Finalserie beginnt am Samstag

Zwei Teams aus Oberösterreich stehen sich am Samstagabend um 20:25 Uhr beim ersten Finalspiel um den Meistertitel der Austrian Volley League, Österreichs höchster Spielklasse im heimischen Volleyball, gegenüber. Schauplatz der Best-of-Five Serie ist die Amstettner Johann-Pölz-Halle und alle Matches werden live auf ORF Sport+ übertragen. Damit ist das Duell der ASKÖ Linz-Steg und der SG Prinz Brunnenbau Volleys auch Hauptbestandteil des Samstagabendprogrammes im TV.

In den Finalspielen treffen aber nicht nur die beiden oberösterreichischen Topmannschaften aufeinander, sondern auch die zwei besten Teams des Grunddurchgangs, die beide mit zwei klaren 2:0 Erfolgen in ihren Semifinalserien in das Endspiel einzogen. Gar nur eine Saisonniederlage haben die Linzerinnen bislang zu verzeichnen. Neben einer unglaublichen Siegesserie in der Liga sicherten sie sich auch den Cuptitel im Februar, zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte. Der Meisterteller aber fand noch nie den Weg nach Oberösterreich und wird damit zum ersten Mal von einem Verein aus diesem Bundesland gewonnen werden.

17 Siege in der AVL sowie den Einzug in das Cuphalbfinale haben die Pergerinnen in dieser Saison zu verbuchen. In ihrer vierten Saison in der Bundesliga kämpfen sie erstmals um den Titel. Der Gegner ist dabei ausgerechnet jener Club, der sie als einziges Team zweimal in diesem Volleyballjahr besiegen konnte.

Perger Offensivtrio gegen Linzer Abwehrbollwerk

Das Prunkstück beider Mannschaften ist vor allem der Angriff. So standen mit Diana Mitrengova, Jordan Tucker und Martyna Walter gleich drei Pergerinnen in der Topscorerwertung des Grunddurchgangs auf den Positionen eins, zwei und vier. Keine der Stahlstädterinnen findet sich in den Top sieben, was aber daran liegt, dass sie gerade einmal elf Sätze in den 20 Partien abgaben und sich die Punktelast auf viel mehr Spielerin ablädt. Ausgezeichnet sind beide Teams auch am Service aufgestellt. In den Top 12 der Liga liegen gleich fünf Linzerinnen (Lavin, Cash, Deisl, Maros, Maass) sowie drei Pergerinnen (Walter, Mitrengova, Kern). 2,6 (Linz) bzw. 2,4 (Perg) Punkte pro Satz bedeuten den Ligaspitzenwert.

Auch in der Angriffseffizienz sind die beiden Teams die Superlative in der AVL. Im Verhältnis der Punkte zu Fehlern und blockierten Bällen sind beide spitze. Zudem leisteten sich beide Teams deutlich weniger als 200 Angriffsfehler insgesamt, gerade einmal zehn pro gespielte Partie. Hinzu kommt noch die starke Annahme. Eine Statistik, die deutlich zu Gunsten der Linzerinnen ausgeht, ist die Anzahl an aktuellen Nationalteamspielerinnen. Mit Nikolina Maros, Patricia Teufl, Victoria Deisl und Andrea Duvnjak stehen vier Spielerinnen des Österreichischen Nationalteams im aktuellen Kader. Libera Jessica Niles spielt außerdem in der kanadischen Auswahl. Deisl, Maros und Teufl haben auch gute Erinnerungen an die Johann-Pölz-Halle, denn im vergangenen Sommer feierten sie in der CEV European Silver League einen 3:1 Sieg gegen Georgien, der den Weg zu späteren Silbermedaille ebnete.

Austrian Volley League Women, Finale
Spiel 1
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
06/04/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 2
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
13/04/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 3
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
20/04/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 4 (falls notwendig)
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg
27/04/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Spiel 5 (falls notwendig)
ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg
04/05/2019   20:25
Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Prinzessinnen fixieren Finaleinzug

Mit einem 3-1 Auswärtserfolg gegen den 46-fachen Meister SG VB NÖ Sokol/Post zog die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg erstmals in der Vereinsgeschichte in das Finale der Austrian Volley League Women ein. Die Oberösterreicherinnen waren auch in Wien nicht zu biegen und stiegen mit einem Gesamtscore von 2-0 in die Endspiele auf, welche im Modus Best-Of-Five ausgetragen werden. Damit geht es in eine Derbyserie, denn im Kampf gegen den ASKÖ Linz/Steg geht es nicht nur um die Meisterschaft, sondern auch um den historisch ersten Titel für ein Team aus Oberösterreich.

„Ich hätte nie gerechnet, dass wir ins Finale einziehen, hätte man mich vor der Saison gefragt. Wir wollten ein wenig Halbfinalluft schnuppern, aber der Schritt war wieder enorm dieses Jahr. Und wenn ich daran zurückdenke, dass wir die ganze Mannschaft umgebaut haben, Spielerinnen ersetzen mussten, ist schon der Finaleinzug ein fantastischer Erfolg für unseren Verein“, jubelte Pergs Manager Josef Trauner.

Lediglich 20 Minuten benötigten seine Prinzessinnen für den ersten Durchgang in der Posthalle in Wien. Zwar war es bis 10-8 noch relativ ausgeglichen, aber mit starken Serviceserien zogen die Gäste aus dem Machland davon und sicherten sich 12 Satzbälle. Gleich den ersten verwandelte Kapitänin Diana Mitrengova zum 25-12. Im zweiten Satz fanden die Gastgeberinnen aus Niederösterreich besser in die Partie und es entwickelte sich ein bunter Schlagabtausch der beiden Teams, der dann mit 24-26 nur hauchknapp an Sokol/Post ging.

Nicht nur mit dem verlorenen Satz, sondern auch mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Außenangreiferin Martyna Walter, die viertbeste Ligascorerin konnte das Spiel nach starken Magenproblemen nicht mehr fortsetzen, wirkten die Pergerinnen zu Beginn des dritten Durchgangs geschockt. Doch angeführt von Mittelblockerin Jordan Tucker kämpften sich die Oberösterreicherinnen wieder in die Partie zurück. „Es ist immer schwierig, wenn du in so einer Serie schon einen Sieg am Konto hast. Du darfst dann nicht weiterdenken was passieren könnte, sondern musst von Punkt zu Punkt fertigspielen bis das große Ziel erreicht ist,“ erklärte die US-Amerikanerin.

Doch auch, der frisch für die verletzte Walter ins Spiel gekommene, Melanie Steiner war keine Nervosität im Kampf um den Finaleinzug anzumerken. Die 18-Jährige fügte sich gut in das Spiel der Prinzessinnen ein und somit fanden die Pergerinnen wieder den Weg zurück auf die Siegerstraße. Sie gewannen den dritten Satz mit 25-22. „Wir trainieren jeden Tag gemeinsam und kennen die Fähigkeiten jeder einzelnen Spielerin. Wir sind ein Team und deshalb haben wir auch das vollste Vertrauen in die jungen Spielerinnen“, berichtete Tucker, angesprochen auf die noch jungen Mitspielerinnen wie Steiner oder Martina König, die durch den wochenlangen Ausfall von Katharina Jusufi (Handverletzung) in die Starting Six aufrückte.

„Das war heute ein Auf und Ab. Im zweiten Satz kam dann ein wenig Herzrasen dazu. Das war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Wir haben uns gottseidank wieder gefangen und jetzt geschafft, dass wir im Finale stehen“, erzählte König, nachdem die Prinzessinnen den entscheidenden vierten Durchgang mit 25-19 gewannen. Gleich den ersten Matchball nutzten sie zum 3-1 Erfolg, der sie nun in das Finale brachte. Dieses wird im Format Best-Of-Five gespielt und auf ORF Sport+ live übertragen. Der Auftakt zur Serie erfolgt am 6. April.

Playoff Halbfinale Austrian Volley League Women:
Spiel 2:
SG VB NÖ Sokol/Post – SG Prinz Brunnenbau Volleys
12-25 (20 min), 26-24 (25 min), 22-25 (28 min), 19-25 (26 min)

Prinzessinnen stellen im Halbfinalplayoff auf 1-0

Mit einem 3-1 Sieg startete die SG Prinz Brunnenbau Volleys in die Best-Of-Three-Halbfinalserie der Austrian Volley League Women 2018/19. Sie bezwangen die SG VB NÖ Sokol/Post mit 3-1 in der Donauwell-Arena in Perg und stellten damit auf 1-0. Für die Mühlviertlerinnen war es ihr erster Sieg in der Vereinsgeschichte in einem Meisterplayoff.

„Es war ein schwieriges Match, weil wir wussten, welche Bedeutung ein jeder Fehler hat. Wir haben viele gemacht, aber trotzdem gewonnen. Wir wollen uns von Spiel zu Spiel weiterentwickeln und um diesen Weg zu gehen, müssen wir auch am Sonntag da ansetzen und erfolgreich sein“, erklärte Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova nach der Partie.

Den besseren Anfang erwischten am Mittwochabend die Gäste aus Niederösterreich. Doch zur Satzmitte schlossen die Pergerinnen auf und gingen mit einer tollen Serviceserie von Kapitänin Diana Mitrengova in Führung mit 19-14. Das Tempo hielten sie bis zum Ende des Durchganges und gewannen mit 25-16. Viel ausgeglichener gestaltete sich dann der zweite Satz, geprägt von vielen langen Ballwechseln und großem Kampfgeist beider Teams. Nachdem die Machländerinnen drei Satzbälle nicht nutzen konnten, ging der Durchgang mit 26-28 dann an die Gäste von Sokol/Post.

„Es war schwer für uns nach der langen Pause seit dem letzten Pflichtspiel wieder reinzufinden. Aber wir waren mit den Emotionen von Anfang an dabei. Das Service war unser Schlüssel zum Erfolg, da konnten wir viel Druck aufbauen und haben mit einer guten Verteidigung wenig Punkte zugelassen“, resümierte Mitrengova. Die Kapitänin und Topscorerin des Grunddurchgangs der AVL wusste aber, dass der Sieg nur der erste Schritt war, für eine mögliche FInalteilnahme: „Jetzt müssen wir am Sonntag in Wien dort weitermachen. Das war jetzt der Anfang, ein Sieg fehlt aber noch“.

Angefeuert vom frenetischen Publikum in Perg gewann die Heimmannschaft den dritten Satz klar mit 25-14. Zwar fanden die Niederösterreicher besser in den vierten Durchgang, aber trotzdem kämpften sich die Mühlviertlerinnen wieder zurück. „Immer wieder hat eine Spielerin die Verantwortung übernommen in den entscheidenden Phasen. Diese Teamstärke hat zu unseren Gunsten entschieden“, fügte die Trainerin der Oberösterreicherinnen an.

„Das war sicherlich eines unsere besten Matches der Saison. Es hat riesig Spaß gemacht und der Dank geht an unser Publikum. Sie stehen so toll hinter uns und waren auch heute ein entscheidender Faktor, wie so oft in dieser Saison“, berichtete Libera Sohpie Haselsteiner. Am Sonntag um 17:00 Uhr wartet nun das zweite Spiel der Serie auf die Prinzessinnen. In der Posthalle Wien könnten sie mit einem weiteren Sieg den historisch ersten Finaleinzug sicher stellen.

Playoff Halbfinale Austrian Volley League Women:
Spiel 1:
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VB NÖ Sokol/Post
25-16 (22 min), 26-28 (30 min), 25-14 (23 min), 25-17 (25 min)
Topscorerinnen: Jordan Tucker (22), Martyna Walter (16), Diana Mitrengova (14) bzw. Anna Sucha (14), Adina Mehic & Marlene Jahn (je 9)

Spiel 2:
SG VB NÖ Sokol/Post – SG Prinz Brunnenbau Volleys
24/03/2019 17:00 Uhr
Posthalle, Wien

Spiel 3 (wenn nötig):
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VB NÖ Sokol/Post
31/03/2019 (noch nicht fixiert)
Donauwell-Arena, Perg

Halbfinalepremiere am Mittwoch

Am Mittwoch steht um 18:30 das erste Halbfinale-Duell für die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg am Programm. Sie empfangen in der Best-Of-Three Serie im Kampf um den Einzug ins Finale niemand geringeren als den 46-fachen Österreichischen Meister SG VB NÖ Sokol/Post. Die Mühlviertlerinnen schlossen den Grunddurchgang als Zweite ab, punktegleich mit den Niederösterreicherinnen, die Dritte wurden. Die Zuschauer erwartet also eine extrem spannende Serie und für die Prinzessinnen ist es zugleich die Premiere, denn noch nie standen sie im Halbfinale in Österreichs höchster Volleyballliga der Frauen.

Mit 17 Siegen in 21 Pflichtspielen haben die Pergerinnnen schon jetzt alle Erwartungen übertroffen. Für die Mannschaft von Zuzana Pecha-Tlstovicova galt es nun, die letzten fünf Wochen sich auf das nächste Saisonhighlight, für die Vorbereitung zu nutzen. „Wir freuen uns nun, nach dieser doch langen Pause, dass es nun endlich los geht“, erklärte Sportdirektor Josef Trauner, der die Vorteile und Nachteile des Wartens beschrieb: „Die viereinhalb Wochen sind einerseits ideal, um kleinere Verletzungen oder Erkrankungen wieder auszukurieren, aber andererseits ist es verdammt schwierig diese spielfreie Zeit zu überbrücken. Unsere Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova hat aber mit der Mannschaft hart und intensiv trainieren können. Wir haben auch mit einem Testspiel die Spannung wieder erhöhen können und freuen uns auf unsere Halbfinalpremiere.“

Letztes Jahr beendeten die Damen von UVC Holding Graz die 24 Jahre andauernde Regentschaft der Niederösterreicherinnen an Österreichs Spitze. Von 1994 – 2017 sicherte sich Sokol/Post den Meistertitel in Folge. In den letzten fünf Aufeinandertreffen entschieden die Prinzessinnen zwei Matches für sich, drei gingen an die Rekordmeisterinnen, pikanterweise konnte sich dabei immer die Gastmannschaft durchsetzen.

Der Angriff ist in dieser Saison das Prunkstück der Mannschaft aus dem Machland. Exakt 300 Punkte erzielte Kapitänin Diana Mitrengova in den 18 Spielen im Grunddurchgang und sie war damit die Topscorerin der Liga. Auf Rang zwei folgte mit Mittelblockerin Jordan Tucker (286) eine weitere Perger Spielerin und auch Neuzugang Martyna Walter, welche in der Sommerpause ins Mühlviertel wechselte, gehörte als Vierte (235) zu den stärksten Angreiferinnen der Liga.

Nach einer vom Österreichischen Volleyball Verband zugestandenen Ausnahmeerklärung dürfen die Prinzessinnen ihre Heimspiele in der Donauwell-Arena austragen: „Schön, dass der Verband dann eingelenkt hat und uns und Linz/Steg eine Ausnahme zukommen hat lassen. Ich denke für die Spielerinnen sowie Betreuer, die Fans und für alle, die im Hintergrund an dieser tollen Saison mitgearbeitet haben, ist ein willkommenes Dankeschön für die erfolgreiche Arbeit in Oberösterreich.“ Damit beginnt die Serie am Mittwochabend um 18:30 in Perg.

Playoff Halbfinale Austrian Volley League Women:
Spiel 1:
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VB NÖ Sokol/Post
20/03/2019 18:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Spiel 2:
SG VB NÖ Sokol/Post – SG Prinz Brunnenbau Volleys
24/03/2019 17:00 Uhr
Posthalle, Wien

Spiel 3 (wenn nötig):
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VB NÖ Sokol/Post
31/03/2019 (noch nicht fixiert)
Donauwell-Arena, Perg

Endstation Klagenfurt im Halbfinale

Nach 70 Minuten waren die Finalhoffnungen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg im Halbfinale des Austrian Volley Cup 2019 endgültig ausgeträumt. Als ein zu starker Gegner erwiesen sich die Mädels der ATSC Kelag Klagenfurt, die das Match mit 20-25, 20-25 und 15-25 klar für sich entschieden.

„Wir haben uns im Cup erneut unter die Top vier qualifiziert. Klagenfurt war einfach eine Nummer zu groß für unsere junge Mannschaft, die sich aber sehr gut verkauft hat. Sie haben sich immer wieder in die Partie zurückgekämpft und niemals aufgesteckt. Genau mit diesem Kampfgeist sind wir bis ins Finalturnier gekommen und wir haben damit die Leistung aus dem Vorjahr wiederholt, mit einer stark verjüngten Mannschaft“, berichtete Sportdirektor Josef Trauner.

Da im Cup nur österreichische Spielerinnen berechtigt sind, musste Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova im Raiffeisen Sportpark Graz auf ihre Ligatopscorerinnen Diana Mitrengova, Jordan Tucker oder Martyna Walter verzichten. Jugendnationalteamspielerin Anna Trauner vertrat die US-Amerikanerin Makayla Ferguson sehr gut im Zuspiel und mit Martina König war eine weitere junge Spielerin die beste Scorerin der Pergerinnen.

Der Blick der Mannschaft geht aber nun in Richtung eines weiteren Semifinales. Denn auch in der Liga ist das Team als Zweiter des Grunddurchgangs schon jetzt unter den besten Vier. Sie treffen in der Best-of-Three-Serie ab dem 20. März dann auf dem Sieger der Viertelfinalpartie zwischen der SG VB NÖ Sokol/Post und VC Tirol.

Austrian Volley Cup 2018/19 1. Halbfinale Frauen
SG Prinz Brunnenbau Volleys – ATSC Kelag Klagenfurt 0 – 3
20-25 (24 min), 20-25 (25 min), 15-25 (21 min)
Topscorerinnen: Martina König (12), Lisa Kern, Katharina Kern (je 6) bzw. Noemi Oiwoh (12), Anna Pajer, Julia Bier (je 8)

Ohne Druck ins Cup Final Four

Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte schaffte die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg den Einzug unter die besten vier Mannschaften Österreichs im Austrian Volley Cup. Am Freitag beginnt das zweitägige Finalturnier mit den Semifinalspielen im Raiffeisen Sportpark in Graz.

„Nachdem wir jetzt das Halbfinale in der Liga und im Cup erreicht haben, können wir völlig befreit aufspielen am Freitag. Schon jetzt haben wir alle Saisonziele erfüllt und können auf das erfolgreichste Volleyballjahr des Vereins blicken. Alles was jetzt kommt ist ein Bonus, den sich die Mannschaft durch ihre harte und konsequente Arbeit erspielen wird“, erklärte der Perger Sportdirektor Josef Trauner.

Da im Cup nur Spielerinnen mit österreichischer Herkunft einsatzberechtigt sind, müssen die Pergerinnen auf ihre Ligatopscorerinnen Diana Mitrengova, Jordan Tucker, Martyna Walter sowie auf Zuspielerin Makayla Ferguson verzichten. „Das war aber klar von Saisonbeginn an. Umso größer ist die Freude, dass sich in den bisherigen Cuprunden unsere jungen Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs so hervortun konnten. Es zeigt auch die tolle Entwicklung, die wir im Nachwuchs geschafft haben“, fügte Trauner an.

Seine Mädels treffen am Freitag um 16:00 Uhr auf die SG Kelag Klagenfurt. Die Kärntnerinnen standen wie die Prinzessinnen auch 2018 im Halbfinale, scheiterten dort am späteren Pokalgewinner Graz. In diesem Jahr wird eine der beiden Mannschaften das Finale erreichen. „Klagenfurt ist sicher in der Favoritenrolle, aber wir nehmen den Schwung aus der Meisterschaft mit in das Finalturnier. Es wird sicherlich ein offener Schlagabtausch werden“, blickte Trauner voraus.

Austrian Volley Cup 2018/19
Semifinale
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG Kelag Klagenfurt
22/02/19 16:00 Uhr

UVC Holding Graz – ASKÖ Linz/Steg
22/02/19 20:00 Uhr

Finale
23/02/19 17:45 Uhr

Alle Spiele im Raffeisen Sportpark in Graz

Der Weg ins Finale:
1/16-Finale: spielfrei
1/8-Finale: 3-0 (-22, -18, -19) gg. ATSE Graz
1/4 –Finale: 3-0 (-21, -15, -14) gg. SG Union Bisamberg/Hollabrunn

Halbfinaleinzug nach Derbypunkt in Linz

Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereines steht die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg im Halbfinale der Austrian Volley League Women. Mit unglaublichem Kampfgeist erobern sie einen Auswärtspunkt in der 18. und letzten Runde des Grunddurchgangs beim OÖ-Derby in Linz, nachdem sie schon mit 0-2 zurücklagen. Damit erzielen sie einen Punktegleichstand mit dem Rekordmeister Sokol/Post in der Tabelle, ziehen aber aufgrund der mehreren gewonnen Spiele direkt als Zweiter des Grunddurchgangs in das Semifinale ein.

„Was für ein Match. Da haben die Mädels heute unglaubliche Nerven bewiesen. Der Derbysieg war uns nicht so wichtig wie das Halbfinale. Ein wirklich herausragender Grunddurchgang endete mit einem tollen Volleyballfest. Jetzt haben wir eine kleine Pause zum Durchschnaufen“, berichtete Pergs Sportdirektor Josef Trauner, der sich auch bei den vielen mitgereisten Schlachtenbummler aus Perg bedankte: „Das war genau die Unterstützung die unsere Mannschaft gebraucht hat. Es war ein packendes Derby und wir haben den so entscheidenden Punkt geholt.“

Nach 50 Minuten lag seine Mannschaft bereits mit 0-2 zurück, doch Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova konnte ihre Volleyballerinnen noch einmal aufrichten und so kämpften sich die Prinzessinnen in den dritten Satz und damit in die Partie zurück. Im Eiltempo fertigten sie im vierten Durchgang die Linzerinnen vor ihrer Heimkulisse mit 25-9 ab und lösten damit ihr Halbfinalticket fix. Denn trotz des Auswärtssieges von Sokol/Post beim VC Tirol war den Pergerinnen vor Beginn des Schlusssatzes der Platz unter den besten vier Mannschaften Österreichs nicht mehr zu nehmen. Im entscheidenden Durchgang hatten dann wieder die Linzerinnen die Oberhand, aber die Freude über das Semifinalticket überwiegte der Derby-Niederlage gegen den Grunddurchgangssieger.

Kommende Woche wartet schon das nächste Highlight auf die Prinzessinnen. Im Cup Final Four treffen sie am Freitag in Graz auf die SG Kelag Klagenfurt. Beide Teams scheiterten im letzten Jahr im Halbfinale, nun winkt einer der beiden Mannschaften das Finale im Österreichischen Cup.

18. Runde Austrian Volley League Women
ASKÖ Linz/Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys   3 – 2
25-21 (26 min), 25-20 (24 min), 21-25 (25 min), 9-25 (17 min), 15-11 (17 min)

Halbfinalplatz im Fokus beim Oberösterreich-Derby

Am Samstag ist wieder Derbyzeit in der Austrian Volley League Women. Auf die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg wartet nicht nur der Sieger des Grunddurchganges sondern auch der Lokalrivale ASKÖ Linz/Steg. Gespielt wird um 18:00 Uhr im BG/BRG Urfahr. Zuletzt standen sich beide Vereine vor knapp einem Jahr in der Stahlstadt gegenüber. Dort ging es um das Halbfinale im Playoff, welches Linz nach dramatischen fünf Sätzen erreichte.

Seit diesem Duell hat sich viel verändert. Beide Mannschaften hatten sich über den Sommer verstärkt und führen nun die österreichische Volleyballbundesliga an. 16 Siege feierten die Linzerinnen bislang im Grunddurchgang, 15 die Pergerinnen. Die beiden Teams aus Oberösterreich sind das Maß der Dinge aktuell bei den Frauen. Trotzdem geht es für die Prinzessinnen am Samstag erneut in Linz um den Halbfinaleinzug, denn nur die besten beiden Teams des Grunddurchganges sind gesetzt, die Plätze drei bis sechs müssen ins Viertelfinale.

„Es wird definitiv ein harter Kampf für uns. Es geht um sehr viel, aber wir haben es selbst in der Hand, denn ein Punkt reicht um den zweiten Platz zu behalten“, weiß Pergs Kapitänin Diana Mitrengova. Gerade einmal ein Zähler fehlt ihrer Mannschaft noch zur Fixierung des zweiten Ligaplatzes. Damit müssen die Mühlviertlerinnen in Linz zumindest zwei Sätze gewinnen. Eine schwierige Ausgangslage gegen die bisher so stark spielenden Tabellenführenden, die erst eine Partie verloren im Grunddurchgang.

„Natürlich bin ich ein wenig traurig, dass wir Punkte gegen Eisenerz und Salzburg liegen gelassen haben. Das würde die Ausgangslage für das letzte Spiel sehr verändern, aber so ist der Volleyball. Wir müssen am Samstag unser Bestes geben. Die Motivation ist groß, aber einfach wird es nicht. Für die Fans ist es aber extrem spannend“, erklärte Mitrengova. Seit der letzten Saison spielt die Slowakin im Dress der Prinzessinnen und ist mitverantwortlich für den Höhenflug in Perg. Mit 281 Punkten führt sie die Scorerwertung der Liga an: „Wenn wir das Semifinale erreichen, wäre das ein tolles Gefühl. Damit wären wir jetzt schon besser platziert als letzte Saison. Vor allem aber würde es eine Bestätigung für die harte Arbeit sein, die das Trainerteam, die Spielerinnen und der Verein in dieses Jahr gesteckt haben.“

Das direkte Duell um den zweiten und damit letzten Halbfinalplatz führen die Pergerinnen mit Rekordmeister Sokol/Post. Die Niederösterreicherinnen liegen zwei Punkte hinter ihnen und können nur mit klaren drei Punkten noch an den Prinzessinnen vorbeiziehen. Sie spielen zeitgleich in Innsbruck. Und die Tirolerinnen wären auch der Viertelfinalgegner für jene Mannschaft in diesem Fernduell, die nicht direkt in das Halbfinale einzieht. „Ich kann den Beginn der Playoffs schon nicht mehr erwarten. Ich liebe die Vorbereitung und die Emotionen, die ganz unterschiedlich sind, als im Grunddurchgang“, freute sich Mitrengova, die am Samstag mit ihrem Team das Halbfinale fixieren möchte.

18. Runde Austrian Volley League Women
ASKÖ Linz/Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys
16/02/2019   18:00 Uhr
BG/BRG Linz

15. Sieg im 17. Match

Gerade einmal 64 Minuten lang dauerte das letzte Heimspiel der SG Prinz Brunnenbau Volleys im Grunddurchgang der Austrian Volley League Women. Die Mühlviertlerinnen bezwangen den VC Tirol klar mit 3-0 . Damit feierten die Oberösterreicherinnen ihren bereits 15. Saisonsieg in der 17. und vorletzten Partie des Grunddurchganges. Ein Punkt trennt die Prinzessinnen nun noch vom Halbfinaleinzug. Diesen können sie aus eigener Kraft in der letzten Runde fixieren. Mit der ASKÖ Linz/Steg wartet ein harter Gegner im Oberösterreich-Derby am nächsten Samstag in Linz.

„Der Sieg in dieser Klarheit kam für mich überraschend. Ich hätte nicht an so einen schnellen Spielverlauf gedacht. Die Mädels haben heute sehr konzentriert und konsequent gespielt. Das war der Schlüssel zu diesem klaren Erfolg“, berichtete Josef Trauner, Sportdirektor der Pergerinnen. Sein Team zeigte im letzten Heimspiel im Grunddurchgang eine starke Leistung über alle drei Sätze. Sie gewannen mit 25-17, 25-18 und 25-13.

„Im Kampf um den zweiten Platz war das ein Pflichtsieg, den wir aufgrund einer guten mannschaftlichen Leistung erzielen konnten“, fügte Trauner an. Die Pergerinnen kratzten schon am direkten Aufstieg, nachdem es lange so aussah, als würden die Niederösterreicherinnen Punkte an Salzburg abgeben müssen im Parallelspiel. Doch die Rekordmeisterinnen gewannen ihr Heimmatch mit 3-1 und bleiben somit bis auf zwei Punkte an den Machländerinnen dran.

17. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – VC Tirol
25-17 (24 min), 25-18 (19 min), 25-13 (21 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (16), Martyna Walter (14), Jordan Tucker (13) bzw. Latoya Hutchinson (9), Olivia Rusek (8), Nadia Brindlinger (7)

Letztes Heimspiel im Grunddurchgang am Samstag

Noch einmal alles geben vor der heimischen Kulisse ist das Ziel für die Spielerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys am Samstag um 17:30 Uhr in Perg. Dort empfangen sie in der Donauwell-Arena den Tabellensechsten VC Tirol. Die Machländerinnen wollen am vorletzten Spieltag im Grunddurchgang der Austrian Volley League Women ihren zweiten Tabellenplatz verteidigen. Am Besten mit einem Sieg, dem achten in Folge.

Sieben Mal gingen die Pergerinnen zuletzt als Gewinnerinnen vom Feld und sind damit seit dem 23. November 2018 ungeschlagen. Ihr Vorsprung auf den Tabellendritten, den Rekordmeister Sokol/Post, beträgt aber nur zwei Punkte und die Mühlviertlerinnen müssen am letzten Spieltag noch zum aktuellen Leader Linz/Steg. Denn nur die besten zwei Teams des Grunddurchganges ziehen direkt in das Halbfinale ein. Wollen sie sich wie die Stahlstädterinnen direkt qualifizieren, zählt nur ein Sieg am Samstag. „Das ist ein absolutes Schlüsselspiel. Holen wir drei Punkte, dann stehen wir mit einem Bein schon im Semifinale. Deshalb brauchen wir auch volle Unterstützung am Samstag vom Publikum. Die Mädels spielen schon jetzt eine wahrlich historische Saison. Der direkte Einzug unter die Top vier wäre sicherlich schon das erste Sahnehäubchen“, erklärte Pergs Sportdirektor Josef Trauner.

14 von 16 Ligaspielen konnten die Prinzessinnen im Grunddurchgang schon für sich entscheiden. Auch in der finalen Phase bauen sie auf ihre Stärken, die neben einem unglaublichen Kampfgeist in der Defensive heuer vor allem im Angriff liegen. Denn mit Diana Mitrengova, Jordan Tucker und Martyna Walter liegen drei Pergerinnen unter den Top vier der Scorerwertung zurzeit. Damit verfügen die Mühlviertlerinnen über die Topoffensive in der Liga. „Wir müssen alles am Samstag in die Wagschale werfen und dürfen VC Tirol keinesfalls unterschätzen“, mahnt aber Trauner. Der Sportdirektor weiß aber über die guten Chancen seines Teams: „Wir müssen dafür von Beginn an viel Druck aufbauen durch das Service und den Angriff.“

17. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – VC Tirol
09/02/2019   17:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg