Diana Mitrengova: „Wir sind bereit für die zweite Saisonhälfte“

Vor zwei Wochen feierte unsere Kapitänin Diana Mitrengova ihren 28. Geburtstag. Die Slowakin wechselte zur Saison 2017/18 zu unserem Club. Seit diesem Jahr trägt sie auch die Kapitänsschleife. Mit 208 Treffern führt sie souverän die Scorerliste der Liga an und ist eine der großen Stützen der Prinzessinnen. Vor dem Beginn des Volleyballjahres 2019 der Machländerinnen haben wir mit unserer Capitana gesprochen.

PBV: Diana, vor zwei Jahren bist du zu uns gestoßen. Was waren deine Gründe nach Perg zu wechseln?
Diana Mitrengova: Für mich war es damals wichtig eine Mannschaft zu finden, die wie ein Team funktioniert, also ohne große Namen oder Stars. Das habe ich hier in Perg gefunden.

PBV: Was ist der größte Unterschied der Prinz Brunnenbau Volleys im Vergleich zu deinen vorherigen Karrierestationen?
DM: Früher bei Slavia Bratislava zählten wir immer zu den Top zwei Teams der Liga. Die Zuseher haben immer unsere stärkste Leistung und Siege erwartet. Hier bei den Prinz Brunnenbau Volleys verspüren wir als Team keinen solchen Druck. Die Leute stehen voll hinter uns und es ist ein tolles Gefühl ihr Lächeln und ihre Freude am Ende eines Matches zu sehen. Wir entwickeln uns Schritt für Schritt, genauso wie der Club und genauso wie die Fans.

PBV: Welchen Einfluss hat unsere Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova auf die Mannschaft?
DM: Unsere Trainerin hat für uns ein sehr spezielles Umfeld geschaffen. Wir fühlen uns toll hier, können ihr voll vertrauen und auch jeder anderen Spielerin. Genau mit dieser Stimmung gelingt es uns, die gesteckten Ziele zu erreichen.

PBV: Was macht sie so speziell für dich?
DM: Es ist einfach toll unter ihr zu trainieren. Sie ist verantwortlich für den Teamgeist der Mannschaft und wir bekommen neben den genau richtigen Infos und Vorbereitungen für die Spiele auch extrem viel Energie von Zuzana.

PBV: Was können wir vom Team 2019 erwarten?
DM: Jetzt kommt die entscheidende Phase des Grunddurchgangs und das wird eine wirklich harte Arbeit, noch schwieriger als bislang. Wir wollen die bestmögliche Ausgangslage für das Playoff uns erspielen. Denn nur so können wir das Optimum erreichen. Wichtig wird es sein, die Konzentration hoch zu halten und trotzdem jede Sekunde auf dem Spielfeld zu genießen und vor allem wollen wir den Zusehern tolle Matches abliefern.

PBV: Über einen Monat hattet ihr seit der letzten Partie ohne Pflichtspiel. Nun geht es wieder los mit einem Doppelspieltag an diesem Wochenende. Wie habt ihr die Zeit genützt?
DM: Die Pause war wirklich willkommen. Ich glaube wir alle brauchten die Zeit um durchzuatmen und den Kopf freizubekommen. Es war schön wieder Zeit mit der Familie und den Freunden zu verbringen. Ich glaube, jeder von uns hat die Pause optimal genutzt und wir sind nun wieder voller Energie und bereit für die zweite Saisonhälfte.

PBV: Am Freitag wartet gegen ET Volley das erste Heimspiel 2019. Wie groß ist die Vorfreude der Mannschaft?
DM: Wir können es kaum erwarten, sind bereit und freuen uns wieder auf die Donauwell-Arena. Vor allem auf die ganzen Fans, die für die besondere Atmosphäre in der Halle sorgen.

Doppelter Einsatz zum Neujahresauftakt für Pergs Prinzessinnen

Nach einer langen Weihnachtspause von 33 Tagen greift mit der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg die Überraschungsmannschaft der Austrian Volley League Women wieder in das Ligageschehen ein. Und dass gleich doppelt, stehen an diesem Wochenende die Partien gegen Eisenerz/Trofaiach als auch Union Bisamberg am Programm.

„Die Mädels sind direkt nach den Weihnachtsfeiertagen wieder in das Training eingestiegen. Wir gehen gut vorbereitet in die finale Phase des Grunddurchgangs“, erklärt Pergs Sportdirektor Josef Trauner. Mit einem Sieg am Freitagabend im Heimspiel gegen Trofaiach/Eisenerz, welches um 19:30 Uhr in der Donauwell-Arena ausgetragen wird, könnten die Prinzessinnen ihr Playoffticket bereits lösen. Denn nachdem sie 2018 zehn der zwölf Partien gewinnen konnten, liegen die Machländerinnen auf dem zweiten Ligaplatz.

Am Samstag geht es dann nach Korneuburg, wo der Tabellenletzte Union Bisamberg auf die Pergerinnen wartet: „Wollen wir weiter auf dem zweiten Platz der Liga stehen, dann müssen wir an diesem Wochenende zweimal gewinnen. Ich bin da aber sehr zuversichtlich“. Zuletzt testete die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova zweimal gegen die US-amerikanische College-Auswahl von „Bring It Promotions“. „Das waren gute Trainingsspiele und wir sind bereit für das Frühjahr“, freute sich Trauner.

13. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz
18/01/2019 19:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

14. Runde Austrian Volley League Women
SG Union Bisamberg/Hollabrunn – SG Prinz Brunnenbau Volleys
19/01/2019 17:00 Uhr
BG/BRG Korneuburg

3-1 Erfolg in Klagenfurt

Nach 12 Spieltagen in der Austrian Volley League Woman überwintert die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg auf dem zweiten Platz in der Tabelle. 29 Punkte haben sie nach den ersten zwei Dritteln des Grunddurchganges erobert und auch im letzten Spiel des Jahres 2018 in Klagenfurt gelang den Oberösterreicherinnen ein Dreier. Sie gewannen mit 3-1 gegen die Wildcats.

„Das waren wieder drei wichtige Punkte für uns. Die letzten Wochen waren hart und kräftezehrend für die Mannschaft. Schwierige Spiele gegen die besten Teams Österreich und sie sind dreimal in Folge jetzt als Siegerinnen vom Platz gegangen. Die Weihnachtspause haben sie sich verdient und hart erarbeitet“, berichtete Sportdirektor Josef Trauner.

Nach den letzten Wochen, die gespickt mit vielen schwierigen Spielen für die Prinzessinnen waren, hatten sie auch gegen die Ligasiebten einen schweren Weg zu gehen. Vier Spiele in Folge waren die Kärntnerinnen zuletzt ungeschlagen und sie bewiesen sich auch am Samstagabend als der erwartet schwierige Gegner. Denn von Beginn an hielten sie gegen die Angriffe der Machländerinnen dagegen und es entwickelte sich ein packendes Match in Klagenfurt.

Angeführt von den beiden Ligatopscorerinnen Jordan Tucker und Kapitänin Diana Mitrengova, die insgesamt für 47 Punkte gegen die Wildcats sorgten, entschieden die Pergerinnen den ersten Satz mit 25-22 für sich. Im zweiten Durchgang präsentierte sich die Gastmannschaft besser und glich mit 21-25 aus. Danach aber ließen die Oberösterreicherinnen dem Vizemeisterinnen des Vorjahres aber keine Chance mehr, agierten in den entscheidenden Phasen souveräner und gewannen die restlichen beiden Sätze mit 25-18 und 25-17.

Zum zehnten Mal sind die Prinzessinnen damit erfolgreich in der Liga in dieser Saison und sie bleiben damit die ersten Verfolger von Tabellenführer Linz/Steg. „Die Mädels haben für ein perfektes Jahresende gesorgt. Es war ein unglaublicher Herbst für uns und sie haben sich für die entscheidende Ligaphase in eine tolle Lage gebracht“, freute sich Trauner.

Nach dem Jahreswechsel geht es für die Pergerinnen am 18. Jänner wieder weiter. Dort empfangen sie zu Hause in der Donauwell-Arena die SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz.

12. Spieltag Austrian Volley League Women
ATSC Wildcats Klagenfurt – SG Prinz Brunnenbau Volleys   1 – 3
22-25 (29 min), 25-21 (27 min), 18-25 (24 min),
Topscorerinnen: Ana Bajic (15), Anja Trailovic (13), Nikolina Bajic (11) bzw. Jordan Tucker (26), Diana Mitrengova (21), Martyna Walter (9)

Letztes Spiel des Jahres in Klagenfurt

Mit dem 12. Spieltag in der Austrian Volley League Women endet für die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg ein herausragendes Jahr 2018. In Klagenfurt treffen sie auf die Wildcats um 19:00 Uhr, ehe es für die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova in die verdiente Weihnachtspause geht.

„Wir können richtig stolz in die Weihnachtspause gehen. Die haben sich die Mädels wirklich verdient. Das waren jetzt anstrengende Wochen, aber es scheint als hätten sie nichts von ihrer Substanz verloren“, berichtete Pergs Sportdirektor Josef Trauner. Nach dem wichtigen Sieg gegen Graz letzte Woche in der Donauwell-Arena ist den Prinzessinnen der zweite Platz vor dem Jahreswechsel nicht mehr zu nehmen.

Unsere Saisonvorgaben sind sehr hoch. Wir wollen die Erfolge von 17/18 wiederholen. Da standen wir im Cup Final Four und haben das Playoff erreicht. Für die Cupendspiele in Graz sind wir schon wieder qualifiziert und derzeit liegen wir auf dem zweiten Ligaplatz. Ich freue mich schon auf 2019″, erklärte Trauner.

18 Grunddurchgangsspiele haben die Pergerinnen in diesem Jahr gespielt. Davon haben sie lediglich drei Matches verloren. Vor wenigen Wochen feierten sie eine unglaubliche Premiere im Europapokal, wo sie in zwei Spielen gegen den italienischen Spitzenclub Monza über weite Strecken mithalten haben können. „Eine eindrucksvolle Bilanz. Wäre richtig cool, wenn die auch gegen Klagenfurt hält“, so der Sportdirektor.

Mit den Wildcats wartet aber auch ein Gegner, der sich wie die Prinzessinnen gerade im Aufwind befindet. Vier Spiele in Folge sind die Kärntnerinnen nun ungeschlagen in Österreichs höchster Spielklasse. Das Hinspiel ging zwar klar an die Mühlviertlerinnen, aber im letzten Jahr ging es in beiden Aufeinandertreffen mit den Klagenfurterinnen jeweils über fünf Sätze. „Wir sind natürlich gewarnt. Allerdings denke ich, dass wir die Qualität haben um uns durchzusetzen. Ein großer Vorteil von uns war heuer, dass alle Spielerinnen durchgehend fit waren und wir nicht einmal in den Trainings einen Ausfall zu verzeichnen hatten“, weiß Trauner.

12. Spieltag Austrian Volley League Women
ATSC Wildcats Klagenfurt – SG Prinz Brunnenbau Volleys
15/12/18 19:00 Uhr
BG Lerchenfelderstraße

Prinzessinnen bezwingen zum zweiten Mal die Meisterinnen

Nach den aufregenden Spielen im CEV Challenge Cup stand für die SG Prinz Brunnenbau Volleys wieder die Austrian Volley League am Programm. In ihrem letzten Heimspiel des Jahres empfingen die Mühlviertlerinnen UVC Holding Graz. Bislang präsentierten sich die Machländerinnen als absoluter Steirerschreck, gewannen sie im Herbst in der Bundesliga bei allen drei steirischen Mannschaften und im Cupachtelfinale schlugen sie ATSC Graz. Diese Serie konnten die Oberösterreicherinnen fortsetzen, besiegten sie Graz mit 3-1.

„Das war jetzt der zweite wichtige Sieg in der Liga. Das waren jetzt keine leichte Wochen für uns mit der zusätzlichen Belastung im Europacup“, erklärte Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova nach dem Match. Mit den wiedererstarkten Meisterinnen der letzten Saison hatte ihre Mannschaft am Samstagabend eine harte Nuss zu knacken. Von Beginn an hatten die Pergerinnen ihre Mühe mit dem blockstarken Team aus der Murstadt. Der erste Satz verlief Kopf-an-Kopf, wobei die Gastgeberinnen einen kleinen Vorsprung aufbauen konnten. Gegen Ende war dieser aber wieder geschmolzen und so hatten die Grazerinnen mit 24-26 das glücklichere Ende für sich. Durchgang zwei verlief ähnlich, nur feierten diesmal die Prinzessinnen ein Comeback und gewannen mit 25-22, nachdem sie sich am Ende souveräner zeigten.

Im dritten Durchgang legte die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova eine kleine künstlerische Pause ein. Fehler schlichen sich in das Spiel der Pergerinnen ein, die schon mit 3-9 zurücklagen. Doch die größte Tugend der Prinzessinnen ist der nie endende Kampfgeist und so kämpften sie sich Stück für Stück wieder in die Partie zurück. Bei 14-14 stellten sie den Ausgleich im Satz wieder her. Nach einem spannenden Verlauf, die Führung wechselte hin und her. Mit 29-27 durch einen Punkt von Martyna Walter gewannen die Prinzessinnen Satz drei.

„Meine Mädels haben wieder gezeigt, dass sie nie aufstecken und nie aufgeben. Der Sieg ist der Lohn für das tolle Teamwork“, fügte Pecha-Tlstovicova an. Mit viel Schwung starteten die Pergerinnen in den vierten Durchgang. Sie bauten eine kleine Führung zum 16-10 aus. Zwar ließen die Grazerinnen nicht nach, aber die Heimmannschaft kämpfte sich zum 25-18 Satzgewinn und feierte ihren bereits neunten Saisonerfolg. Nun steht vor der Weihnachtspause noch ein Spiel am Programm der Prinzessinnen. Am nächsten Samstag sind sie in Klagenfurt bei den Wildcats zu Gast. „Jetzt heißt es die letzten Reserven noch einmal anzapfen für Klagenfurt. Ein Sieg wäre der perfekte Abschluss für ein erfolgreiches Volleyballjahr“, blickte die Perger Trainerin voraus.

11. Spieltag Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – UVC Holding Graz
24-26 (25 min), 25-22 (25 min), 29-27 (32 min), 25-18 (24 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (26), Jordan Tucker (18), Martyna Walter (12) bzw. Lisa Konrad (17), Ursula Ehrhardt (10), Eva Dumphart & Birgit Ebster-Schwarzenberger (je 9)

Prinzessinnen gewinnen Verfolgerkrimi gegen Sokol/Post

Im Aufeinandertreffen der ersten Verfolger von Spitzenreiter ASKÖ Linz/Steg ging es am Samstagabend beim Duell zwischen dem Zweitplatzierten SG VB NÖ Sokol/Post und der SG Prinz Brunnenbau Volleys auf Rang drei heiß zur Sache am zehnten Spieltag der Austrian Volley League Women 2018/19. Die beiden Teams lieferten sich in Wien ein packendes Duell über zwei Stunden, das schlussendlich die Mühlviertlerinnen mit 3-2 für sich entschieden.

„Solche Partien musst du erst mal drehen, das ist nicht selbstverständlich. Eine tolle Leistung unserer Mannschaft und damit haben sie sich für die Niederlage im ersten Heimspiel perfekt revanchiert. Beim Rekordmeister musst du auswärts erst einmal gewinnen“, jubelte Sportdirektor Josef Trauner über den fünften Auswärtssieg in dieser Saison in der heimischen Volleyballbundesliga. Zwar erwischten seine Prinzessinnen nicht den besten Tag, gewannen aber trotzdem zwei wichtige Punkte.

Schon der Beginn der Partie lief alles andere als erhofft für die Pergerinnen in der Sporthalle Brigittenau. In den ersten beiden Sätzen konnten sie ihre Bestform, die sie zuletzt im Europacup gegen Vero Volley Monza bewiesen, nicht abrufen. Viele kleine Fehler schlichen sich in das Spiel der Machländerinnen ein. Trotzdem konnten sie mit dem Rekordmeister aus Niederösterreich mithalten, verloren aber den ersten Durchgang mit 23-25 knapp.

Pergerinnen drehen noch Partie

Der zweite Satz begann dann rabenschwarz aus Sicht der Mühlviertlerinnen. 0-9 lagen sie zurück, aber trotz des frühen Rückstandes war der Kampfgeist der Prinzessinnen nicht gebrochen. Punkt für Punkt arbeiteten sie sich wieder zurück und bei 23-23 gelang ihnen der Anschluss. In der Verlängerung reichte es dann zum Satzgewinn mit 28-26. Damit war das Team von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova wieder zurück in der Partie. Doch auch im dritten Durchgang ging die Gefühlsachterbahn der Prinzessinnen weiter. Bis zur Satzhälfte duellierten sich die beiden Mannschaften auf Augenhöhe, dann riss erneut der Faden im Spiel der Oberösterreicherinnen. Mit 15-25 ging der Durchgang klar an die Gastgeberinnen.

Auch der Start in Satz vier verlief stockend, allerdings kämpfen sich die Pergerinnen erneut zurück. Sie holten sich den Durchgang mit 25-21 und damit auch im fünften Auswärtsspiel der Saison einen Punkt. Der Entscheidungssatz spiegelte dann den gesamten Krimi des Matches wieder. Immer wieder folgten längere Aufschlagserien der beiden Teams und am Ende entschied ein knapper Outball zum 16-14 für die Prinzessinnen. Auch im fünften Auswärtsspiel der Saison blieben sie damit ungeschlagen. „Wir haben viele Eigenfehler gemacht und hatten lange vor allem mit unserem Spiel zu kämpfen. Aber als Team haben wir gemeinsam wieder in die Spur zurückgefunden. Starke Servicereihen haben uns zurückgebracht. Wir haben nun zwei wichtige Punkte geholt und können damit sehr zufrieden sein“, berichtete Außenangreiferin Martyna Walter.

Für Erholung bleibt aber wenig Zeit, denn schon am Dienstag folgt das Rückspiel im Sechzehntelfinale des CEV Challenge Cups, wo die Pergerinnen in der Candy-Arena in Monza antreten müssen. Das nächste Heimspiel der erfolgreichen Damen aus dem Machland ist dann am 8. Dezember um 17:30 Uhr. Der Gegner ist der aktuelle Meister UVC Holding Graz. Für die Prinzessinnen ist es das letzte Heimmatch vor der Weihnachtspause.

10. Spieltag Austrian Volley League Women
SG VB NÖ Sokol/Post – SG Prinz Brunnenbau Volleys   2 – 3
25-23, 26-28, 25-15, 21-25, 14-16

Gelungener Europacupeinstand

Mit vollem Einsatz, einer motivierten Zuschauerkulisse und einem unglaublichen Selbstvertrauen stellten sich die Spielerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys am Mittwochabend in der Donauwell-Arena der italienischen Topmannschaft Vero Volley Monza entgegen. Der Auswärtssieg der Norditalienerinnen war wenig überraschend, allerdings erarbeiteten sich die Mühlviertlerinnen bei ihrer Premiere viel Respekt und Applaus. Über drei Sätze boten sie eine sensationelle Leistung und hielten über weite Strecken mit. Mit 19-25, 23-25 und 20-25 hatten die Gäste aus Monza dann mehr Mühe mit den Machländerinnen als erwartet.

„Monatelang haben wir uns auf dieses Spiel jetzt vorbereitet in der Organisation. Der Dank gilt dem gesamten Team, dass so ein tolles Event auf die Beine gestellt hat. Wir wollten Werbung für unsere Sport machen, unseren Weg den wir gehen auf einer breiteren Bühne präsentieren und die Mädels haben mit ihrer Leistung hervorragend dazu beigetragen. Eine fantastische Nacht, die wir heute in Perg erlebt haben, gegen ein absolutes Profiteam aus der Serie A. Ich bin unglaublich stolz“, freute sich Sportdirektor Josef Trauner.

Vor 260 Zuseher in einer gut gefüllten Donauwell-Arena starteten die Prinzessinnen gleich mit zwei Servicewinnern. Bis zum Stand von 16-15 führten sie sogar gegen die Gäste aus Monza, ehe der ehemalige Europameister Miguel Falasca seine Mannschaft mittels Time-out neu einstellte. Mit 19-25 drehten die Italienerinnen Satz eins. Auch im zweiten Durchgang spielten die Mühlviertlerinnen frech mit und waren mit 23-25 nur knapp unterlegen. „Ich bin sehr stolz auf uns. Es war ein echt cooles Match, wir haben alles gegeben und besonders die Atmosphäre war sensationell“, jubelte Kapitänin Diana Mitrengova.

Mit 14 Punkten war Martyna Walter, Außenangreiferin der Prinzessinnen die zweitbeste Scorerin der Partie. Immer wieder setzte sie sich voller Selbstvertrauen gegen den italienischen Block durch: „Wir haben ein wirklich tolles Match gespielt. Ich hätte nie erwartet, dass es so knapp wird. Zu der Leistung und der Stimmung fehlen mir einfach die Worte“. Im dritten Durchgang setzten sich die Italienerinnen dann mit 20-25 durch. Am Dienstag findet in der 4.500 Zuseher fassenden Candy-Arena in Monza das Rückmatch statt. Zuerst geht es aber für die Mannschaft von Zuzana Pecha-Tlstovicova noch in der Austrian Volley League zur Sache. Dort treffen sie im Spitzenspiel der Runde auf SG VB NÖ Sokol/Post. Gespielt wird am Samstag in Wien.

Hinspiel Sechzehntelfinale CEV Challenge Cup 2018/19
SG Prinz Brunnenbau Volleys – Vero Volley Monza
19-25 (22 min), 23-25 (25 min), 20-25 (23 min)
Topscorerinnen: Martyna Walter (14), Diana Mitrengova (13), Jordan Tucker (11) bzw. Edina Begic (18), Marika Bianchini (14), Laura Parteni (12)

Ein starker Gegner zur EC-Premiere

 

Zum ersten Mal findet am Mittwoch ein Europacupspiel in einer internationalen Ballsportart im Mühlviertel statt. Verantwortlich ist dafür die SG Prinz Brunnenbau Volleys. Die Pergerinnen bekamen in dieser Saison eine Wildcard für den CEV Challenge Cup, Europas dritthöchster Pokalbewerb auf Clubebene. Um 19:30 Uhr geht es in der Donauwell-Arena gegen eine absolute Topadresse, nämlich Vero Volley aus Monza.

1981 wurde der italienische Club gegründet, 2008 kam es zum Zusammenschluss von gleich sieben Vereinen in der Gegend zwischen Mailand und Brianza. Ziel war es einen Club in der höchsten italienischen Liga, der Serie A, bei Herren und Damen zu etablieren. Mittlerweile zählen die Italiener zu den europäischen Topadressen, bei der auch Österreichs Volleyballass Paul Buchegger derzeit unter Vertrag steht.

In der 4.500 Zuseher fassenden Candy-Arena trägt der Verein seine Heimspiele aus. Ein Zehntel davon fasst die Donauwell-Arena in Perg. Auch für die Italienerinnen, momentan Tabellensechste in der Serie A, ist es die Premiere im Europacup. Allerdings können sie auf einen international erfahrenen Kader blicken. Gleich neun Damen aus Monza haben schon Europacup gespielt, bei Perg hingegen lediglich Kapitänin Diana Mitrengova.

Zu den Stars der italienischen Mannschaft zählt definitiv der Trainer. Miguel Angel Falasca heißt er und der in Argentinien geborene Spanier erreichte als Spieler zweimal das Champions League Finale und wurde 2007 mit dem Nationalteam Europameister. 2013 wechselte ins Traineramt und kam über die polnische Topadresse Skra Bełchatów und das tschechische Nationalteam nach Monza, wo er 2016 die Herrenmannschaft übernahm. Seit dieser Saison kümmert er sich um die Damen, die mit zehn aktuellen Nationalteamspielerinnen den nächsten Schritt in der Liga als auch im Europapokal machen wollen.

Auf 18 nationale Meistertitel kann das 14-köpfige Team aus Monza zurückblicken. Die absoluten Topstars sind die dreifache Champions League Siegerin Serena Ortolani sowie die US-Amerikanerin Rachael Adams. Die aus Cincinnati stammende Mittelblockerin wurde 2014 Weltmeisterin und gewann 2016 Olympiabronze in Rio de Janeiro. Ortolani errang Silber bei den letzten Weltmeisterschaften 2018 in Japan mit dem italienischen Team.

Auf zwei Champions League Siege kann die erfahrene Libera Chiara Arcangeli zurückblicken. Außerdem gewann die 35-Jährige Libera zweimal den CEV Cup in ihrer Karriere. Mit 191 Zentimetern ist Anne Buijs die größte Spielerin beim Duell am Mittwoch. Der Neuzugang aus den Niederlanden ist ein wahrer Volleyball Globetrotter. Zweimal holte sie schon bei Europameisterschaften die Silbermedaille und in schon fünf verschiedenen Ländern (Niederlande, Belgien, Deutschland, Türkei, Brasilien) krönte sie sich zur Meisterin. „Das ist wohl die beste Mannschaft, die in den letzten zehn Jahren in Österreich gastierte. Absolute Weltklasse erwartet uns am Mittwoch in Perg“, freut sich Sportdirektor Josef Trauner auf die Partie am Mittwochabend

Hinspiel Sechzehntelfinale CEV Challenge Cup 2018/19
SG Prinz Brunnenbau Volleys – Vero Volley Monza
28/11/2018 19:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Rückspiel Sechzehntelfinale CEV Challenge Cup 2018/19
Vero Volley Monza – SG Prinz Brunnenbau Volleys
04/12/2018 20:00 Uhr
Candy-Arena, Monza

Packendes OÖ-Derby geht knapp an Linz/Steg

Das elfte Aufeinandertreffen der beiden oberösterreichischen Spitzenclubs im Damenvolleyball endete mit einem Sieg von ASKÖ Linz/Steg gegen die erneut stark aufspielende SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg. Vier Sätze lang boten beide Mannschaften einen eindrucksvollen Krimi in der ausverkauften Donauwell-Arena.

„Es war das erwartet schwere Spiel für uns. Sehr taktisch geführt von beiden Teams von Beginn an. Wir haben uns von der Standardaufstellung her verändert, sie auch. Am Ende ist es uns leider nicht aufgegangen“, berichtete Diana Mitrengova. Mit 25 Zählern war sie die Topscorerin am Feld. „Am Service war uns Linz druckvoller und das hat wohl den Hauptunterschied ausgemacht“, wusste die Kapitänin der Prinzessinnen.

Von Anfang an gestaltete sich das Match der beiden Spitzenmannschaften in der Austrian Volley League Women abwechslungsreich und spannend. Starke Offensivaktionen wurden kämpferisch abgewehrt und so entwickelten sich lange Rallyes bei dem mittlerweile prestigeträchtigsten Ligaderby in Österreichs höchster Spielklasse. „Die Stimmung war echt unglaublich. Die Fans haben für ein eindrucksvolles Derby gesorgt und wir haben unseren Teil am Feld beigetragen. Es war richtig cool“, erzählte Martyna Walter. Die aus Innsbruck gewechselte Außenangreiferin erlebte ihr erstes OÖ-Duell im Dress der Prinzessinnen.

Die ersten beiden Sätze gingen an die Gäste aus der Stahlstadt, doch mit dem Gewinn des dritten Durchgangs witterten die Machländerinnen nochmals ihre Chance. „Wir wussten jetzt oder nie und wollten das Ding durchziehen. Am Ende hat es aber dann knapp nicht gereicht“, erklärte Walter. Im vierten Satz verwandelten die Pergerinnen einen Rückstand von fünf Zählern noch einmal in eine Führung, aber am Ende hatten die Linzerinnen dann bei einigen knappen Bällen das Glück auf ihrer Seite. Nach 95 Minuten endete das 11. OÖ-Derby mit einem Sieg für die Gäste. Sie gewannen mit 17-25, 18-25, 25-22 und 21-25.

Für die Pergerinnen endete damit eine Erfolgsserie von neun Matches in Folge, nachdem sie in der Liga nur am ersten Spieltag eine Niederlage einstecken mussten und im Cup bis ins Final Four stießen. „Wir haben zu spät das Tempo der Partie gefunden. Trotzdem sind wir am richtigen Weg“, wusste Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova. Am Mittwoch wartet für die Prinzessinnen eine besondere Partie. Sie debütieren im Europacup und treffen im Sechzehntelfinale des CEV Challenge Cup auf Vero Volley Monza. Gespielt wird um 19:30 Uhr in der Donauwell-Arena.

9. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – ASKÖ Linz/Steg 1-3
17-25 (21 min), 18-25 (22 min), 25-22 (26 min), 21-25 (26 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (25), Martyna Walter (12), Jordan Tucker (9) bzw. Monika Chrtianska (21), Samantha Cash (17), Nikolina Maros (12)

Cup-Viertelfinalerfolg gegen Bisamberg/Hollabrunn

Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte gelang der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg der Einzug in das Endturnier des Austrian Volley Cup Women. Die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova gewann ihr Viertelfinalduell gegen SG Union Bisamberg/Hollabrunn mit 3-0 und den klaren Satzergebnissen von 25-21, 25-15 und 25-14.

„Die Mädels haben sich da jetzt wirklich einen Traum erfüllt. Wir spielen normalerweise nie in dieser Formation, maximal im Training“, berichtete die Perger Trainerin. Im Gegensatz zu den Gegnerinnen, die nun in der Liga die letzten acht Spiele mit der gleichen Mannschaft am Feld standen. Doch der Mix aus jungen Spielerinnen rund um Aufspielerin Anna Trauner sowie den Routiniers wie Sophie Haselsteiner oder Katharina Jusufi führte in die nächste Runde. „Das war die Harmonie aus der Kraft der Jugend und der Erfahrung“, strahlte Pecha-Tlstovicova.

Die Volleyballerinnen aus dem Machland hatten zwar schwer zu kämpfen mit den wie eine Gummiwand agierenden Niederösterreicherinnen, aber setzten sich nach 62 Minuten klar durch. „Die Mädels sind auch Teil der Bundesligamannschaft. Sie sind motiviert und geben alles füreinander. Das macht uns zurzeit einfach so stark“, resümierte die Trainerin.

Genau wie im letzten Jahr stehen die Mühlviertlerinnen im Finalturnier, welches von 22. – 23. Februar 2019 in Graz ausgetragen wird. Für die Pergerinnen war es bereits der neunte Sieg in Folge in dieser Saison. Am Freitag wartet in der Liga nun das Oberösterreich-Derby, wo die Prinzessinnen am Freitagabend um 18:30 Uhr ASKÖ Linz/Steg in der Donauwell-Arena empfangen.

Viertelfinale Austrian Volley Cup
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG Union Bisamberg/Hollabrunn 3 – 0
25-21 (24 min), 25-15 (19 min), 25-14 (19 min)
Topscorerinnen: Katharina Jusufi (15), Martina König (14), Katharina Kern (12) bzw. Diana Wolflehner (9), Christina Schneider, Amna Hodzic (je 7)