Auch im zweiten Durchgang spielten die Mühlviertlerinnen frech mit und waren mit 23-25 nur knapp unterlegen. „Ich bin sehr stolz auf uns. Es war ein echt cooles Match, wir haben alles gegeben und besonders die Atmosphäre war sensationell“, jubelte Kapitänin Diana Mitrengova.

Mit 14 Punkten war Martyna Walter, Außenangreiferin der Prinzessinnen die zweitbeste Scorerin der Partie. Immer wieder setzte sie sich voller Selbstvertrauen gegen den italienischen Block durch: „Wir haben ein wirklich tolles Match gespielt. Ich hätte nie erwartet, dass es so knapp wird. Zu der Leistung und der Stimmung fehlen mir einfach die Worte“. Im dritten Durchgang setzten sich die Italienerinnen dann mit 20-25 durch. Am Dienstag findet in der 4.500 Zuseher fassenden Candy-Arena in Monza das Rückmatch statt. Zuerst geht es aber für die Mannschaft von Zuzana Pecha-Tlstovicova noch in der Austrian Volley League zur Sache. Dort treffen sie im Spitzenspiel der Runde auf SG VB NÖ Sokol/Post. Gespielt wird am Samstag in Wien.

Hinspiel Sechzehntelfinale CEV Challenge Cup 2018/19
SG Prinz Brunnenbau Volleys – Vero Volley Monza
19-25 (22 min), 23-25 (25 min), 20-25 (23 min)
Topscorerinnen: Martyna Walter (14), Diana Mitrengova (13), Jordan Tucker (11) bzw. Edina Begic (18), Marika Bianchini (14), Laura Parteni (12)

Ein starker Gegner zur EC-Premiere

 

Zum ersten Mal findet am Mittwoch ein Europacupspiel in einer internationalen Ballsportart im Mühlviertel statt. Verantwortlich ist dafür die SG Prinz Brunnenbau Volleys. Die Pergerinnen bekamen in dieser Saison eine Wildcard für den CEV Challenge Cup, Europas dritthöchster Pokalbewerb auf Clubebene. Um 19:30 Uhr geht es in der Donauwell-Arena gegen eine absolute Topadresse, nämlich Vero Volley aus Monza.

1981 wurde der italienische Club gegründet, 2008 kam es zum Zusammenschluss von gleich sieben Vereinen in der Gegend zwischen Mailand und Brianza. Ziel war es einen Club in der höchsten italienischen Liga, der Serie A, bei Herren und Damen zu etablieren. Mittlerweile zählen die Italiener zu den europäischen Topadressen, bei der auch Österreichs Volleyballass Paul Buchegger derzeit unter Vertrag steht.

In der 4.500 Zuseher fassenden Candy-Arena trägt der Verein seine Heimspiele aus. Ein Zehntel davon fasst die Donauwell-Arena in Perg. Auch für die Italienerinnen, momentan Tabellensechste in der Serie A, ist es die Premiere im Europacup. Allerdings können sie auf einen international erfahrenen Kader blicken. Gleich neun Damen aus Monza haben schon Europacup gespielt, bei Perg hingegen lediglich Kapitänin Diana Mitrengova.

Zu den Stars der italienischen Mannschaft zählt definitiv der Trainer. Miguel Angel Falasca heißt er und der in Argentinien geborene Spanier erreichte als Spieler zweimal das Champions League Finale und wurde 2007 mit dem Nationalteam Europameister. 2013 wechselte ins Traineramt und kam über die polnische Topadresse Skra Bełchatów und das tschechische Nationalteam nach Monza, wo er 2016 die Herrenmannschaft übernahm. Seit dieser Saison kümmert er sich um die Damen, die mit zehn aktuellen Nationalteamspielerinnen den nächsten Schritt in der Liga als auch im Europapokal machen wollen.

Auf 18 nationale Meistertitel kann das 14-köpfige Team aus Monza zurückblicken. Die absoluten Topstars sind die dreifache Champions League Siegerin Serena Ortolani sowie die US-Amerikanerin Rachael Adams. Die aus Cincinnati stammende Mittelblockerin wurde 2014 Weltmeisterin und gewann 2016 Olympiabronze in Rio de Janeiro. Ortolani errang Silber bei den letzten Weltmeisterschaften 2018 in Japan mit dem italienischen Team.

Auf zwei Champions League Siege kann die erfahrene Libera Chiara Arcangeli zurückblicken. Außerdem gewann die 35-Jährige Libera zweimal den CEV Cup in ihrer Karriere. Mit 191 Zentimetern ist Anne Buijs die größte Spielerin beim Duell am Mittwoch. Der Neuzugang aus den Niederlanden ist ein wahrer Volleyball Globetrotter. Zweimal holte sie schon bei Europameisterschaften die Silbermedaille und in schon fünf verschiedenen Ländern (Niederlande, Belgien, Deutschland, Türkei, Brasilien) krönte sie sich zur Meisterin. „Das ist wohl die beste Mannschaft, die in den letzten zehn Jahren in Österreich gastierte. Absolute Weltklasse erwartet uns am Mittwoch in Perg“, freut sich Sportdirektor Josef Trauner auf die Partie am Mittwochabend

Hinspiel Sechzehntelfinale CEV Challenge Cup 2018/19
SG Prinz Brunnenbau Volleys – Vero Volley Monza
28/11/2018 19:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Rückspiel Sechzehntelfinale CEV Challenge Cup 2018/19
Vero Volley Monza – SG Prinz Brunnenbau Volleys
04/12/2018 20:00 Uhr
Candy-Arena, Monza

Packendes OÖ-Derby geht knapp an Linz/Steg

Das elfte Aufeinandertreffen der beiden oberösterreichischen Spitzenclubs im Damenvolleyball endete mit einem Sieg von ASKÖ Linz/Steg gegen die erneut stark aufspielende SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg. Vier Sätze lang boten beide Mannschaften einen eindrucksvollen Krimi in der ausverkauften Donauwell-Arena.

„Es war das erwartet schwere Spiel für uns. Sehr taktisch geführt von beiden Teams von Beginn an. Wir haben uns von der Standardaufstellung her verändert, sie auch. Am Ende ist es uns leider nicht aufgegangen“, berichtete Diana Mitrengova. Mit 25 Zählern war sie die Topscorerin am Feld. „Am Service war uns Linz druckvoller und das hat wohl den Hauptunterschied ausgemacht“, wusste die Kapitänin der Prinzessinnen.

Von Anfang an gestaltete sich das Match der beiden Spitzenmannschaften in der Austrian Volley League Women abwechslungsreich und spannend. Starke Offensivaktionen wurden kämpferisch abgewehrt und so entwickelten sich lange Rallyes bei dem mittlerweile prestigeträchtigsten Ligaderby in Österreichs höchster Spielklasse. „Die Stimmung war echt unglaublich. Die Fans haben für ein eindrucksvolles Derby gesorgt und wir haben unseren Teil am Feld beigetragen. Es war richtig cool“, erzählte Martyna Walter. Die aus Innsbruck gewechselte Außenangreiferin erlebte ihr erstes OÖ-Duell im Dress der Prinzessinnen.

Die ersten beiden Sätze gingen an die Gäste aus der Stahlstadt, doch mit dem Gewinn des dritten Durchgangs witterten die Machländerinnen nochmals ihre Chance. „Wir wussten jetzt oder nie und wollten das Ding durchziehen. Am Ende hat es aber dann knapp nicht gereicht“, erklärte Walter. Im vierten Satz verwandelten die Pergerinnen einen Rückstand von fünf Zählern noch einmal in eine Führung, aber am Ende hatten die Linzerinnen dann bei einigen knappen Bällen das Glück auf ihrer Seite. Nach 95 Minuten endete das 11. OÖ-Derby mit einem Sieg für die Gäste. Sie gewannen mit 17-25, 18-25, 25-22 und 21-25.

Für die Pergerinnen endete damit eine Erfolgsserie von neun Matches in Folge, nachdem sie in der Liga nur am ersten Spieltag eine Niederlage einstecken mussten und im Cup bis ins Final Four stießen. „Wir haben zu spät das Tempo der Partie gefunden. Trotzdem sind wir am richtigen Weg“, wusste Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova. Am Mittwoch wartet für die Prinzessinnen eine besondere Partie. Sie debütieren im Europacup und treffen im Sechzehntelfinale des CEV Challenge Cup auf Vero Volley Monza. Gespielt wird um 19:30 Uhr in der Donauwell-Arena.

9. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – ASKÖ Linz/Steg 1-3
17-25 (21 min), 18-25 (22 min), 25-22 (26 min), 21-25 (26 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (25), Martyna Walter (12), Jordan Tucker (9) bzw. Monika Chrtianska (21), Samantha Cash (17), Nikolina Maros (12)

Cup-Viertelfinalerfolg gegen Bisamberg/Hollabrunn

Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte gelang der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg der Einzug in das Endturnier des Austrian Volley Cup Women. Die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova gewann ihr Viertelfinalduell gegen SG Union Bisamberg/Hollabrunn mit 3-0 und den klaren Satzergebnissen von 25-21, 25-15 und 25-14.

„Die Mädels haben sich da jetzt wirklich einen Traum erfüllt. Wir spielen normalerweise nie in dieser Formation, maximal im Training“, berichtete die Perger Trainerin. Im Gegensatz zu den Gegnerinnen, die nun in der Liga die letzten acht Spiele mit der gleichen Mannschaft am Feld standen. Doch der Mix aus jungen Spielerinnen rund um Aufspielerin Anna Trauner sowie den Routiniers wie Sophie Haselsteiner oder Katharina Jusufi führte in die nächste Runde. „Das war die Harmonie aus der Kraft der Jugend und der Erfahrung“, strahlte Pecha-Tlstovicova.

Die Volleyballerinnen aus dem Machland hatten zwar schwer zu kämpfen mit den wie eine Gummiwand agierenden Niederösterreicherinnen, aber setzten sich nach 62 Minuten klar durch. „Die Mädels sind auch Teil der Bundesligamannschaft. Sie sind motiviert und geben alles füreinander. Das macht uns zurzeit einfach so stark“, resümierte die Trainerin.

Genau wie im letzten Jahr stehen die Mühlviertlerinnen im Finalturnier, welches von 22. – 23. Februar 2019 in Graz ausgetragen wird. Für die Pergerinnen war es bereits der neunte Sieg in Folge in dieser Saison. Am Freitag wartet in der Liga nun das Oberösterreich-Derby, wo die Prinzessinnen am Freitagabend um 18:30 Uhr ASKÖ Linz/Steg in der Donauwell-Arena empfangen.

Viertelfinale Austrian Volley Cup
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG Union Bisamberg/Hollabrunn 3 – 0
25-21 (24 min), 25-15 (19 min), 25-14 (19 min)
Topscorerinnen: Katharina Jusufi (15), Martina König (14), Katharina Kern (12) bzw. Diana Wolflehner (9), Christina Schneider, Amna Hodzic (je 7)

Siebter Saisonerfolg in Innsbruck

Mit einem eindrucksvollen Sieg in Innsbruck präsentierten sich die SG Prinz Brunnenbau Volleys weiter in Topform in der heimischen Volleyballliga. Die Mädels aus dem Machland feierten einen unangefochtenen 3-0 Auswärtserfolg gegen VC Tirol. Sie nehmen damit einen unglaublichen Schwung in die kommenden Matches in Perg, welche das Oberösterreich-Derby am Freitag gegen Linz/Steg sowie das Europacupdebüt der Prinzessinnen gegen Monza fünfte Tage darauf sind.

„Mit solchen Auftritten kann man nicht rechnen, aber wir sind zurzeit einfach im Spielfluss und es ist unglaublich“, freute sich Lisa Kern. Die Mittelblockerin ist schon gefühlt seit Ewigkeiten bei den Prinzessinnen im Kader. Vor vier Jahren stieg die nun 28-Jährige mit ihrer Mannschaft in die höchste Volleyballliga der Damen in Österreich auf und am nächsten Wochenende kämpfen die Pergerinnen erstmals um die Tabellenführung in der Vereinsgeschichte. Gegner ist am kommenden Freitag ASKÖ Linz/Steg. Beide Teams stehen vor dem OÖ-Derby bei sieben Saisonerfolgen und liegen auf den Rängen eins und zwei in der Tabelle.

„Wir müssen uns nun vor keinem Gegner fürchten und freuen uns schon auf das Derby, vor allem nach der heutigen Leistung. Das war bärenstark“, erklärte Sportdirektor Josef Trauner. Vom ersten Satz an war die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova das bessere Team in Innsbruck. Den ersten Durchgang beherrschten sie mit 25-14 klar. Erst im zweiten Satz stemmte sich die Heimmannschaft VC Tirol den Machländerinnen entgegen. Nach einer guten Serviceserie führten sie sogar mit fünf Zählern. Beim Stand von 13-18 aus Sicht der Oberösterreicherinnen kippte dann die Partie zu Gunsten der Prinzessinnen. Sie schafften zwölf Punkten in Folge und holten sich den Satz und die 2-0 Führung.

„Das war sicher der Knackpunkt der Partie. Wir haben noch einmal alles reingelegt und das war richtig stark“, bestätigte Katharina Jusufi. Der Neuzugang aus Wien unterstrich die große Stärke der Mannschaft aktuell: „Wir ziehen einfach alle an einem Strang, gehen topmotiviert und perfekt vorbereitet in die Matches“. Den dritten Durchgang gewannen die Prinzessinnen dann erneut souverän mit 25-16 und Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova konnte ihren gesamten Kader Spielzeit geben. Das ist vor allem wichtig aus Sicht der jungen Spielerinnen, da diese am Sonntag nun im Cupeinsatz sind. Um 17:00 Uhr geht es gegen Bisamberg/Hollabrunn um den Einzug in das Final Four, welcher den Prinzessinnen im letzten Jahr erstmals in der Vereinsgeschichte gelang.

8. Runde Austrian Volley League Women
VC Tirol – SG Prinz Brunnenbau Volleys 0 – 3
14-25, 18-25, 16-25

Prinzessinnen besiegen auch Salzburg mit 3-0

Die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg sind die Mannschaft der Stunde in der Austrian Volley League Women. Sie bezwangen im Spitzenspiel der Runde die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg mit 3-0. Nach 67 Minuten verwandelten sie den zweiten Matchball zum 25-17, 25-21 und 25-16.

„Das Ergebnis war klarer, als es sich am Platz angefühlt hat“, erklärte Angreiferin Martyna Walter, die mit 18 Punkten zu den Topscorerinnen der Partie zählte. Von Beginn an lieferten sich die beiden Teams lange Ballwechsel, dank starker Verteidigungsarbeit. Auch wenn sich die Partie zuerst ausgeglichen zeigte, übernahmen die Prinzessinnen langsam die Gestaltung des Matches und konnten sich einen guten Vorsprung erarbeiten. „Wir waren stärker, vor allem wegen der Teamleistung, die herausragend war. Die Mädels unterstützen sich am aber auch neben dem Feld perfekt und dann ist am Spieltag auch jede bereit für die andere einzuspringen. Das war sicherlich der Schlüssel zum Erfolg“, erzählte Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova nach der Partie.

Die Pergerinnen feierten damit ihren sechsten Saisonerfolg im siebten Ligaspiel dieser Saison. „Unsere Trainerin bereitet sich akribisch auf jeden Gegner vor und vermittelt uns die Stärken und Schwächen. Wir waren konzentriert, hatten die Informationen im Hinterkopf und konnten dies auch am Feld umsetzen“, berichtete Kapitänin Diana Mitrengova. Mit 21 Punkten war sie die Topscorerin der Partie. Sie wusste auch über die Wichtigkeit des Sieges für die Mannschaft: „Wir waren topmotiviert, weil wir unser Können unbedingt zeigen wollten. Salzburg gehört in diesem Jahr zu den besten Teams, mit denen wir uns messen wollen. Unsere Entwicklung geht stetig nach vorne und genau das gilt es in solchen Matches zu präsentieren“.

Noch zwei Spiele warten in der Hinrunde der AVL auf die Volleyballmädels aus dem Machland. Nächste Woche müssen sie noch einmal auswärts auf das Feld. In Innsbruck wartet mit dem VC Tirol ein weiterer harter Brocken auf die Mannschaft von Zuzana Pecha-Tlstovicova am Samstag.

7. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3 – 0
25-17 (21 min), 25-21 (25 min), 25-16 (21 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (20), Martyna Walter (18), Jordan Tucker (11) bzw. Annija Abolina (14), Lisa Sernow (9), Kelsey Bittinger (6)

Ligakracher am Samstag in Perg

Mit der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg wartet am siebten Spieltag der Austrian Volley League Women ein harter Gegner auf die SG Prinz Brunnenbau Volleys. Zu Hause empfangen die Pergerinnen am Samstag die Salzburgerinnen. Gespielt wird um 17:30 Uhr in der Donauwell-Arena.

Im Spitzenspiel der Runde treffen die punktegleichen Drittplatzierten aus dem Machland auf den aktuellen Ligazweiten aus der Mozartstadt. Aber nicht nur die aktuelle Tabelle verspricht ein enges Duell, sondern auch die Statistik. In den letzten Aufeinandertreffen boten die zwei Teams den Zusehern immer mindestens vier Sätze und mit 3-3 Siegen ist die Bilanz der beiden Mannschaften in den letzten zwei Saisonen auch ausgeglichen.

Für die Pergerinnen ist das Spiel der Auftakt in heiße Volleyballwochen, folgen danach noch die Ligamatches gegen Tirol und Linz/Steg sowie das Cupviertelfinale gegen Bisamberg/Hollabrunn ehe dann am 28. November die Europacuppremiere der Mühlviertlerinnen am Programm steht. „Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Wochen und hoffen natürlich darauf, dass wir uns mit jedem Spiel und jeder Aufgabe weiterentwickeln“, erklärte Jordan Tucker. Mit der US-Amerikanerin im Mittelblock haben die Prinzessinnen seit dem letzten Jänner nur drei von 16 Ligapflichtspielen verloren.

Auch in dieser Saison zählt sie wieder zu den gefährlichsten Angreiferinnen der Liga. Zuletzt feierten die Pergerinnen in Hartberg ihren fünften Saisonerfolg und haben sich im Kampf um das angestrebte Playoffticket bereits einen Vorsprung von 12 Zählern erarbeitet. Den tollen Saisonstart führt die 23-Jährige aus dem Mittleren Westen vor allem auf den Teamgeist der Prinzessinnen zurück: „Es gibt kein großes Geheimnis für unseren Erfolg in den letzten Wochen. Wir sind einfach eine Gruppe von Mädels mit dem gleichen Ziel und fühlen uns alle sehr wohl in Perg“.

Neben Tucker gehören auch Martyna Walter und Kapitänin Diana Mitrengova zu den besten sechs Scorerinnen in der aktuellen Saison der AVL der Damen. Sie liegen auf den Plätzen vier, fünf und sechs im Ranking. 231 Punkte haben sie in den sechs gespielten Matches schon erzielt. Aber auch der Gegner am Samstag verfügt über eine starke Angreiferin. Denn eine Position vor dem Prinzessinnen-Trio rangiert die Lettin Annija Abolina. Die 23-Jährige ist seit diesem Jahr Spielerin im Kader der Salzburgerinnen. Wie Tucker hat auch sie schon 79 Punkte auf ihrem Konto. Eine starke Blockleistungen der Oberösterreicherinnen ist gegen die Diagonalspielerin am Samstag daher gefragt.

7. Spieltag Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
10/11/2018   17:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Prinzessinnen schweben weiter auf Erfolgswelle

Die Steiermark bleibt ein guter Boden für die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg. Die Oberösterreicherinnen feierten in der sechsten Runde der Austrian Volley League 2018/19 ihren fünften Saisonerfolg. Sie gewinnen gegen TSV Hartberg am Sonntagnachmittag klar mit 3-0.

„Wir schweben einfach auf der Erfolgswelle. Die Stimmung im Team ist sensationell. Es gibt überhaupt keinen Neid. Wir freuen uns mit den jungen Spielerinnen, wenn sie am Feld stehen und punkten und genau so ist es auch umgekehrt. Diesen Spaß, den wir als Team gemeinsam haben, den sieht man am Feld und das zeichnet uns derzeit einfach aus“, erklärte Jordan Tucker. Seit die US-Amerikanerin im Jänner 2018 zu den Prinzessinnen gestoßen ist, kann sie auf eine eindrucksvolle Bilanz zurückblicken. Denn mit ihr am Feld gewannen die Pergerinnen 13 von 16 Matches in der Austrian Volley League.

Die Mannschaft aus dem Machland startete toll in den ersten Satz. Zwar konnte am Beginn das Heimteam aus Hartberg gut mithalten, jedoch zum Ende setzten sich die Gäste immer weiter ab. Das Team von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova erarbeitete sich fünf Satzbälle und den zweiten nutzte Aufspielerin Makayla Ferguson frech mit einem direkten Punkt, da sie den Ball nicht einer ihrer Angreiferinnen aufspielte, sondern selbst hinter die Verteidigungsreihe der Steirerinnen platzierte.

Immer klarer entwickelte sich das Match in den Durchgängen zwei und drei. Vor allem im dritten Satz spielten die Prinzessinnen in Topform und vermieden es Fehler zu machen. „Natürlich könnte die Annahme noch stabiler sein und wir müssen ein wenig am Block arbeiten“, bemerkte Martyna Walter, die mit Tucker und Kapitänin Diana Mitrengova erneut zu den Topscorerinnen in den Reihen der Mühlviertlerinnen gehörte.

Mit den Satzergebnissen 25-20, 25-18 und 25-13 fuhren die Prinzessinnen klare drei Punkte in Hartberg ein und haben sich nach dem ersten Saisondrittel genauso viele Zähler erarbeitet wie die Tabellenführerinnen aus Linz. Ein guter Polster für die nächsten Wochen, in denen viele schwierige, aber spektakuläre Partien auf die Pergerinnen warten. Der nächste Gegner ist am kommenden Samstag die PSV Volleyballgemeinschaft aus Salzburg, welcher um 17:30 Uhr in der Donauwell-Arena empfangen wird. Danach folgen noch die schwierige Auswärtspartie in Tirol, das Cupviertelfinale gegen Bisamberg/Hollabrunn, das OÖ-Derby zu Hause in der AVL sowie die Europacuppremiere.

6. Runde Austrian Volley League Women:
TSV Sparkasse Hartberg – SG Prinz Brunnenbau Volleys
20-25 (22 min), 18-25 (22 min), 13-25 (18 min)

Nächstes Spiel:
SG Prinz Brunnenbau Volleys – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
10. November 2018 17:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg