Klarer Auswärtssieg gegen Bisamberg/Hollabrunn

Nachdem sie am Freitagabend schon frühzeitig ihr Playoffticket lösten, legten die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg am Samstag weitere drei Zähler auf ihr Punktekonto im Grunddurchgang. Damit sicherten sie ihren zweiten Tabellenplatz in der Austrian Volley League Women ab, nachdem sie in Korneuburg die SG Union Bisamberg/Hollabrunn mit 3-0 bezwangen (-17, -12, -21).

„Das war der erwartete Pflichtsieg. Die Mädels haben die Aufgabe gut und schnell gelöst in Korneuburg“, freute sich Pergs Sportdirektor Josef Trauner. Damit verteidigte sein Team den zweiten Tabellenplatz am ersten Spielwochenende des Jahres 2019. Dabei mussten die Machländerinnen gegen Bisamberg/Hollabrunn auf Libera Sophie Haselsteiner verzichten, die sich in der Woche einer Zahnoperation unterziehen musste. Zwar biss die quirlige Wienerin noch gegen Eisenerz/Trofaiach auf die schmerzenden Zähne, pausierte aber nun gegen den Tabellenletzten.

Besonders motiviert zeigte sich Außenangreiferin Katharina Jusufi gegen ihren Ex-Klub. Mit 11 Treffern zählte sie neben Jordan Tucker und Diana Mitrengova zu den Topscorern der Partie. „Sie hat sich super präsentiert und hat ihre ehemaligen Teamkolleginnen speziell in den ersten beiden Sätzen gehörig unter Druck gesetzt“, erklärte Trauner. Die Prinzessinnen feierten damit ihren fünften Sieg in Serie in der Liga.

Am nächsten Samstag empfangen die Pergerinnen in der Donauwell-Arena den TSV Hartberg. Um 17:30 Uhr beginnt das Match gegen die Tabellenvorletzten aus der Südoststeiermark.

14. Runde Austrian Volley League Women
SG Union Bisamberg/Hollabrunn – SG Prinz Brunnenbau Volleys 0 – 3
17-25 (18 min), 12-25 (19 min), 21-25 (21 min)
Topscorerinnen: Diana Wolflehner (9), Emilia Mory (8), Marlis Mraz (6) bzw. Jordan Tucker (15), Diana Mitrengova (12), Katharina Jusufi (11)

Playoffticket mit Heimsieg erfolgreich gebucht

Fünf Runden vor Ende des Grunddurchgangs müssen sich die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg keine Gedanken mehr über den Einzug in das Meisterschaftsplayoff der Austrian Volley League Women machen. Sie gewinnen das Nachtragsspiel der 13. Runde gegen die SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz mit 3-2 und festigen damit ihren zweiten Platz in der Liga und fixierten ihr Playoffticket endgültig.

„Jetzt können wir uns befreit für die nächsten Spiele orientieren. Wir wollen uns eine gute Ausgangslage für die KO-Phase erarbeiten“, freute sich Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova über die vorzeitige Qualifikation ihrer Mädels. Halten die Machländerinnen ihren zweiten Platz in den verbleibenden fünf Partien des Grunddurchganges, so würden sie erst im Halbfinale in das Playoffgeschehen eingreifen.

Im Match am Freitagabend in der Donauwell-Arena tat sich die Mannschaft der slowakischen Trainerin aber von Beginn an schwer: „Trofaiach hat gut gespielt. Sie haben beim Service viel riskiert und vor allem die Feldverteidigung war stark. Somit mussten wir uns jeden Punkt hart erarbeiten.“ Nach der langen Pause von 33 Tagen seit dem letzten Pflichtspiel fanden die Pergerinnen nicht wie gewohnt ins Spiel gegen die ET Volleys.

Im ersten Satz liefen sie lange einem Rückstand hinterher und in der entscheidenden Phase des Durchgangs verteidigten die Steirerinnen stark. Mit 23-25 ging der erste Satz dann knapp an die Gäste. In den beiden folgenden Durchgängen zeigten dann die Machländerinnen ihre gewohnte Angriffspower. Angeführt von Kapitänin Diana Mitrengova und Jordan Tucker holten sie sich die Sätze zwei und drei mit 25-18 und 25-11.

Gegen Ende des vierten Durchganges hatten die Prinzessinnen aber wieder ihre Mühe mit der starken Verteidigungsarbeit der Steirerinnen. Mit 20-25 zwangen die Gäste die Hausherrinnen in einen entscheidenden fünften Satz. Dort aber zeigten sich die Machländerinnen in der gut gefüllten Donauwell-Arena wieder stark und gewannen den Durchgang klar mit 15-5.

Bereits am Samstag geht es für die Pergerinnen weiter in der AVL. Sie müssen nach Korneuburg, wo der Tabellenletzte Union Bisamberg wartet. „Das ist ein bekannter Gegner für uns. Der Start in das neue Jahr war nicht leicht für die Mannschaft, gerade nach der langen Pause. Ich hoffe auf einen klaren Erfolg“, blickte Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova voraus.

13. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3 – 2
23-25 (27 min), 25-18 (21 min), 25-11 (19 min), 20-25 (23 min), 15-5 (11 min)
Topscorerinnen: Jordan Tucker (22), Diana Mitrengova (17), Martyna Walter (14) bzw. Julia Mitter (16), Corina Breuss (14), Anna Mayr (8)

Diana Mitrengova: „Wir sind bereit für die zweite Saisonhälfte“

Vor zwei Wochen feierte unsere Kapitänin Diana Mitrengova ihren 28. Geburtstag. Die Slowakin wechselte zur Saison 2017/18 zu unserem Club. Seit diesem Jahr trägt sie auch die Kapitänsschleife. Mit 208 Treffern führt sie souverän die Scorerliste der Liga an und ist eine der großen Stützen der Prinzessinnen. Vor dem Beginn des Volleyballjahres 2019 der Machländerinnen haben wir mit unserer Capitana gesprochen.

PBV: Diana, vor zwei Jahren bist du zu uns gestoßen. Was waren deine Gründe nach Perg zu wechseln?
Diana Mitrengova: Für mich war es damals wichtig eine Mannschaft zu finden, die wie ein Team funktioniert, also ohne große Namen oder Stars. Das habe ich hier in Perg gefunden.

PBV: Was ist der größte Unterschied der Prinz Brunnenbau Volleys im Vergleich zu deinen vorherigen Karrierestationen?
DM: Früher bei Slavia Bratislava zählten wir immer zu den Top zwei Teams der Liga. Die Zuseher haben immer unsere stärkste Leistung und Siege erwartet. Hier bei den Prinz Brunnenbau Volleys verspüren wir als Team keinen solchen Druck. Die Leute stehen voll hinter uns und es ist ein tolles Gefühl ihr Lächeln und ihre Freude am Ende eines Matches zu sehen. Wir entwickeln uns Schritt für Schritt, genauso wie der Club und genauso wie die Fans.

PBV: Welchen Einfluss hat unsere Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova auf die Mannschaft?
DM: Unsere Trainerin hat für uns ein sehr spezielles Umfeld geschaffen. Wir fühlen uns toll hier, können ihr voll vertrauen und auch jeder anderen Spielerin. Genau mit dieser Stimmung gelingt es uns, die gesteckten Ziele zu erreichen.

PBV: Was macht sie so speziell für dich?
DM: Es ist einfach toll unter ihr zu trainieren. Sie ist verantwortlich für den Teamgeist der Mannschaft und wir bekommen neben den genau richtigen Infos und Vorbereitungen für die Spiele auch extrem viel Energie von Zuzana.

PBV: Was können wir vom Team 2019 erwarten?
DM: Jetzt kommt die entscheidende Phase des Grunddurchgangs und das wird eine wirklich harte Arbeit, noch schwieriger als bislang. Wir wollen die bestmögliche Ausgangslage für das Playoff uns erspielen. Denn nur so können wir das Optimum erreichen. Wichtig wird es sein, die Konzentration hoch zu halten und trotzdem jede Sekunde auf dem Spielfeld zu genießen und vor allem wollen wir den Zusehern tolle Matches abliefern.

PBV: Über einen Monat hattet ihr seit der letzten Partie ohne Pflichtspiel. Nun geht es wieder los mit einem Doppelspieltag an diesem Wochenende. Wie habt ihr die Zeit genützt?
DM: Die Pause war wirklich willkommen. Ich glaube wir alle brauchten die Zeit um durchzuatmen und den Kopf freizubekommen. Es war schön wieder Zeit mit der Familie und den Freunden zu verbringen. Ich glaube, jeder von uns hat die Pause optimal genutzt und wir sind nun wieder voller Energie und bereit für die zweite Saisonhälfte.

PBV: Am Freitag wartet gegen ET Volley das erste Heimspiel 2019. Wie groß ist die Vorfreude der Mannschaft?
DM: Wir können es kaum erwarten, sind bereit und freuen uns wieder auf die Donauwell-Arena. Vor allem auf die ganzen Fans, die für die besondere Atmosphäre in der Halle sorgen.

Doppelter Einsatz zum Neujahresauftakt für Pergs Prinzessinnen

Nach einer langen Weihnachtspause von 33 Tagen greift mit der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg die Überraschungsmannschaft der Austrian Volley League Women wieder in das Ligageschehen ein. Und dass gleich doppelt, stehen an diesem Wochenende die Partien gegen Eisenerz/Trofaiach als auch Union Bisamberg am Programm.

„Die Mädels sind direkt nach den Weihnachtsfeiertagen wieder in das Training eingestiegen. Wir gehen gut vorbereitet in die finale Phase des Grunddurchgangs“, erklärt Pergs Sportdirektor Josef Trauner. Mit einem Sieg am Freitagabend im Heimspiel gegen Trofaiach/Eisenerz, welches um 19:30 Uhr in der Donauwell-Arena ausgetragen wird, könnten die Prinzessinnen ihr Playoffticket bereits lösen. Denn nachdem sie 2018 zehn der zwölf Partien gewinnen konnten, liegen die Machländerinnen auf dem zweiten Ligaplatz.

Am Samstag geht es dann nach Korneuburg, wo der Tabellenletzte Union Bisamberg auf die Pergerinnen wartet: „Wollen wir weiter auf dem zweiten Platz der Liga stehen, dann müssen wir an diesem Wochenende zweimal gewinnen. Ich bin da aber sehr zuversichtlich“. Zuletzt testete die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova zweimal gegen die US-amerikanische College-Auswahl von „Bring It Promotions“. „Das waren gute Trainingsspiele und wir sind bereit für das Frühjahr“, freute sich Trauner.

13. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz
18/01/2019 19:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

14. Runde Austrian Volley League Women
SG Union Bisamberg/Hollabrunn – SG Prinz Brunnenbau Volleys
19/01/2019 17:00 Uhr
BG/BRG Korneuburg

Landesliga-Girls stehen im OÖ-Cup-Halbfinale

Im Harald-Rößler-Cup Viertelfinale traf die Perger Mannschaft der ersten Landesliga auf Esternberg. Im Duell der beiden Vereine ging es um den Einzug in das Final Four Turnier, welches Anfang Februar stattfindet. Zum dritten Mal schon in binnen von drei Wochen traf unser junges Team auf Esternberg und zum dritten Mal in Folge konnten sie ihre weiße Weste behalten. Unter Führung der jungen Zuspielerin Victoria Stütz konnte erneut ein 3-0 Sieg gefeiert werden.

Letzte Runde vor dem Jahreswechsel für PBV III

In der zweiten Landesliga ging es für die dritte Mannschaft der Prinz Brunnenbau Volleys am Samstag nach Steyr, wo in der vierten Doppelrunde die Partien gegen TV Steyr 1861 und ATSV Braunau am Programm standen. Damit warteten die Ligadritten und –vierten auf die Aufsteiger aus dem Machland.

„Die Ausgangslage war schwierig für unser Team, denn uns fehlten drei wichtige Spielerinnen. Trotzdem zeigten die Mädels eine unglaublich tolle Leistung gegen Steyr“, berichtete Trainer Wolfgang Stockreiter. Während der erste Durchgang an die Hausherrinnen ging, konnten seine Prinzessinnen in Satz zwei einen 17-23 Rückstand noch in einen 26-24 Satzgewinn umwandeln. Danach übernahm aber wieder Steyr das Heft in die Hand. Im vierten und finalen Durchgang spielten die Pergerinnen wieder auf Augenhöhe mit, verloren mit 22-25 nur knapp: „Ein großes Lob an meine wirklich gut spielende Mannschaft“.

Nach einer langen Pause wollten sie gegen Braunau noch einmal zeigen, was sie drauf haben. Aber den Mühlviertlerinnen gelang im zweiten Spiel nicht mehr, die starke Leistung der Partie gegen Steyr abzurufen: „Vielleicht wollten wir einfach zu viel“. Die Prinzessinnen kassierten ein klares 0-3 (23-25, 9-25, 16-25). Das Match wurde aber schnell abgehakt und die Mädels kehrten zurück nach Perg. Dort ließen sie in der Pizzeria La Roma und danach im Pergwerk das Volleyballjahr 2018 ausklingen.

3-1 Erfolg in Klagenfurt

Nach 12 Spieltagen in der Austrian Volley League Woman überwintert die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg auf dem zweiten Platz in der Tabelle. 29 Punkte haben sie nach den ersten zwei Dritteln des Grunddurchganges erobert und auch im letzten Spiel des Jahres 2018 in Klagenfurt gelang den Oberösterreicherinnen ein Dreier. Sie gewannen mit 3-1 gegen die Wildcats.

„Das waren wieder drei wichtige Punkte für uns. Die letzten Wochen waren hart und kräftezehrend für die Mannschaft. Schwierige Spiele gegen die besten Teams Österreich und sie sind dreimal in Folge jetzt als Siegerinnen vom Platz gegangen. Die Weihnachtspause haben sie sich verdient und hart erarbeitet“, berichtete Sportdirektor Josef Trauner.

Nach den letzten Wochen, die gespickt mit vielen schwierigen Spielen für die Prinzessinnen waren, hatten sie auch gegen die Ligasiebten einen schweren Weg zu gehen. Vier Spiele in Folge waren die Kärntnerinnen zuletzt ungeschlagen und sie bewiesen sich auch am Samstagabend als der erwartet schwierige Gegner. Denn von Beginn an hielten sie gegen die Angriffe der Machländerinnen dagegen und es entwickelte sich ein packendes Match in Klagenfurt.

Angeführt von den beiden Ligatopscorerinnen Jordan Tucker und Kapitänin Diana Mitrengova, die insgesamt für 47 Punkte gegen die Wildcats sorgten, entschieden die Pergerinnen den ersten Satz mit 25-22 für sich. Im zweiten Durchgang präsentierte sich die Gastmannschaft besser und glich mit 21-25 aus. Danach aber ließen die Oberösterreicherinnen dem Vizemeisterinnen des Vorjahres aber keine Chance mehr, agierten in den entscheidenden Phasen souveräner und gewannen die restlichen beiden Sätze mit 25-18 und 25-17.

Zum zehnten Mal sind die Prinzessinnen damit erfolgreich in der Liga in dieser Saison und sie bleiben damit die ersten Verfolger von Tabellenführer Linz/Steg. „Die Mädels haben für ein perfektes Jahresende gesorgt. Es war ein unglaublicher Herbst für uns und sie haben sich für die entscheidende Ligaphase in eine tolle Lage gebracht“, freute sich Trauner.

Nach dem Jahreswechsel geht es für die Pergerinnen am 18. Jänner wieder weiter. Dort empfangen sie zu Hause in der Donauwell-Arena die SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz.

12. Spieltag Austrian Volley League Women
ATSC Wildcats Klagenfurt – SG Prinz Brunnenbau Volleys   1 – 3
22-25 (29 min), 25-21 (27 min), 18-25 (24 min),
Topscorerinnen: Ana Bajic (15), Anja Trailovic (13), Nikolina Bajic (11) bzw. Jordan Tucker (26), Diana Mitrengova (21), Martyna Walter (9)

Letztes Spiel des Jahres in Klagenfurt

Mit dem 12. Spieltag in der Austrian Volley League Women endet für die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg ein herausragendes Jahr 2018. In Klagenfurt treffen sie auf die Wildcats um 19:00 Uhr, ehe es für die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova in die verdiente Weihnachtspause geht.

„Wir können richtig stolz in die Weihnachtspause gehen. Die haben sich die Mädels wirklich verdient. Das waren jetzt anstrengende Wochen, aber es scheint als hätten sie nichts von ihrer Substanz verloren“, berichtete Pergs Sportdirektor Josef Trauner. Nach dem wichtigen Sieg gegen Graz letzte Woche in der Donauwell-Arena ist den Prinzessinnen der zweite Platz vor dem Jahreswechsel nicht mehr zu nehmen.

Unsere Saisonvorgaben sind sehr hoch. Wir wollen die Erfolge von 17/18 wiederholen. Da standen wir im Cup Final Four und haben das Playoff erreicht. Für die Cupendspiele in Graz sind wir schon wieder qualifiziert und derzeit liegen wir auf dem zweiten Ligaplatz. Ich freue mich schon auf 2019″, erklärte Trauner.

18 Grunddurchgangsspiele haben die Pergerinnen in diesem Jahr gespielt. Davon haben sie lediglich drei Matches verloren. Vor wenigen Wochen feierten sie eine unglaubliche Premiere im Europapokal, wo sie in zwei Spielen gegen den italienischen Spitzenclub Monza über weite Strecken mithalten haben können. „Eine eindrucksvolle Bilanz. Wäre richtig cool, wenn die auch gegen Klagenfurt hält“, so der Sportdirektor.

Mit den Wildcats wartet aber auch ein Gegner, der sich wie die Prinzessinnen gerade im Aufwind befindet. Vier Spiele in Folge sind die Kärntnerinnen nun ungeschlagen in Österreichs höchster Spielklasse. Das Hinspiel ging zwar klar an die Mühlviertlerinnen, aber im letzten Jahr ging es in beiden Aufeinandertreffen mit den Klagenfurterinnen jeweils über fünf Sätze. „Wir sind natürlich gewarnt. Allerdings denke ich, dass wir die Qualität haben um uns durchzusetzen. Ein großer Vorteil von uns war heuer, dass alle Spielerinnen durchgehend fit waren und wir nicht einmal in den Trainings einen Ausfall zu verzeichnen hatten“, weiß Trauner.

12. Spieltag Austrian Volley League Women
ATSC Wildcats Klagenfurt – SG Prinz Brunnenbau Volleys
15/12/18 19:00 Uhr
BG Lerchenfelderstraße

Landesliga Damen kämpfen sich an Tabellenspitze

Am vergangenen Samstag debütierten unsere Mädels in der ersten Landesliga in der neuen Halle in Schwertberg. Leider musste aufgrund der gleichzeitig stattfindenden Partie in der Bundesliga das Team auf gleich sieben Spielerinnen verzichten.

Dementsprechend holprig starteten die Damen in das Spiel gegen Freistadt. Nach vielen Eigenfehlern gingen die ersten beiden Durchgänge an die Gäste. Danach folgte aber eine eindrucksvolle Aufholjagd und das Mühlviertler Duell ging in den Entscheidungssatz, wie so oft wenn die beiden Mannschaften aufeinandertreffen. Die Prinzessinnen behielten die Oberhand und konnten sich über zwei gewonnene Punkte freuen.

Gegen Esternberg im zweiten Match des Tages präsentierten sich die Mädels wie ausgewechselt. Die Quote der Eigenfehler war gering und eine ausgezeichnete Annahme führte zu einem schnellen 3-0 Erfolg. Mit den fünf erkämpften Punkten am Wochenende schoben sich die Prinzessinnen an die Tabellenspitze in der 1. Landesliga. Das nächste Spiel ist bereits am Sonntag 16.12.2018. Im OÖ-Cup Viertelfinale empfangen unsere Damen wiederum Esternberg um 13:00 Uhr in der HS Schwertberg.

Ergebnis gegen Freistadt 3:2 (18:25 18:25 25:10 25:21 15:13)
Ergebnis gegen Esternberg 3:0 (25:17 25:18 25:16)

Prinzessinnen bezwingen zum zweiten Mal die Meisterinnen

Nach den aufregenden Spielen im CEV Challenge Cup stand für die SG Prinz Brunnenbau Volleys wieder die Austrian Volley League am Programm. In ihrem letzten Heimspiel des Jahres empfingen die Mühlviertlerinnen UVC Holding Graz. Bislang präsentierten sich die Machländerinnen als absoluter Steirerschreck, gewannen sie im Herbst in der Bundesliga bei allen drei steirischen Mannschaften und im Cupachtelfinale schlugen sie ATSC Graz. Diese Serie konnten die Oberösterreicherinnen fortsetzen, besiegten sie Graz mit 3-1.

„Das war jetzt der zweite wichtige Sieg in der Liga. Das waren jetzt keine leichte Wochen für uns mit der zusätzlichen Belastung im Europacup“, erklärte Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova nach dem Match. Mit den wiedererstarkten Meisterinnen der letzten Saison hatte ihre Mannschaft am Samstagabend eine harte Nuss zu knacken. Von Beginn an hatten die Pergerinnen ihre Mühe mit dem blockstarken Team aus der Murstadt. Der erste Satz verlief Kopf-an-Kopf, wobei die Gastgeberinnen einen kleinen Vorsprung aufbauen konnten. Gegen Ende war dieser aber wieder geschmolzen und so hatten die Grazerinnen mit 24-26 das glücklichere Ende für sich. Durchgang zwei verlief ähnlich, nur feierten diesmal die Prinzessinnen ein Comeback und gewannen mit 25-22, nachdem sie sich am Ende souveräner zeigten.

Im dritten Durchgang legte die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova eine kleine künstlerische Pause ein. Fehler schlichen sich in das Spiel der Pergerinnen ein, die schon mit 3-9 zurücklagen. Doch die größte Tugend der Prinzessinnen ist der nie endende Kampfgeist und so kämpften sie sich Stück für Stück wieder in die Partie zurück. Bei 14-14 stellten sie den Ausgleich im Satz wieder her. Nach einem spannenden Verlauf, die Führung wechselte hin und her. Mit 29-27 durch einen Punkt von Martyna Walter gewannen die Prinzessinnen Satz drei.

„Meine Mädels haben wieder gezeigt, dass sie nie aufstecken und nie aufgeben. Der Sieg ist der Lohn für das tolle Teamwork“, fügte Pecha-Tlstovicova an. Mit viel Schwung starteten die Pergerinnen in den vierten Durchgang. Sie bauten eine kleine Führung zum 16-10 aus. Zwar ließen die Grazerinnen nicht nach, aber die Heimmannschaft kämpfte sich zum 25-18 Satzgewinn und feierte ihren bereits neunten Saisonerfolg. Nun steht vor der Weihnachtspause noch ein Spiel am Programm der Prinzessinnen. Am nächsten Samstag sind sie in Klagenfurt bei den Wildcats zu Gast. „Jetzt heißt es die letzten Reserven noch einmal anzapfen für Klagenfurt. Ein Sieg wäre der perfekte Abschluss für ein erfolgreiches Volleyballjahr“, blickte die Perger Trainerin voraus.

11. Spieltag Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – UVC Holding Graz
24-26 (25 min), 25-22 (25 min), 29-27 (32 min), 25-18 (24 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (26), Jordan Tucker (18), Martyna Walter (12) bzw. Lisa Konrad (17), Ursula Ehrhardt (10), Eva Dumphart & Birgit Ebster-Schwarzenberger (je 9)