Wir wünschen euch einen schönen Sommer ….

Wir bedanken uns bei allen Volleyball Fans, unseren Trainerinnen und Trainern, den Sponsoren und den Medienvertretern für diese unglaubliche Saison und wünschen euch ALLEN schöne und erholsame SOMMERTAGE!!!
Wir melden uns verlässlich mit aktuellen News über die Kadergestaltung bei den Bundesliga Teams!!
Und nicht vergessen: 19.-21. Juli OÖ BeachFinals, Machland Badewelt in Perg!


Photo copyright: Falkensteiner Hotels & Resorts

3 Teams bei den U11m&w ÖMS in Innsbruck und Wien

Die Hallensaison wurde an diesem Wochenende mit 3 Teams bei den U11m&w ÖMS beendet:
Die U11w ÖMS fand in Innsbruck statt und dort erreichte das Team ASKÖ Perg den 16. und das Team ASKÖ Ried/Rdm den 13.Tabellenplatz!!
Unsere Spielerinnen waren fast alle um einiges jünger und dementsprechend körperlich unterlegen. Trotzdem wurden tolle Leistungen und spannende Ballwechsel gezeigt!!

Die U11m ÖMS fand in Wien statt und dort schaffte das Team SG SVS Volley Perg/Rohrbach den sensationellen sechsten Tabellenplatz!! Großartige Leistung!!

Gratulation an alle Teams!!
Und jetzt geht es für unsere Spielerinnen und Spieler in die verdiente Sommerpause und für alle auf die Beachplätze in der Umgebung!!

PERG UND RIED FEIERN U11 LANDESMEISTERTITEL

Perg und Ried feiern U11 Landesmeistertitel

Gleich über 2 Titel durften sich die U11 Nachwuchsteams der Prinz Brunnenbau Volleys am vergangenen Samstag in Linz freuen. Beim Finalturnier der U11 Meisterschaft im Georg Peuerbachgymnasium kämpften 16 Mädchen- und 10 Burschenteams um die Endplatzierung in der laufenden Meisterschaft. Die ASKÖ Perg war mit 3 Teams am Start, ASKÖ Ried mit 2 Teams.

Bei den Mädchen war das U11 Team von Coach Michael Aichinger mit Außenseiterchancen in das Turnier gestartet. Gleich im ersten Gruppenspiel konnten die Pergerinnen aber gegen die Titelanwärterinnen der ASKÖ Ried/Riedmark, dem Partnerverein innerhalb der SG Prinz Brunnenbau Volleys, in 3 Sätzen einen sensationellen Sieg einfahren. Dieser Sieg mit 6:15, 15:13 und 15:13 beflügelte die jungen Pergerinnen, die im Anschluss zwar gegen Pregarten mit 1:2 verloren, aber dennoch durch Schützenhilfe der Riederinnen, die Pregarten im letzten Gruppenspiel mit 2:0 eliminierten ins Kreuzspiel einzogen. Dort wartete mit ASKÖ Linz Steg ein schwerer Gegner, aber die Pergerinnen spielten beherzt und mit viel Einsatz und rangen die Linzerinnen mit 2:0 nieder. Parallel dazu gewann Ried klar gegen ASKÖ Linz-Steg 2 und damit standen beide Prinz Brunnenbau Teams im Finale. Im Finale setzten sich dann aber die favorisierten Spielerinnen der ASKÖ Ried/Riedmark dank größerer Routine und mehr Ausdauer mit 2:0 durch. ASKÖ Ried/Riedmark feierte damit den Landesmeistertitel vor ASKÖ Perg. Beide Teams dürfen Oberösterreich bei den österreichischen Meisterschaften in Innsbruck vertreten.

Bei den Burschen gingen 2 Teams der ASKÖ Perg an den Start. Das Team Perg 1, dass in der Spielgemeinschaft SVS Volley aus Spielern aus Perg und Rohrbach besteht, war durch ein bisher ungeschlagene Saison direkt für das Halbfinale qualifiziert. Dort setzte sich das Team von Coach Michael Aichinger und Heinz Reischl klar mit 2:0 gegen Kremstalvolley durch und zog ungefährdet ins Finale ein.

Das Team Perg 2, das als Mixedteam angetreten war, kämpfte in der unteren Playoff um die Plätze 7 bis 10 und konnte im Spiel gegen Ried/Riedmark zwar mithalten, am Ende siegte Ried aber klar mit 2:0. Im zweiten Spiel gegen VBC Steyr konnte sich das Team von Coach Lukas Lamatsch zu Beginn des ersten Satzes mit 19:12 absetzen, Steyr holte aber wieder auf und holte sich den ersten Satz mit 25:22. Das junge Perg 2 Team war geschockt und konnten im 2 Satz mit vielen Eigenfehlern nicht mehr an die Leistung des ersten Satzes anschließen. So verlor man glatt mit 2:0. Im letzten Spiel gegen Rohrbach wurde dann aber wieder mit vollem Einsatz gekämpft und das wurde belohnt: Man siegte mit 2:0 und belegte so in der ersten Meisterschaftssaison den guten 8. Rang.

Im Finale des U11 Bewerbs traf Perg 1 auf den Gastgeber aus Linz-Steg, die ebenfalls noch ohne Niederlage geblieben waren. Es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel, Linz konnte zu Beginn seine körperliche Überlegenheit ausspielen und in Führung gehen, aber SVS Volleys Perg/Rohrbach glich immer wieder aus und konnte sich gegen Ende des Satzes mit toller Verteidigungsleistung in Front setzen. In der entscheidenden Phase passierten Linz einige Eigenfehler, während Perg fehlerlos blieb und so konnte Satz 1 gewonnen werden. Im zweiten Satz startete Linz aber stärker, Perg war in der Defensive und konnte diesmal die Punkte nicht machen. Linz zog davon und Coach Reischl reagierte mit einem Wechsel, brachte Paul Gabriel. Dieser Wechsel brachte die erhoffte Wende im 2. Satz, Perg parierte jeden Angriff der Linzer und konnte Punkt für Punkt aufholen. Am Ende siegte das Team verdient mit 2:0 und holte sich den Landesmeistertitel 2019 im U11 Bewerb.

U11 Landesmeister Mädchen: ASKÖ Ried: Elsa Boxhofer, Helene Brunner, Mia Jöbstl, Leonie Oppenauer, Leonie Payreder, Klara Trauner, Coach: Hannes Wiesinger

U11 Vizelandesmeister Mädchen: ASKÖ Perg: Lisa Aichinger, Magdalena Gaßner, Marlene Gaßner, Larissa Hiemetsberger, Elisa Hofer, Coach: Michael Aichinger

U11 Landesmeister Burschen: SVS Volleys Perg/Rohrbach: Florian Aichinger, Umut Aksoy, Paul Gabriel, David Reischl, Coaches: Michael Aichinger, Heinz Reischl

Vizemeistertitel für Pergs Prinzessinnen

Nichts wurde es mit der Sensation im Finale der Austrian Volley League Women. Nach drei Spielen heißt der Meister im inneroberösterreichischen Duell ASKÖ Linz-Steg. Die Stahlstädterinnen gewinnen auch das dritte Match gegen die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg und krönen sich damit zum neuen Meister. Die Machländerinnen können sich mit dem Vizemeistertitel trösten. Sie verlieren ein erneut eng umkämpftes und hochklassiges Finalspiel mit 1 – 3.

„Linz hat viel Druck auf uns ausgeübt. Aber wir sind auch mit dem zweiten Platz überglücklich. Es war eine tolle Serie und wir haben uns gegenseitig zu Topleistungen gepusht“, berichtete Martyna Walter nach der Partie. Die Außenangreiferin mit polnischen Wurzeln nahm wie alle Pergerinnen erstmals an der Finalserie teil. Denn auch trotz der Finalniederlage stellten sie die größte Überraschung der Saison.

Mit konstanten Leistungen beendeten sie den Grunddurchgang auf dem zweiten Rang. Im Österreichischen Cup erreichten die Pergerinnen das Halbfinale und im November legten sie ein eindrucksvolles Debüt im Europacup auf das Parkett. Dort scheiterten sie zwar am späteren Sieger VeroVolley Monza, erarbeiteten sich auch international großen Respekt für ihren Auftritt.

In den Playoffs eliminierten sie dann im Halbfinale den Rekordmeister Sokol/Post klar und in allen drei Finalpartien waren sie eine harte Nuss, die die favorisierten Linzerinnen mühsam knacken mussten. „Wir haben ein wenig mehr Fehler gemacht als Linz, aber wir haben eine junge Mannschaft, die erstmals in einem Finale stand“, erklärte Pergs Kapitänin Diana Mitrengova, die mit 19 Treffern eine der besten Scorerinnen des Abends war.

Es fehlte nicht viel für die Pergerinnen, um noch den Turnaround in der Serie zu schaffen. In den ersten beiden Sätzen unterlagen sie nur ganz knapp, den dritten Durchgang sicherten sie sich. Damit gelang ihnen in allen drei Partien zumindest ein Satzgewinn gegen die hoch favorisierten Linzerinnen, die sich heuer im Februar schon den Cuptitel sichern konnten. Nun ist für beide Teams eine lange und anstrengende Saison vorbei, für die Pergerinnen die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte.

Austrian Volley League Women, Finale
Spiel 3 (Ergebnis)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg   3 – 1
25-23, 25-23, 23-25, 25-16
Topscorerinnen: Nikolina Maros (21), Sophia Lavin (11), Patricia Teufl (9) bzw. Jordan Tucker (22), Diana Mitrengova (19), Martyna Walter (14)

Spiel 2 (Ergebnis)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg   2 – 3
25-20 (23 min), 15-25 (23 min), 25-16 (24 min), 9-25 (22 min) 13-15 (20 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (21), Jordan Tucker (19), Martyna Walter (10) bzw. Nikolina Maros (22), Sophie Lavin (19), Patricia Teufl & Samantha Cash (je 11)

Spiel 1 (Ergebnis)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg   3 – 1
25-22 (24 min), 17-25 (23 min), 25-20 (25 min), 25-17 (24 min)
Topscorerinnen: Nikolina Maros (21), Marketa Kukucova & Sophie Lavin (je 13) bzw. Martyna Walter (20), Diana Mitrengova (16), Jordan Tucker (13)

Prinzessinnen müssen ersten Matchball abwehren

Den ersten Linzer Matchball abwehren, wird die große Herausforderung für die Spielerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg am Samstag um 20:25, wenn die dritte Partie der Best-of-Five Finalserie in der Austrian Volley League Women angesetzt ist. Nach zwei Niederlagen stehen die Machländerinnen mit dem Rücken zur Wand. Nur mit einem Sieg können sie die Serie um ein weiteres Spiel verlängern.

„Wir sind topmotiviert für das dritte Spiel, freuen uns schon riesig auf den Samstag“, berichtete Pergs Libera Sophie Haselsteiner. Die 1,60 Meter große Annahmespezialistin konnte diese Woche sich über eine besondere Nachricht freuen. Im zarten Alter von 30 Jahren wurde die Wienerin erstmals in das Nationalteam einberufen: „Damit habe ich eigentlich nicht mehr gerechnet. Vor zwei Jahren wollte ich schon in die Volleyball-Pension gehen, aber dann kam das Angebot aus Perg.“ Und seit zwei Saisonen brachte sie mit ihrem unermüdlichen Einsatz so manche Angreiferin der gegnerischen Mannschaften zum Verzweifeln.

„Ich habe nach dem Semifinale erfahren, dass Interesse an meinen Einsatz besteht. Das musste ich aber zuerst mit meinem Arbeitgeber abstimmen. Als großer Sportliebhaber unterstützt er mich großartig, auch wenn die Nationalteamtermine nicht gerade vorteilhaft für mein Urlaubskonto sind“, schmunzelte die Wienerin, die Vollzeit in einer Arztpraxis angestellt ist und für die Trainings und Spiele zwischen Wien und Perg hin- und herpendelt.

„Die letzten Jahre waren hart für mich. Ich komme ja aus keinem großen Verein, aber habe immer kontinuierlich versucht mich zu verbessern. Ich denke meine Unbeschwertheit in der Jugend, mein grenzenloser Ehrgeiz und die tolle Ausbildung durch meine Trainer, die lustiger Weise fast alle aus der Slowakei stammten, haben mich jetzt ins Nationalteam geführt. Es ist eine große Ehre, dass ich diese Chance jetzt bekomme“, strahlte Haselsteiner, die sich auf die neue Herausforderung freut.

Sie ist damit auch die erste Spielerin in den Reihen der Pergerinnen, die eine Nominierung für das A-Team von Svetlana Ilic erhielt. Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung wollen sie am Samstagabend den ersten Matchball der Linzerinnen abwehren.

Austrian Volley League Women, Finale (Modus Best of Five)
Spiel 3
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
20/04/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 2 (Ergebnis)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg   2 – 3
25-20 (23 min), 15-25 (23 min), 25-16 (24 min), 9-25 (22 min) 13-15 (20 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (21), Jordan Tucker (19), Martyna Walter (10) bzw. Nikolina Maros (22), Sophie Lavin (19), Patricia Teufl & Samantha Cash (je 11)

Spiel 1 (Ergebnis)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg   3 – 1
25-22 (24 min), 17-25 (23 min), 25-20 (25 min), 25-17 (24 min)
Topscorerinnen: Nikolina Maros (21), Marketa Kukucova & Sophie Lavin (je 13) bzw. Martyna Walter (20), Diana Mitrengova (16), Jordan Tucker (13)

Spiel 4 (falls notwendig)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
27/04/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 5 (falls notwendig)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
04/05/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Knappe 2-3 Niederlage im zweiten Finalspiel

112 Minuten dauerte der zweite Finalschlager zwischen der SG Prinz Brunnenbau Volleys und der ASKÖ Linz-Steg. Im fünften und entscheidenden Durchgang hatten die Stahlstädterinnen das bessere Ende für sich und gingen in der Finalserie mit 0-2 in Führung. Damit stehen die Prinzessinnen vor dem dritten Spiel am nächsten Samstag mit dem Rücken zur Wand und dürfen nun kein Finalspiel mehr verlieren, wollen sie ihre Titelchance wahren.

„Jede Niederlade tut weh, diese schmerzt doppelt. Wir haben heute eine große Chance ausgelassen, hatten wieder völlige Downphasen im Spiel. Uns fehlt einfach die letzte Konsequenz und dann kannst du nicht um den Titel mitspielen. Ich bin extrem enttäuscht“, berichtete Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova.

Das Spiel startete ausgeglichen. Von einer Nervosität beim Finale ist bei beiden Teams nicht zu merken. Mit Fortdauer des ersten Satzes präsentierten sich aber die Pergerinnen als bessere Mannschaft. Sie konnten sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten und verwandelten gleich den ersten Satzball zum 25-20.

Im zweiten Durchgang erwischten die Linzerinnen einen tollen Start und verwalteten einen frühen Vorsprung zum 15-25 und glichen damit aus. Im dritten Satz war es bis zur Hälfte sehr ausgeglichen. Beim Stand von 11-12 ging Lisa Kern zum Service auf Seiten der Prinzessinnen. Die Mittelblockerin erlebte mit den Pergerinnen schon den Aufstieg in die Bundesliga vor fünf Jahren, ist ein Urgestein im Kader der Mühlviertlerinnen. Sie sorgte mit einer starken Serie zur 19-12 Führung. Diese ließ sich die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova nicht mehr aus der Hand nehmen. Wieder war es der erste Satzball, der verwandelt wurde zum 25-16.

Ein völlig konträres Bild bot der vierte Durchgang. Die Pergerinnen führten mit 8-5, wurden aber dann mit einer unglaublichen Serie von Victoria Deisl auf Seiten der Linzerinnen in die Knie gezwungen. Die Salzburger Nationalteamspielerin stellte nämlich auf 8-23. Mit 9-25 ging es damit beim Stand von 2-2 in den alles entscheidenden fünften Satz. Dieser begann wieder sehr ausgeglichen, jedoch präsentierten sich die Linzerinnen besser. Die Pergerinnen konnten zwar noch drei Matchbälle abwehren, jedoch beendete die Kapitänin der Prinzessinnen Diana Mitrengova mit einem bitteren Servicefehler die Partie.

Austrian Volley League Women, Finale (Modus Best of Five)
Spiel 2 (Ergebnis)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg 2 – 3
25-20 (23 min), 15-25 (23 min), 25-16 (24 min), 9-25 (22 min) 13-15 (20 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (21), Jordan Tucker (19), Martyna Walter (10) bzw. Nikolina Maros (22), Sophie Lavin (19), Patricia Teufl & Samantha Cash (je 11)

Ausgleich in der Serie das Ziel

0-1 steht es aus Sicht der SG Prinz Brunnenbau Volleys im Best-of-Five-Finalduell in der Austrian Volley League Women. Im rein-oberösterreichischen Duell unterlagen sie vorige Woche im ersten Match der ASKÖ Linz-Steg mit 1-3. Zwei Sätze lang waren die Pergerinnen die bessere Mannschaft, ehe die Grunddurchgangssiegerinnen in der nervösen, ersten Partie besser in Fahrt fanden und die letzten beiden Durchgänge klar für sich entscheiden konnten.

„Für uns geht es wieder bei null los. Wir haben das letzte Spiel intensiv analysiert und werden versuchen, jene Fehler, die uns passiert sind, zu vermeiden“, berichtete Außenangreiferin Martyna Walter, welche mit 20 Punkten die Topscorerin für die Machländerinnen im ersten Aufeinandertreffen war. Service und Annahme werden der Schlüssel zum Erfolg im zweiten Spiel sein, welches ebenfalls in der Amstettner Johann-Pölz-Halle ausgetragen wird. Auch wenn sie nicht in ihrer Heimhalle antreten können, so hoffen die Pergerinnen dennoch auf den Zuschauervorteil. Schon im ersten OÖ-Finalderby waren die Fans in den blauen Leibchen, jenen, die in Gelb gekleidet die Linzerinnen anfeuerten, zahlenmäßig leicht überlegen.

„Wir werden auf jeden Fall alles daran setzen, um das zweite Spiel für uns zu entscheiden. Wir sind sehr motiviert, gut vorbereitet und werden bis zum Schluss um jeden Ball kämpfen“, blickte die in Innsbruck lebende Polin voraus. Vor allem der Kampfgeist, in den letzten beiden Jahren die wohl stärkste Waffe im Spiel der Prinzessinnen, soll im zweiten Match den Unterschied machen. Die Partie wird live übertragen in der ORF TVThek und dann re-live um 22:30 auf ORF Sport+.

Austrian Volley League Women, Finale (Modus Best of Five)
Spiel 1 (Ergebnis)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg 3 – 1
25-22 (24 min), 17-25 (23 min), 25-20 (25 min), 25-17 (24 min)
Topscorerinnen: Nikolina Maros (21), Marketa Kukucova & Sophie Lavin (je 13) bzw. Martyna Walter (20), Diana Mitrengova (16), Jordan Tucker (13)

Spiel 2
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
13/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 3
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
20/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 4 (falls notwendig)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
27/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 5 (falls notwendig)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
04/05/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Gemeinsam für die Zukunft

1-0 steht es nach dem ersten Aufeinandertreffen von ASKÖ Linz-Steg und der SG Prinz Brunnenbau Volleys in der Finalserie im Österreichischen Frauenvolleyball. Es ist aber nicht nur das Duell um den ersten Meistertitel für Oberösterreich und jenes der zwei besten Mannschaften des Jahres. Das Endspiel ist auch eines, wo Oberösterreichs Nachwuchs seine ersten Finalerfahrungen machen kann.

Gleich sieben Spielerinnen aus den Kadern der beiden Teams sind noch unter 19 Jahren alt. Ein Quintett davon, trainiert sogar gemeinsam in Linz. Denn im BORG für Leistungssport drücken Anna Trauner, Selina Bauernfeind, Martina König (alle SG Prinz Brunnenbau Volleys) sowie Andrea Duvnjak und Saskia Trathnigg (beide ASKÖ Linz-Steg) die Schulbank und trainieren drei bis viermal die Woche zusammen. Im vergangenen Sommer reisten sie als Österreichische Auswahl zu den Oberstufen-Weltmeisterschaften nach Brünn, belegten als Team den 18. Platz.

Während die beiden Linzerinnen schon vor zwei Jahren im Finalkader ihrer Mannschaft waren, ist es für die drei Pergerinnen etwas Neues. Im November debütierte das Trio auch im Europacup, als die Prinzessinnen sich erstmals auf der internationalen Bühne präsentierten, dem späteren Sieger Vero Volley Monza unterlagen. Mit Martina König hat eine der drei Jungen sogar einen Platz in der Starting Six im Finale. Die 17-jährige Außenangreiferin aus St. Valentin ersetzt die verletzte Katharina Jusufi.

Zu Saisonbeginn stand auch Anna Trauner im Fokus der Pergerinnen. Mit 16 Jahren war sie die Aufspielerin der Perger Bundesligamannschaft in den ersten beiden Ligapartien, wo die Prinzessinnen unter anderem auch den aktuellen Meister UVC Holding Graz bezwangen. Die Schülerin aus Ried/Riedmark ist auch fixer Bestandteil des Jugendnationalteams. Und auch die größte und jüngste des Perger Trios, die 15-jährige Selina Bauernfeind bekam schon ihre Einsatzminuten im ersten Spiel der Finalserie. Die Mittelblockerin überragt ihre Teamkolleginnen mit ihrer Körpergröße von 1,84 Metern. Zweimal qualifizierte sich das Trio auch schon für das Halbfinale im Österreichischen Cup, wo nur heimische Spielerinnen einsatzberechtigt sind und die drei bejubelten am Sonntag auch den Gewinn des Oberösterreichischen Landesmeistertitels mit der zweiten Mannschaft der Pergerinnen.

Den Cupsieg konnten Andrea Duvnjak und Saskia Trathnigg heuer schon bejubeln. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen gewannen sie vor eineinhalb Monaten das Finale und waren große Stützen der Linzer Mannschaft. Die beiden 17-jährigen Schülerinnen sind im Kader des Juniorennationalteams, die 1,86 Meter große Duvnjak wurde auch schon von Svetlana Ilic für das Frauennationalteam nominiert. Sie ist eine Quereinsteigerin, wechselte vor vier Jahren vom Schwimmen zum Volleyball.

Am Samstagabend folgt um 20:25 das zweite Spiel der Best-of-Five-Finalserie zwischen den beiden OÖ-Clubs. Gespielt wird wieder in der Johann-Pölz-Halle in Amstetten. Die Partie wird live übertragen in der ORF TVThek und dann re-live um 22:30 auf ORF Sport+.

Prinzessinnen verlieren erstes Finalduell mit 1-3

Das erste Spiel im Best-of-Five-Finalduell zwischen der SG Prinz Brunnenbau Volleys und ASKÖ Linz-Steg entschieden nach 96 Minuten die Stahlstädterinnen mit 1-3 für sich. Beide Teams erlebten in der gut gefüllten Johann-Pölz-Halle eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Nach einem ausgeglichenen Start waren zuerst die Pergerinnen die dominantere Mannschaft, doch ab dem dritten Durchgang übernahmen die Linzerinnen das Ruder in der Partie und dank guter Serviceserien sicherten sie sich den ersten Punkt in der rein-oberösterreichischen Finalserie.

„Wir können aus dem Spiel sehr viel mitnehmen für die weiteren Partien in diesem Finale. Vor allem von den zwei wirklich guten Sätzen zu Beginn, aber noch mehr von den zwei schwachen danach. Ich muss das jetzt analysieren, warum wir nach dem Satzgewinn in ein solches Tief gefallen sind“, berichtete Pergs Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova nach dem nervenaufreibenden ersten Finalspiel.

Lange ausgeglichen verhielt sich der erste Durchgang, den knapp die Linzerinnen für sich entschieden. Danach aber waren es die Pergerinnen, die der Partie ihren Stempel aufdrückten, vor allem durch eine perfekte Defensivleistung. Sie verteidigten nahezu jeden Angriff der Stahlstädterinnen und gewannen den zweiten Satz mit einem Vorsprung von acht Punkten. Mit einer guten Serviceserie eröffneten die Linzerinnen dann den dritten Durchgang. „Sie haben echt stark aufgeschlagen und wir sind nicht mehr zurückgekommen. Für uns war vieles neu, die Halle, das Fernsehspiel, die Finalatmosphäre. Aber jetzt wissen wir, was uns erwartet“, blickte die Kapitänin der Prinzessinnen Diana Mitrengova voraus.

„Linz hat seine gute Qualität unterstrichen heute“, fügte Trainerin Pecha-Tlstovicova an. Aber auch der Trainer der Linzerinnen, Roland Schwab, zollte dem gegnerischen Team seinen Respekt: „Ich denke jeder hat heute gesehen, warum Perg im Finale steht. Sie haben den Rekordmeister im Halbfinale bezwungen und sind richtig stark. Alle beide Teams hatten heute ihre Momente.“

Bereits am nächsten Samstag haben die Prinzessinnen ihre Möglichkeit zur Revanche. Denn um 20:25 steigt dann das zweite Finalspiel der Best-of-Five-Serie.

Austrian Volley League Women, Finale (Modus Best of Five)
Spiel 1 (Ergebnis)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg 3 – 1
25-22 (24 min), 17-25 (23 min), 25-20 (25 min), 25-17 (24 min)
Topscorerinnen: Nikolina Maros (21), Marketa Kukucova & Sophie Lavin (je 13) bzw. Martyna Walter (20), Diana Mitrengova (16), Jordan Tucker (13)

Finale ein wahr gewordener Traum

Erst seit vier Jahren ist die SG Prinz Brunnenbau Volleys in der Austrian Volley League Women. Dreimal erreichte man die Playoffs, zweimal scheiterten die Mühlviertlerinnen im Viertelfinale und jetzt stehen sie erstmals im Finale und treffen dort auf ASKÖ Linz-Steg. Seit dem Jänner 2018 haben die Pergerinnen einen tollen Erfolgslauf zu verzeichnen, 23 Siege in 29 Pflichtspielen in der Austrian Volley League sind die hervorragende Ausbeute.
„Als ich vor zwei Jahren nach Perg wechselte, war die Zusammenstellung des Teams noch ganz anders. Die meisten Mitspielerinnen haben gearbeitet oder studiert. Dadurch hatten wir kein wirklich regelmäßiges Training. Das hat sich in dieser Saison geändert und wir haben einen guten Mix von Legionärinnen und motivierten Österreicherinnen“, berichtete Kapitänin Diana Mitrengova. Die 28-jährige Slowakin, die 300 Punkte als Topscorerin der Liga im Grunddurchgang erzielte, ist mitverantwortlich für das Volleyballfieber im Machland.

Sie lässt ihre internationale Erfahrung miteinfließen in die Entwicklung des Teams, ist auf und neben Platz die Ansprechperson für die jüngeren Spielerinnen, die sich perfekt in die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova eingefügt haben und coacht gemeinsam mit Jordan Tucker die U-19 des Vereines. „Ich habe immer daran geglaubt, dass wir mit harter Arbeit eine noch bessere Platzierung erreichen können als letzte Saison, aber das Finale zu spielen ist ein wahrgewordener Traum“, blickte Mitrengova auf ein tolles Jahr zurück, welches aber noch nicht vorbei ist. Im Modus Best-of-Five wird der Österreichische Meistertitel erstmals in einem rein-oberösterreichischen Finale ausgespielt.

„Für uns ist es wichtig, dass wir verstehen, dass noch nicht alles erreicht sein muss. Wir haben ein weiteres Erfolgskapitel geschrieben, aber wir werden nicht zufrieden sein, wenn wir nicht bis zum Schluss gekämpft haben. Das ist auch unsere größte Stärke in diesem Jahr. Wir geben niemals auf und arbeiten als Team zusammen in allen Situationen auf und neben dem Feld“, erklärte die slowakische Mannschaftskapitänin. Sie weiß, dass Perg im Finale in der Außenseiterrolle ist. Dafür haben die Prinzessinnen keinen Erfolgsdruck, denn mit ihrem Finaleinzug, einem tollen Europacupdebüt gegen den späteren Sieger aus Monza sowie dem Halbfinale im Österreichischen Cup haben sie schon für die erfolgreichste Saison in der Clubgeschichte gesorgt.

„Wir müssen ruhig bleiben und auch die Spiele genießen. Denn wir wissen nicht, wann wir nochmals die großartige Möglichkeit haben um den Titel mitzuspielen“, weiß Mitrengova. Aber nach zwei Niederlagen im Grunddurchgang gegen die Linzerinnen brennen die Pergerinnen auf einen Sieg im ersten Aufeinandertreffen am Samstagabend um 20:25 in der Johann-Pölz-Halle.

Austrian Volley League Women, Finale (Modus Best of Five)
Spiel 1
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
06/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 2
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
13/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 3
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
20/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 4 (falls notwendig)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
27/04/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 5 (falls notwendig)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
04/05/2019 20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten