Zwei Niederlagen für beide Perger Volleyball Teams

Trotz Leistungssteigerung erneute Niederlage

Mit einer klaren Leistungssteigerung vor allem in den ersten beiden Sätzen zeigten erstmals in der neuen Saison im Heimspiel gegen den VC Tirol, was von dem neuen PBV Team zu erwarten wäre. Dennoch ging das Spiel mit 0:3 verdient an VC Tirol.

„Mit einer stabilen Annahme von Sarah Berger und einer guten und vor allem variablen Ballverteilung von Anna Trauner und Mary Thomson gelang es immer wieder die Angreiferinnen Martina König und Josefine Lyholm zu punkten. Vor allem im ersten Satz war Martina König kaum zu halten und sie punktete nach Belieben“, so Sportchef Josef Trauner.

Doch leider gelang es in keinem der Sätze diese Leistung bis Satzende durchzuziehen. Vor allem das immer wieder stärker werden Service der Tirolerinnen kostete zu viele Punkte.

„Ich bin auf die heute gezeigte Leistung des Teams stolz und sie haben erstmals gezeigt, was in diesem Team steckt. Vor allem vor dem heimischen Publikum mit über 150 Fans ist das nochmals ein großer Push. Aber wir wissen auch, woran wir noch arbeiten müssen“, so Coach Dan Kellum.

Auch Damen 2 verlieren 1:3

Im Spiel der 2.Bundesliga davor mussten sich die Damen 2 zwar auch mit 1:3 geschlagen geben, aber Coach Lydia Trauner sah vor allem in den Sätzen 2 und 3 eine wirklich tolle Leistung dernoch jungen Truppe.

„Das ist genau das Lehrgeld, dass die jungen Spielerinnen noch bezahlen müssen, aber aus genau solchen Spielen nehmen sie so viel mit. Vor allem zuhause vor fast 100 Fans angefeuert zu werden ist schon nochmals was spezielles“, so Lydia Trauner.

Aus im Austrian Volley Cup

Am Sonntag ging es für das „best of“ Team der 1. & 2.Bundesliga zum Auswärtsspiel des Austrian Volley Cups gegen SU BIsamberg nach Korneuburg.

Leider konnte in keinem der drei Sätze an die Leistungen des Vortages angeschlossen werden. So ging der Sieg verdient mit 3:0 an das 2.BL Team SU Bisamberg.

  1. Runde DenizBank AG Volley League Women 2019/20
    SG Prinz Brunnenbau Volleys – VC Tirol 0:3 (20:25, 15:25, 11:25)

Topscorerinnen: Josefine Lyholm (10), Mary Thomson (8) bzw. Caroline Lemay (14), Ingrid Tuntland und Sara Esteban Calvo (11)

  1. Runde 2. Bundesliga Damen 2019/20

SG Prinz Brunnenbau Volleys/2 – Union Inzing 1:3 (11:25, 25:20, 18:25, 18:25)

Topscorerinnen: Paulina SURÓWKA (14), Alexandra BENEA (11)

  1. Runde Austrian Volley Cup Damen 2019/20

SG UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn – SG Prinz Brunnenbau Volleys 3:0 (25:21, 25:15, 25:19)

Foto Copyright: Günther Iby

Zwei mal 0-3 für Perger Prinzessinnen zum Saisonauftakt auswärts gegen UVC Graz und Oberndorf

1.Bundesliga: UVC Graz zum Saisonauftakt eine Nummer zu groß

Es war das erwartet schwere Auftaktspiel für das 1.BL Team der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg zum Auftakt der DenizBank AG Volley League Women auswärts gegen UVC Graz. Nach gerade mal 73 Minuten standen die Steirerinnen als Siegerinnen fest. Sie entschieden die Partie mit 0-3 für sich.

SG Prinz Brunnenbau Volleys Trainer Dan Kellum nach dem Spiel: „Es war unser erstes Spiel und wir waren sehr nervös. Wir hatten Probleme in die Partie zu finden, aber phasenweise waren gute Dinge dabei. Das Ergebnis ist relativ klar und wir wissen jetzt, woran wir arbeiten müssen.“

Zuspielerin und Topscorerin Mary Thomson ergänzt „Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten. Graz ist ein sehr gutes und starkes Team. Sie haben uns bis ans Limit gepushed und uns gezeigt, woran wir noch arbeiten müssen.“

„Es ist das erste Spiel nach dem großen Umbruch im Sommer. Wir müssen das Spiel gemeinsam gut analysieren und die richtigen Schlüsse ziehen“, so Sportdirektor Josef Trauner.

2.Bundesliga: PBV/2 verlieren ihr erstes Aufstiegsspiel gegen TVO

Auch das zweite Damenteam verlor das erste Spiel nach dem Aufstieg in die 2.BL auswärts gegen das starke Team des TV Oberndorf.

„Ich bin sehr stolz auf mein Team. Vor allem im ersten Satz konnten wir Oberndorf Paroli bieten und mussten uns mit 26:28 geschlagen geben“, erklärte Lydia Trauner, Coach des zweiten Damenteams.

Nächste Woche folgt die erste Doppel Heimspielrunde der beiden Bundesliga Teams.

Sa. 05.10.2019:

16:00 Uhr SG Prinz Brunnenbau Volleys/2 vs. Union Inzing

19:00 Uhr SG Prinz Brunnenbau Volleys vs. VC Tirol

  1. Runde DenizBank AG Volley League Women 2019/20

UVC Holding Graz – SG Prinz Brunnenbau Volleys 3 – 0 (25:15, 25:15, 20:20) Topscorerinnen: Ursula Ehrhart (13), Anna Sucha (12) und Birgit Helminger (9) bzw. Mary Thomson (8), Josefine Lyholm (5), Eva Kreinecker und Selina Bauernfeind (je 3)

1. Runde 2. Bundesliga Damen 2019/20

TV Oberndorf – SG Prinz Brunnenbau Volleys/2 3 – 0 (28:26, 25:13, 25:20)

Topscorerinnen: Natascha Berger (11), Marie Lacek (10) bzw. Paulina Surowka (11), Alexandra Benea (5)

Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

Perger Prinzessinnen reisen zum Ligaauftakt am 29. September zum UVC Graz

Saisonauftakt auswärts gegen UVC Graz

Der Countdown läuft für die Perger Prinzessinnen. Am Wahl-Sonntag, den 29. September, treten sie um 17:00 Uhr gegen das steirische Team des UVC Graz an. Und diese Begegnung wird ein erster Gradmesser für die neuformierte Mannschaft der Prinzessinnen sein.

Denn bei den Pergerinnen fand über den Sommer erneut nach 2018/19 ein großer Mannschaftsumbruch statt. Viele verdiente Spielerinnen verließen den Verein und so wurde ein guter Mix aus Jugend und Erfahrung von Sportdirektor Josef Trauner und Trainer Dan Kellum zusammengestellt. „Meine Grundidee nach Saisonende war zu unseren eigenen Talenten mit Anna Trauner, Melanie Steiner, Martina König und Selina Bauernfeind österreichische Spielerinnen zu verpflichten. Unsere vier Spielerinnen, die im letzten Jahr schon in die Mannschaft hineingeschnuppert haben, sollten weitere Einsatzzeiten bekommen. Wir freuen wir uns sehr, dass mit Eva Kreinecker, Sarah Berger und Sabina Kropf drei erfahrene Spielerinnen bei uns zu spielen. Doch diese Neuzugänge waren zu wenig. Somit musste im Juni ein Plan B geschaffen werden“, so Trauner.

Mit Julie Mota und Mary Thomson aus Kanada, Josefine Lyholm aus Dänemark und Anisa Mackenzie aus Australien konnten 4 neue Spielerinnen verpflichtet werden.

Die Saisonziele der Pergerinnen sind klar formuliert. In der Liga ist der Playoffeinzug das erklärte Ziel und im Austrian Volley Cup möchte man mit einem „best off“- Team aus den beiden Bundesliga Teams versuchen, so weit als möglich zu kommen.

„Wir haben ein buntes Team und eine gute Mischung aus Erfahrung und jungen, hungrigen Spielerinnen. Der Kampfgeist ist hoch und auch die Stimmung im Team ist großartig. Ich freue mich auf meine erste Saison in Perg“, blickt Trainer Dan Kellum auf die Saison voraus.

Transfers 2019/20:
Zugänge:
Dan Kellum – USA (SU Hotvolleys Ybbs), Julie Mota – CAN (Degerfors Volley Orion, Schweden), Mary Thomson – CAN (Brandon University, Kanada), Anisa Mackenzie – AUS (Centre of Excellence Volleyball, Canberra), Josefine Lyholm – DEN (DHV Odense, Dänemark), Eva Kreinecker (ADM Linz), Sarah Berger, Sabina Kropf

Abgänge: Zuzana Pecha-Tlstovicova, Diana Mitrengova, Jordan Tucker, Makayla Ferguson, Martyna Walter, Kathi Jusufi, Sophie Haselsteiner, Ronita Leka, Lisa Kern

Austrian Volley League Women, 1.Reihe: Eva Kreinecker, Sabina Kropf, Anna Trauner, Sarah Berger, Martina Koenig. 2.Reihe: Sektionsleiter Manfred Rockenschaub, Head coach Dan Kellum, Julie Mota, Mary Jean Thomson, Selina Bauernfeind, Anisa Mackenzie, Melanie Steiner, Josefine Lyholm, Assistant coach Lydia Trauner und Sport Direktor Josef Trauner
Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

Vizemeistertitel für Pergs Prinzessinnen

Nichts wurde es mit der Sensation im Finale der Austrian Volley League Women. Nach drei Spielen heißt der Meister im inneroberösterreichischen Duell ASKÖ Linz-Steg. Die Stahlstädterinnen gewinnen auch das dritte Match gegen die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg und krönen sich damit zum neuen Meister. Die Machländerinnen können sich mit dem Vizemeistertitel trösten. Sie verlieren ein erneut eng umkämpftes und hochklassiges Finalspiel mit 1 – 3.

„Linz hat viel Druck auf uns ausgeübt. Aber wir sind auch mit dem zweiten Platz überglücklich. Es war eine tolle Serie und wir haben uns gegenseitig zu Topleistungen gepusht“, berichtete Martyna Walter nach der Partie. Die Außenangreiferin mit polnischen Wurzeln nahm wie alle Pergerinnen erstmals an der Finalserie teil. Denn auch trotz der Finalniederlage stellten sie die größte Überraschung der Saison.

Mit konstanten Leistungen beendeten sie den Grunddurchgang auf dem zweiten Rang. Im Österreichischen Cup erreichten die Pergerinnen das Halbfinale und im November legten sie ein eindrucksvolles Debüt im Europacup auf das Parkett. Dort scheiterten sie zwar am späteren Sieger VeroVolley Monza, erarbeiteten sich auch international großen Respekt für ihren Auftritt.

In den Playoffs eliminierten sie dann im Halbfinale den Rekordmeister Sokol/Post klar und in allen drei Finalpartien waren sie eine harte Nuss, die die favorisierten Linzerinnen mühsam knacken mussten. „Wir haben ein wenig mehr Fehler gemacht als Linz, aber wir haben eine junge Mannschaft, die erstmals in einem Finale stand“, erklärte Pergs Kapitänin Diana Mitrengova, die mit 19 Treffern eine der besten Scorerinnen des Abends war.

Es fehlte nicht viel für die Pergerinnen, um noch den Turnaround in der Serie zu schaffen. In den ersten beiden Sätzen unterlagen sie nur ganz knapp, den dritten Durchgang sicherten sie sich. Damit gelang ihnen in allen drei Partien zumindest ein Satzgewinn gegen die hoch favorisierten Linzerinnen, die sich heuer im Februar schon den Cuptitel sichern konnten. Nun ist für beide Teams eine lange und anstrengende Saison vorbei, für die Pergerinnen die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte.

Austrian Volley League Women, Finale
Spiel 3 (Ergebnis)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg   3 – 1
25-23, 25-23, 23-25, 25-16
Topscorerinnen: Nikolina Maros (21), Sophia Lavin (11), Patricia Teufl (9) bzw. Jordan Tucker (22), Diana Mitrengova (19), Martyna Walter (14)

Spiel 2 (Ergebnis)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg   2 – 3
25-20 (23 min), 15-25 (23 min), 25-16 (24 min), 9-25 (22 min) 13-15 (20 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (21), Jordan Tucker (19), Martyna Walter (10) bzw. Nikolina Maros (22), Sophie Lavin (19), Patricia Teufl & Samantha Cash (je 11)

Spiel 1 (Ergebnis)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg   3 – 1
25-22 (24 min), 17-25 (23 min), 25-20 (25 min), 25-17 (24 min)
Topscorerinnen: Nikolina Maros (21), Marketa Kukucova & Sophie Lavin (je 13) bzw. Martyna Walter (20), Diana Mitrengova (16), Jordan Tucker (13)

Prinzessinnen müssen ersten Matchball abwehren

Den ersten Linzer Matchball abwehren, wird die große Herausforderung für die Spielerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg am Samstag um 20:25, wenn die dritte Partie der Best-of-Five Finalserie in der Austrian Volley League Women angesetzt ist. Nach zwei Niederlagen stehen die Machländerinnen mit dem Rücken zur Wand. Nur mit einem Sieg können sie die Serie um ein weiteres Spiel verlängern.

„Wir sind topmotiviert für das dritte Spiel, freuen uns schon riesig auf den Samstag“, berichtete Pergs Libera Sophie Haselsteiner. Die 1,60 Meter große Annahmespezialistin konnte diese Woche sich über eine besondere Nachricht freuen. Im zarten Alter von 30 Jahren wurde die Wienerin erstmals in das Nationalteam einberufen: „Damit habe ich eigentlich nicht mehr gerechnet. Vor zwei Jahren wollte ich schon in die Volleyball-Pension gehen, aber dann kam das Angebot aus Perg.“ Und seit zwei Saisonen brachte sie mit ihrem unermüdlichen Einsatz so manche Angreiferin der gegnerischen Mannschaften zum Verzweifeln.

„Ich habe nach dem Semifinale erfahren, dass Interesse an meinen Einsatz besteht. Das musste ich aber zuerst mit meinem Arbeitgeber abstimmen. Als großer Sportliebhaber unterstützt er mich großartig, auch wenn die Nationalteamtermine nicht gerade vorteilhaft für mein Urlaubskonto sind“, schmunzelte die Wienerin, die Vollzeit in einer Arztpraxis angestellt ist und für die Trainings und Spiele zwischen Wien und Perg hin- und herpendelt.

„Die letzten Jahre waren hart für mich. Ich komme ja aus keinem großen Verein, aber habe immer kontinuierlich versucht mich zu verbessern. Ich denke meine Unbeschwertheit in der Jugend, mein grenzenloser Ehrgeiz und die tolle Ausbildung durch meine Trainer, die lustiger Weise fast alle aus der Slowakei stammten, haben mich jetzt ins Nationalteam geführt. Es ist eine große Ehre, dass ich diese Chance jetzt bekomme“, strahlte Haselsteiner, die sich auf die neue Herausforderung freut.

Sie ist damit auch die erste Spielerin in den Reihen der Pergerinnen, die eine Nominierung für das A-Team von Svetlana Ilic erhielt. Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung wollen sie am Samstagabend den ersten Matchball der Linzerinnen abwehren.

Austrian Volley League Women, Finale (Modus Best of Five)
Spiel 3
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
20/04/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 2 (Ergebnis)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg   2 – 3
25-20 (23 min), 15-25 (23 min), 25-16 (24 min), 9-25 (22 min) 13-15 (20 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (21), Jordan Tucker (19), Martyna Walter (10) bzw. Nikolina Maros (22), Sophie Lavin (19), Patricia Teufl & Samantha Cash (je 11)

Spiel 1 (Ergebnis)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg   3 – 1
25-22 (24 min), 17-25 (23 min), 25-20 (25 min), 25-17 (24 min)
Topscorerinnen: Nikolina Maros (21), Marketa Kukucova & Sophie Lavin (je 13) bzw. Martyna Walter (20), Diana Mitrengova (16), Jordan Tucker (13)

Spiel 4 (falls notwendig)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
27/04/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 5 (falls notwendig)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
04/05/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Knappe 2-3 Niederlage im zweiten Finalspiel

112 Minuten dauerte der zweite Finalschlager zwischen der SG Prinz Brunnenbau Volleys und der ASKÖ Linz-Steg. Im fünften und entscheidenden Durchgang hatten die Stahlstädterinnen das bessere Ende für sich und gingen in der Finalserie mit 0-2 in Führung. Damit stehen die Prinzessinnen vor dem dritten Spiel am nächsten Samstag mit dem Rücken zur Wand und dürfen nun kein Finalspiel mehr verlieren, wollen sie ihre Titelchance wahren.

„Jede Niederlade tut weh, diese schmerzt doppelt. Wir haben heute eine große Chance ausgelassen, hatten wieder völlige Downphasen im Spiel. Uns fehlt einfach die letzte Konsequenz und dann kannst du nicht um den Titel mitspielen. Ich bin extrem enttäuscht“, berichtete Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova.

Das Spiel startete ausgeglichen. Von einer Nervosität beim Finale ist bei beiden Teams nicht zu merken. Mit Fortdauer des ersten Satzes präsentierten sich aber die Pergerinnen als bessere Mannschaft. Sie konnten sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten und verwandelten gleich den ersten Satzball zum 25-20.

Im zweiten Durchgang erwischten die Linzerinnen einen tollen Start und verwalteten einen frühen Vorsprung zum 15-25 und glichen damit aus. Im dritten Satz war es bis zur Hälfte sehr ausgeglichen. Beim Stand von 11-12 ging Lisa Kern zum Service auf Seiten der Prinzessinnen. Die Mittelblockerin erlebte mit den Pergerinnen schon den Aufstieg in die Bundesliga vor fünf Jahren, ist ein Urgestein im Kader der Mühlviertlerinnen. Sie sorgte mit einer starken Serie zur 19-12 Führung. Diese ließ sich die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova nicht mehr aus der Hand nehmen. Wieder war es der erste Satzball, der verwandelt wurde zum 25-16.

Ein völlig konträres Bild bot der vierte Durchgang. Die Pergerinnen führten mit 8-5, wurden aber dann mit einer unglaublichen Serie von Victoria Deisl auf Seiten der Linzerinnen in die Knie gezwungen. Die Salzburger Nationalteamspielerin stellte nämlich auf 8-23. Mit 9-25 ging es damit beim Stand von 2-2 in den alles entscheidenden fünften Satz. Dieser begann wieder sehr ausgeglichen, jedoch präsentierten sich die Linzerinnen besser. Die Pergerinnen konnten zwar noch drei Matchbälle abwehren, jedoch beendete die Kapitänin der Prinzessinnen Diana Mitrengova mit einem bitteren Servicefehler die Partie.

Austrian Volley League Women, Finale (Modus Best of Five)
Spiel 2 (Ergebnis)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg 2 – 3
25-20 (23 min), 15-25 (23 min), 25-16 (24 min), 9-25 (22 min) 13-15 (20 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (21), Jordan Tucker (19), Martyna Walter (10) bzw. Nikolina Maros (22), Sophie Lavin (19), Patricia Teufl & Samantha Cash (je 11)

Ausgleich in der Serie das Ziel

0-1 steht es aus Sicht der SG Prinz Brunnenbau Volleys im Best-of-Five-Finalduell in der Austrian Volley League Women. Im rein-oberösterreichischen Duell unterlagen sie vorige Woche im ersten Match der ASKÖ Linz-Steg mit 1-3. Zwei Sätze lang waren die Pergerinnen die bessere Mannschaft, ehe die Grunddurchgangssiegerinnen in der nervösen, ersten Partie besser in Fahrt fanden und die letzten beiden Durchgänge klar für sich entscheiden konnten.

„Für uns geht es wieder bei null los. Wir haben das letzte Spiel intensiv analysiert und werden versuchen, jene Fehler, die uns passiert sind, zu vermeiden“, berichtete Außenangreiferin Martyna Walter, welche mit 20 Punkten die Topscorerin für die Machländerinnen im ersten Aufeinandertreffen war. Service und Annahme werden der Schlüssel zum Erfolg im zweiten Spiel sein, welches ebenfalls in der Amstettner Johann-Pölz-Halle ausgetragen wird. Auch wenn sie nicht in ihrer Heimhalle antreten können, so hoffen die Pergerinnen dennoch auf den Zuschauervorteil. Schon im ersten OÖ-Finalderby waren die Fans in den blauen Leibchen, jenen, die in Gelb gekleidet die Linzerinnen anfeuerten, zahlenmäßig leicht überlegen.

„Wir werden auf jeden Fall alles daran setzen, um das zweite Spiel für uns zu entscheiden. Wir sind sehr motiviert, gut vorbereitet und werden bis zum Schluss um jeden Ball kämpfen“, blickte die in Innsbruck lebende Polin voraus. Vor allem der Kampfgeist, in den letzten beiden Jahren die wohl stärkste Waffe im Spiel der Prinzessinnen, soll im zweiten Match den Unterschied machen. Die Partie wird live übertragen in der ORF TVThek und dann re-live um 22:30 auf ORF Sport+.

Austrian Volley League Women, Finale (Modus Best of Five)
Spiel 1 (Ergebnis)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg 3 – 1
25-22 (24 min), 17-25 (23 min), 25-20 (25 min), 25-17 (24 min)
Topscorerinnen: Nikolina Maros (21), Marketa Kukucova & Sophie Lavin (je 13) bzw. Martyna Walter (20), Diana Mitrengova (16), Jordan Tucker (13)

Spiel 2
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
13/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 3
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
20/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 4 (falls notwendig)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
27/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 5 (falls notwendig)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
04/05/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Gemeinsam für die Zukunft

1-0 steht es nach dem ersten Aufeinandertreffen von ASKÖ Linz-Steg und der SG Prinz Brunnenbau Volleys in der Finalserie im Österreichischen Frauenvolleyball. Es ist aber nicht nur das Duell um den ersten Meistertitel für Oberösterreich und jenes der zwei besten Mannschaften des Jahres. Das Endspiel ist auch eines, wo Oberösterreichs Nachwuchs seine ersten Finalerfahrungen machen kann.

Gleich sieben Spielerinnen aus den Kadern der beiden Teams sind noch unter 19 Jahren alt. Ein Quintett davon, trainiert sogar gemeinsam in Linz. Denn im BORG für Leistungssport drücken Anna Trauner, Selina Bauernfeind, Martina König (alle SG Prinz Brunnenbau Volleys) sowie Andrea Duvnjak und Saskia Trathnigg (beide ASKÖ Linz-Steg) die Schulbank und trainieren drei bis viermal die Woche zusammen. Im vergangenen Sommer reisten sie als Österreichische Auswahl zu den Oberstufen-Weltmeisterschaften nach Brünn, belegten als Team den 18. Platz.

Während die beiden Linzerinnen schon vor zwei Jahren im Finalkader ihrer Mannschaft waren, ist es für die drei Pergerinnen etwas Neues. Im November debütierte das Trio auch im Europacup, als die Prinzessinnen sich erstmals auf der internationalen Bühne präsentierten, dem späteren Sieger Vero Volley Monza unterlagen. Mit Martina König hat eine der drei Jungen sogar einen Platz in der Starting Six im Finale. Die 17-jährige Außenangreiferin aus St. Valentin ersetzt die verletzte Katharina Jusufi.

Zu Saisonbeginn stand auch Anna Trauner im Fokus der Pergerinnen. Mit 16 Jahren war sie die Aufspielerin der Perger Bundesligamannschaft in den ersten beiden Ligapartien, wo die Prinzessinnen unter anderem auch den aktuellen Meister UVC Holding Graz bezwangen. Die Schülerin aus Ried/Riedmark ist auch fixer Bestandteil des Jugendnationalteams. Und auch die größte und jüngste des Perger Trios, die 15-jährige Selina Bauernfeind bekam schon ihre Einsatzminuten im ersten Spiel der Finalserie. Die Mittelblockerin überragt ihre Teamkolleginnen mit ihrer Körpergröße von 1,84 Metern. Zweimal qualifizierte sich das Trio auch schon für das Halbfinale im Österreichischen Cup, wo nur heimische Spielerinnen einsatzberechtigt sind und die drei bejubelten am Sonntag auch den Gewinn des Oberösterreichischen Landesmeistertitels mit der zweiten Mannschaft der Pergerinnen.

Den Cupsieg konnten Andrea Duvnjak und Saskia Trathnigg heuer schon bejubeln. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen gewannen sie vor eineinhalb Monaten das Finale und waren große Stützen der Linzer Mannschaft. Die beiden 17-jährigen Schülerinnen sind im Kader des Juniorennationalteams, die 1,86 Meter große Duvnjak wurde auch schon von Svetlana Ilic für das Frauennationalteam nominiert. Sie ist eine Quereinsteigerin, wechselte vor vier Jahren vom Schwimmen zum Volleyball.

Am Samstagabend folgt um 20:25 das zweite Spiel der Best-of-Five-Finalserie zwischen den beiden OÖ-Clubs. Gespielt wird wieder in der Johann-Pölz-Halle in Amstetten. Die Partie wird live übertragen in der ORF TVThek und dann re-live um 22:30 auf ORF Sport+.

Prinzessinnen verlieren erstes Finalduell mit 1-3

Das erste Spiel im Best-of-Five-Finalduell zwischen der SG Prinz Brunnenbau Volleys und ASKÖ Linz-Steg entschieden nach 96 Minuten die Stahlstädterinnen mit 1-3 für sich. Beide Teams erlebten in der gut gefüllten Johann-Pölz-Halle eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Nach einem ausgeglichenen Start waren zuerst die Pergerinnen die dominantere Mannschaft, doch ab dem dritten Durchgang übernahmen die Linzerinnen das Ruder in der Partie und dank guter Serviceserien sicherten sie sich den ersten Punkt in der rein-oberösterreichischen Finalserie.

„Wir können aus dem Spiel sehr viel mitnehmen für die weiteren Partien in diesem Finale. Vor allem von den zwei wirklich guten Sätzen zu Beginn, aber noch mehr von den zwei schwachen danach. Ich muss das jetzt analysieren, warum wir nach dem Satzgewinn in ein solches Tief gefallen sind“, berichtete Pergs Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova nach dem nervenaufreibenden ersten Finalspiel.

Lange ausgeglichen verhielt sich der erste Durchgang, den knapp die Linzerinnen für sich entschieden. Danach aber waren es die Pergerinnen, die der Partie ihren Stempel aufdrückten, vor allem durch eine perfekte Defensivleistung. Sie verteidigten nahezu jeden Angriff der Stahlstädterinnen und gewannen den zweiten Satz mit einem Vorsprung von acht Punkten. Mit einer guten Serviceserie eröffneten die Linzerinnen dann den dritten Durchgang. „Sie haben echt stark aufgeschlagen und wir sind nicht mehr zurückgekommen. Für uns war vieles neu, die Halle, das Fernsehspiel, die Finalatmosphäre. Aber jetzt wissen wir, was uns erwartet“, blickte die Kapitänin der Prinzessinnen Diana Mitrengova voraus.

„Linz hat seine gute Qualität unterstrichen heute“, fügte Trainerin Pecha-Tlstovicova an. Aber auch der Trainer der Linzerinnen, Roland Schwab, zollte dem gegnerischen Team seinen Respekt: „Ich denke jeder hat heute gesehen, warum Perg im Finale steht. Sie haben den Rekordmeister im Halbfinale bezwungen und sind richtig stark. Alle beide Teams hatten heute ihre Momente.“

Bereits am nächsten Samstag haben die Prinzessinnen ihre Möglichkeit zur Revanche. Denn um 20:25 steigt dann das zweite Finalspiel der Best-of-Five-Serie.

Austrian Volley League Women, Finale (Modus Best of Five)
Spiel 1 (Ergebnis)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg 3 – 1
25-22 (24 min), 17-25 (23 min), 25-20 (25 min), 25-17 (24 min)
Topscorerinnen: Nikolina Maros (21), Marketa Kukucova & Sophie Lavin (je 13) bzw. Martyna Walter (20), Diana Mitrengova (16), Jordan Tucker (13)

Finale ein wahr gewordener Traum

Erst seit vier Jahren ist die SG Prinz Brunnenbau Volleys in der Austrian Volley League Women. Dreimal erreichte man die Playoffs, zweimal scheiterten die Mühlviertlerinnen im Viertelfinale und jetzt stehen sie erstmals im Finale und treffen dort auf ASKÖ Linz-Steg. Seit dem Jänner 2018 haben die Pergerinnen einen tollen Erfolgslauf zu verzeichnen, 23 Siege in 29 Pflichtspielen in der Austrian Volley League sind die hervorragende Ausbeute.
„Als ich vor zwei Jahren nach Perg wechselte, war die Zusammenstellung des Teams noch ganz anders. Die meisten Mitspielerinnen haben gearbeitet oder studiert. Dadurch hatten wir kein wirklich regelmäßiges Training. Das hat sich in dieser Saison geändert und wir haben einen guten Mix von Legionärinnen und motivierten Österreicherinnen“, berichtete Kapitänin Diana Mitrengova. Die 28-jährige Slowakin, die 300 Punkte als Topscorerin der Liga im Grunddurchgang erzielte, ist mitverantwortlich für das Volleyballfieber im Machland.

Sie lässt ihre internationale Erfahrung miteinfließen in die Entwicklung des Teams, ist auf und neben Platz die Ansprechperson für die jüngeren Spielerinnen, die sich perfekt in die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova eingefügt haben und coacht gemeinsam mit Jordan Tucker die U-19 des Vereines. „Ich habe immer daran geglaubt, dass wir mit harter Arbeit eine noch bessere Platzierung erreichen können als letzte Saison, aber das Finale zu spielen ist ein wahrgewordener Traum“, blickte Mitrengova auf ein tolles Jahr zurück, welches aber noch nicht vorbei ist. Im Modus Best-of-Five wird der Österreichische Meistertitel erstmals in einem rein-oberösterreichischen Finale ausgespielt.

„Für uns ist es wichtig, dass wir verstehen, dass noch nicht alles erreicht sein muss. Wir haben ein weiteres Erfolgskapitel geschrieben, aber wir werden nicht zufrieden sein, wenn wir nicht bis zum Schluss gekämpft haben. Das ist auch unsere größte Stärke in diesem Jahr. Wir geben niemals auf und arbeiten als Team zusammen in allen Situationen auf und neben dem Feld“, erklärte die slowakische Mannschaftskapitänin. Sie weiß, dass Perg im Finale in der Außenseiterrolle ist. Dafür haben die Prinzessinnen keinen Erfolgsdruck, denn mit ihrem Finaleinzug, einem tollen Europacupdebüt gegen den späteren Sieger aus Monza sowie dem Halbfinale im Österreichischen Cup haben sie schon für die erfolgreichste Saison in der Clubgeschichte gesorgt.

„Wir müssen ruhig bleiben und auch die Spiele genießen. Denn wir wissen nicht, wann wir nochmals die großartige Möglichkeit haben um den Titel mitzuspielen“, weiß Mitrengova. Aber nach zwei Niederlagen im Grunddurchgang gegen die Linzerinnen brennen die Pergerinnen auf einen Sieg im ersten Aufeinandertreffen am Samstagabend um 20:25 in der Johann-Pölz-Halle.

Austrian Volley League Women, Finale (Modus Best of Five)
Spiel 1
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
06/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 2
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
13/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 3
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
20/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 4 (falls notwendig)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
27/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 5 (falls notwendig)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
04/05/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten