Prinzessinnen besiegen auch Salzburg mit 3-0

Die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg sind die Mannschaft der Stunde in der Austrian Volley League Women. Sie bezwangen im Spitzenspiel der Runde die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg mit 3-0. Nach 67 Minuten verwandelten sie den zweiten Matchball zum 25-17, 25-21 und 25-16.

„Das Ergebnis war klarer, als es sich am Platz angefühlt hat“, erklärte Angreiferin Martyna Walter, die mit 18 Punkten zu den Topscorerinnen der Partie zählte. Von Beginn an lieferten sich die beiden Teams lange Ballwechsel, dank starker Verteidigungsarbeit. Auch wenn sich die Partie zuerst ausgeglichen zeigte, übernahmen die Prinzessinnen langsam die Gestaltung des Matches und konnten sich einen guten Vorsprung erarbeiten. „Wir waren stärker, vor allem wegen der Teamleistung, die herausragend war. Die Mädels unterstützen sich am aber auch neben dem Feld perfekt und dann ist am Spieltag auch jede bereit für die andere einzuspringen. Das war sicherlich der Schlüssel zum Erfolg“, erzählte Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova nach der Partie.

Die Pergerinnen feierten damit ihren sechsten Saisonerfolg im siebten Ligaspiel dieser Saison. „Unsere Trainerin bereitet sich akribisch auf jeden Gegner vor und vermittelt uns die Stärken und Schwächen. Wir waren konzentriert, hatten die Informationen im Hinterkopf und konnten dies auch am Feld umsetzen“, berichtete Kapitänin Diana Mitrengova. Mit 21 Punkten war sie die Topscorerin der Partie. Sie wusste auch über die Wichtigkeit des Sieges für die Mannschaft: „Wir waren topmotiviert, weil wir unser Können unbedingt zeigen wollten. Salzburg gehört in diesem Jahr zu den besten Teams, mit denen wir uns messen wollen. Unsere Entwicklung geht stetig nach vorne und genau das gilt es in solchen Matches zu präsentieren“.

Noch zwei Spiele warten in der Hinrunde der AVL auf die Volleyballmädels aus dem Machland. Nächste Woche müssen sie noch einmal auswärts auf das Feld. In Innsbruck wartet mit dem VC Tirol ein weiterer harter Brocken auf die Mannschaft von Zuzana Pecha-Tlstovicova am Samstag.

7. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3 – 0
25-17 (21 min), 25-21 (25 min), 25-16 (21 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (20), Martyna Walter (18), Jordan Tucker (11) bzw. Annija Abolina (14), Lisa Sernow (9), Kelsey Bittinger (6)

Ligakracher am Samstag in Perg

Mit der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg wartet am siebten Spieltag der Austrian Volley League Women ein harter Gegner auf die SG Prinz Brunnenbau Volleys. Zu Hause empfangen die Pergerinnen am Samstag die Salzburgerinnen. Gespielt wird um 17:30 Uhr in der Donauwell-Arena.

Im Spitzenspiel der Runde treffen die punktegleichen Drittplatzierten aus dem Machland auf den aktuellen Ligazweiten aus der Mozartstadt. Aber nicht nur die aktuelle Tabelle verspricht ein enges Duell, sondern auch die Statistik. In den letzten Aufeinandertreffen boten die zwei Teams den Zusehern immer mindestens vier Sätze und mit 3-3 Siegen ist die Bilanz der beiden Mannschaften in den letzten zwei Saisonen auch ausgeglichen.

Für die Pergerinnen ist das Spiel der Auftakt in heiße Volleyballwochen, folgen danach noch die Ligamatches gegen Tirol und Linz/Steg sowie das Cupviertelfinale gegen Bisamberg/Hollabrunn ehe dann am 28. November die Europacuppremiere der Mühlviertlerinnen am Programm steht. „Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Wochen und hoffen natürlich darauf, dass wir uns mit jedem Spiel und jeder Aufgabe weiterentwickeln“, erklärte Jordan Tucker. Mit der US-Amerikanerin im Mittelblock haben die Prinzessinnen seit dem letzten Jänner nur drei von 16 Ligapflichtspielen verloren.

Auch in dieser Saison zählt sie wieder zu den gefährlichsten Angreiferinnen der Liga. Zuletzt feierten die Pergerinnen in Hartberg ihren fünften Saisonerfolg und haben sich im Kampf um das angestrebte Playoffticket bereits einen Vorsprung von 12 Zählern erarbeitet. Den tollen Saisonstart führt die 23-Jährige aus dem Mittleren Westen vor allem auf den Teamgeist der Prinzessinnen zurück: „Es gibt kein großes Geheimnis für unseren Erfolg in den letzten Wochen. Wir sind einfach eine Gruppe von Mädels mit dem gleichen Ziel und fühlen uns alle sehr wohl in Perg“.

Neben Tucker gehören auch Martyna Walter und Kapitänin Diana Mitrengova zu den besten sechs Scorerinnen in der aktuellen Saison der AVL der Damen. Sie liegen auf den Plätzen vier, fünf und sechs im Ranking. 231 Punkte haben sie in den sechs gespielten Matches schon erzielt. Aber auch der Gegner am Samstag verfügt über eine starke Angreiferin. Denn eine Position vor dem Prinzessinnen-Trio rangiert die Lettin Annija Abolina. Die 23-Jährige ist seit diesem Jahr Spielerin im Kader der Salzburgerinnen. Wie Tucker hat auch sie schon 79 Punkte auf ihrem Konto. Eine starke Blockleistungen der Oberösterreicherinnen ist gegen die Diagonalspielerin am Samstag daher gefragt.

7. Spieltag Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
10/11/2018   17:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Prinzessinnen schweben weiter auf Erfolgswelle

Die Steiermark bleibt ein guter Boden für die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg. Die Oberösterreicherinnen feierten in der sechsten Runde der Austrian Volley League 2018/19 ihren fünften Saisonerfolg. Sie gewinnen gegen TSV Hartberg am Sonntagnachmittag klar mit 3-0.

„Wir schweben einfach auf der Erfolgswelle. Die Stimmung im Team ist sensationell. Es gibt überhaupt keinen Neid. Wir freuen uns mit den jungen Spielerinnen, wenn sie am Feld stehen und punkten und genau so ist es auch umgekehrt. Diesen Spaß, den wir als Team gemeinsam haben, den sieht man am Feld und das zeichnet uns derzeit einfach aus“, erklärte Jordan Tucker. Seit die US-Amerikanerin im Jänner 2018 zu den Prinzessinnen gestoßen ist, kann sie auf eine eindrucksvolle Bilanz zurückblicken. Denn mit ihr am Feld gewannen die Pergerinnen 13 von 16 Matches in der Austrian Volley League.

Die Mannschaft aus dem Machland startete toll in den ersten Satz. Zwar konnte am Beginn das Heimteam aus Hartberg gut mithalten, jedoch zum Ende setzten sich die Gäste immer weiter ab. Das Team von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova erarbeitete sich fünf Satzbälle und den zweiten nutzte Aufspielerin Makayla Ferguson frech mit einem direkten Punkt, da sie den Ball nicht einer ihrer Angreiferinnen aufspielte, sondern selbst hinter die Verteidigungsreihe der Steirerinnen platzierte.

Immer klarer entwickelte sich das Match in den Durchgängen zwei und drei. Vor allem im dritten Satz spielten die Prinzessinnen in Topform und vermieden es Fehler zu machen. „Natürlich könnte die Annahme noch stabiler sein und wir müssen ein wenig am Block arbeiten“, bemerkte Martyna Walter, die mit Tucker und Kapitänin Diana Mitrengova erneut zu den Topscorerinnen in den Reihen der Mühlviertlerinnen gehörte.

Mit den Satzergebnissen 25-20, 25-18 und 25-13 fuhren die Prinzessinnen klare drei Punkte in Hartberg ein und haben sich nach dem ersten Saisondrittel genauso viele Zähler erarbeitet wie die Tabellenführerinnen aus Linz. Ein guter Polster für die nächsten Wochen, in denen viele schwierige, aber spektakuläre Partien auf die Pergerinnen warten. Der nächste Gegner ist am kommenden Samstag die PSV Volleyballgemeinschaft aus Salzburg, welcher um 17:30 Uhr in der Donauwell-Arena empfangen wird. Danach folgen noch die schwierige Auswärtspartie in Tirol, das Cupviertelfinale gegen Bisamberg/Hollabrunn, das OÖ-Derby zu Hause in der AVL sowie die Europacuppremiere.

6. Runde Austrian Volley League Women:
TSV Sparkasse Hartberg – SG Prinz Brunnenbau Volleys
20-25 (22 min), 18-25 (22 min), 13-25 (18 min)

Nächstes Spiel:
SG Prinz Brunnenbau Volleys – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
10. November 2018 17:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Unsere U19 Mädchen starten mit zwei Siegen

Unsere junges U19 Team (im Schnitt 16,5 Jahre alt) startet mit den neuen Trainerinnen Jordan und Diana mit 6 Punkten in die neue Saison.

Im ersten Spiel gegen ADM Linz konnte bereits nach 53 Minuten über einen klaren 3:0 Sieg gejubelt werden. Auch im 2. Spiel lief alles nach Plan. Lediglich im 3. Satz konnte die Konzentration nicht hoch gehalten werden und es passieren immer mehr Eigenfehler. Im 4. Satz aktivierten unsere Girls ihren Kampfgeist und alle freuten sich über 6 Punkte!

Ergebnis ADM Linz   3:0   (25:12   25:8   25:17)

Ergebnis Pregarten     3:1   (25:17   25:17   24:26   25:15)

Mit diesen 6 Punkten sind alle Weichen für das Final 4 gesetzt! Gratulation an das gesamte Team und an die neuen Trainerinnen Jordan und Diana!!

Nächster Heimsieg gegen Bisamberg/Hollabrunn

Mit einem klaren 3-0 Erfolg über Aufsteiger SG Union Bisamberg/Hollabrunn präsentierten sich die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg vor heimischer Kulisse in der fünften Runde der Austrian Volley League Damen 2018/19 erneut in Bestform. Die Mannschaft von Zuzana Pecha-Tlstovicova fuhr ihren vierten Saisonerfolg ein, mit dem Cuperfolg letzte Woche ist es sogar der fünfte Sieg in Serie für die Mädels aus dem Machland.

„Wir haben irrsinnig viel Spaß am Feld gemeinsam. Die Siegesserie trägt natürlich dazu gewaltig bei. Wir haben eine tolle Mannschaft und gemeinsam mit dem Verein ziehen alle an einem Strang. Das macht unsere Stärke aus“, erklärte Katharina Jusufi. Die Perger Außenangreiferin wechselte in der Sommerpause aus Bisamberg zu den Oberösterreicherinnen: „Ich wollte mich verändern, wieder anders Volleyball spielen. Mit Freude und Ehrgeiz und genau dafür steht die Perger Mannschaft“.

Von Beginn an bestimmen die Prinzessinnen das Tempo in der Partie. Sie gehen früh in Führung und lassen den Aufsteigerinnen in der Donauwell-Arena nicht den Hauch einer Chance. „Wir waren bis in die Fingerspitzen motiviert und haben den Sieg unbedingt gewollt“, fügte Jusufi an. Der erste Satz ging nach 18 Minuten mit 25-11 an die Gastgeberinnen, die dann in Durchgang zwei nochmals das Tempo anzogen. Diesen entschieden sie schon nach 16 Minuten für sich und mit 25-7.

Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova konnte allen ihren Spielerinnen, vor allem der jungen Garde aus dem Nachwuchs der Prinz Brunnenbau Volleys, Einsatzzeit geben. Diese wird dann auch am 18. November 2018 gefragt sein, wenn es erneut das Duell gegen Bisamberg/Hollabrunn gibt. Denn die beiden Erstligisten treffen im Viertelfinale des Cups aufeinander. „Da ist dann wieder alles offen und es wird eine interessante Partie. Unser Teamgeist ist gut und auch die jungen Spielerinnen haben weiter Praxis gesammelt heute. Ich freue mich schon auf das erneute Duell“, erklärte Libera Sophie Haselsteiner, die angesprochen auf die aktuelle Erfolgsserie anfüge: „Wir sind auf jeden Fall viel konstanter als im letzten Jahr und dadurch präsentiert sich das Team anders“.

Am kommenden Wochenende sind die Pergerinnen wieder auswärts im Einsatz. Sie müssen nach Hartberg, wo sie am Sonntag um 14:00 Uhr auf die Steirerinnen treffen in der sechsten Runde der AVL.

Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG Union Bisamberg/Hollabrunn   3 – 0
25-11 (18 min), 25-7 (16 min), 25-12 (17 min)
Topscorerinnen: Martyna Walter (15), Jordan Tucker (11), Diana Mitrengova, Katharina Jusufi (je 9) bzw. Amna Hodzic (5), Marlis Mraz, Diana Wolflehner (je 4)

Dritter Sieg für PBV2 in Landesliga

Im Landesligaderby spielten unsere Damen am letzen Samstag gegen St. Georgen an der Gusen. Aufgrund gleichzeitig stattfindenden Liga sowie Cupspiels in der Steiermark fehlten fast alle Youngsters und somit mussten die „älteren“ Damen ihr Können zeigen.

Selina Pilz und Kerstin Wiesauer durften in der Landesliga die Fahne der jungen Garde des PBV hochhalten und machten ihre Aufgabe als Mittelblocker wieder sehr gut. Von Beginn konnten unsere Mädels mit starkem Service und guter Verteidigung viel Druck auf den Gegner ausüben. Im zweiten Satz probierten unsere Damen neue Angriffskombinationen aus. Da passierten leider doch noch viele Fehler und der Satz musste abgegeben werden. Ab dem nächsten Satz lief wieder alles nach Plan und unsere Damen freuten sich über einen 3:1 Sieg. Damit sind unsere Damen heuer noch ungeschlagen!

Das zweite Bewerbsspiel wurde auf Wunsch des Gegners Enns verschoben. Sobald ein Ersatztermin gefunden ist, werden wir diesen bekannt geben. Die nächste Meisterschaftsrunde ist dann am 3. November zu Hause in der Donauwell-Arena in Perg.

Junge Pergerinnen stürmen unter die besten acht Cupmannschaften

Weiterhin auf der Erfolgswelle spielt die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg. Nachdem die Mühlviertlerinnen am Freitag ihren dritten Saisonerfolg in der Austrian Volley League feierten, zogen sie am Sonntag nach einem 3-0 Erfolg gegen ATSE Graz in das Viertelfinale des Österreichischen Cups ein. Allerdings stand im Gegensatz zum Match in Trofaiach eine völlig veränderte Mannschaft der Prinzessinnen am Feld in Graz.

Da im Austrian Volley Cup nur heimische Spielerinnen zum Einsatz kommen dürfen, durfte die junge Perger Garde ran. Die Mädels rund um Aufspielerin Anna Trauner lösten ihre Aufgabe aber souverän. Sie gewannen mit 25-22, 25-18 und 25-19 nach einer Spielzeit von 69 Minuten. „Wir sind mit großen Hoffnungen angereist, wussten aber nicht, ob sich diese für uns erfüllen. Auf jeden Fall sind wir überglücklich und sehr zufrieden mit dem Sieg“, erklärte die 16-Jährige.

Mit Ausnahme von Katharina Jusufi und Libera Sophie Haselsteiner stammen acht der zehn Spielerinnen im Cupteam aus dem eigenen Nachwuchs und wurden über die Landesliga behutsam an die höchste Spielklasse herangeführt. „Das ist unsere Zukunft. Viele von ihnen bekamen in der Bundesliga schon ihre Einsätze und heute haben sie ihr Potential aufgezeigt. Ein toller Erfolg für unseren Verein“, freute sich Sportdirektor Josef Trauner.

Die neue Mannschaft, die in dieser Konstellation noch nicht in dieser Saison am Feld stand, musste sich aber im ersten Satz erst einspielen. „Zu Beginn hatten wir noch unsere Probleme mit dem starken Service und gerade in den langen Ballwechseln haben sie uns extrem gefordert“, erzählte Anna Trauner. Die jungen Prinzessinnen zeigten aber gegen ATSE Graz auch jene Stärken, die schon in der AVL vom Team von Zuzana Pecha-Tlstovicova gefürchtet wird. „Vor allem der Kampfgeist war stark bei uns heute und wir hatten riesigen Spaß am Feld“, berichtete die Junioren-Nationalteamspielerin.

Am Samstag, den 27. Oktober, geht es dann wieder weiter mit der fünften Spielrunde in Österreichs höchster Volleyballliga, der AVL. Die Pergerinnen empfangen in der Donauwell-Arena um 17:30 Uhr den Aufsteiger SG Union Bisamberg/Hollabrunn.

Achtelfinale Austrian Volley Cup Woman
ATSE Graz – SG Prinz Brunnenbau Volleys   0 – 3
22-25 (24 min), 18-25 (22 min), 19-25 (23 min)

Sieg gegen Eisenerz/Trofaiach

Zum nächsten klaren Erfolg sausten die Spielerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys am Freitagabend im vierten Saisonspiel der Austrian Volley League 2018/19 gegen die SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz. Die Pergerinnen gewannen auch ihr zweites Auswärtsspiel in diesem Jahr. Mit 3-0 feierten sie einen ungefährdeten Erfolg in Trofaiach.

„Ich bin begeistert. Das war ein toller Erfolg gegen einen starken Gegner. Damit hat unsere Mannschaft bewiesen, dass die Siege gegen Graz und Klagenfurt kein Zufallsprodukt waren. Wir haben auch keinen Satz verloren und das Team ist nach einem holprigen Beginn super ins Match zurückgekommen“, berichtete Sportdirektor Josef Trauner.

Die Heimmannschaft aus der Steiermark erwischte im ersten Satz den besseren Auftakt und führte schon mit 8-3. Dank einer gewaltigen Teamleistung schafften die Prinzessinnen dann sechs Punkte in Folge und gingen erstmals in Führung. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Duell, das bis in die Satzverlängerung bei 24-24 ging, nachdem beide Mannschaften konsequent ihr Side-Out spielten. Den vierten Satzball nach 32 Minuten Spielzeit verwandelte dann US-Girl Jordan Tucker mittels Block und der erste Durchgang ging mit 27-25 an die Pergerinnen.

Nach den Startschwierigkeiten in Satz eins fanden die Mühlviertlerinnen zu Beginn des zweiten Durchganges sofort in ihr Spiel. Sie führten früh mit 9-3. Zwar konnte die kampfstarke Heimmannschaft von Trofaiach/Eisenerz noch einige Punkte abarbeiten, doch das Team von Zuzana Pecha-Tlstovicova blieb beständig in Front und gewann den Durchgang mit 25-21.

Immer mehr übernahmen die Pergerinnen im dritten Satz die Gestaltung des Matches und angeführt von Martyna Walter, Diana Mitrengova und Jordan Tucker erarbeiteten sich die Prinzessinnen zehn Matchbälle. Schon der zweite Angriff saß und mit 25-16 holten die Oberösterreicherinnen ihre Punkte sieben, acht und neun in der aktuellen Saison. Damit verankerten sie ihre Position in der vorderen Tabellenhälfte.

Am Sonntag wartet nun der Zweitligist ATSE Graz im Cupachtelfinale auf eine veränderte Mannschaft der Mühlviertlerinnen. Denn der Pokalbewerb, wo die Prinzessinnen im letzten Jahr den dritten Platz belegten, wird ohne Legionärinnen ausgetragen. „Ich bin mir sicher, dass unsere jungen Spielerinnen auf ihren Einsatz brennen. Sie kamen jetzt in der Liga schon immer häufiger zum Einsatz und können frei von jeglicher Erwartungshaltung aufspielen“, erklärte Josef Trauner.

Am Samstag, den 27. Oktober, geht es dann wieder weiter mit der fünften Runde in Österreichs höchster Volleyballliga. Die Pergerinnen empfangen in der Donauwell-Arena um 17:30 Uhr den Aufsteiger SG Union Bisamberg/Hollabrunn.

4. Spieltag Austrian Volley League Woman
SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz – SG Prinz Brunnenbau Volleys   0 – 3
25-27 (32 min), 21-25 (25 min), 16-25 (23 min)

Heimsieg gegen den Vizemeister

Nach 57 Minuten war das zweite Heimspiel der SG Prinz Brunnenbau Volleys in der Austrian Volley League Women gegen die ATSC Wildcats Klagenfurt beendet. Die Prinzessinnen aus Perg bezwangen den aktuellen Vizemeister klar mit 3-0. 25-17, 25-9 und 25-11 waren die Satzergebnisse und dies bedeutete gleichzeitig den ersten Sieg in der Donauwell-Arena für die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova in der aktuellen Saison.

Der Sieg war ein eindrucksvoller Einstand für die erst in dieser Woche zum Team gestoßenen Aufspielerin Makayla Ferguson. Die US-Amerikanerin kam Montagnacht in Perg an und absolvierte ihr ersten Training schon am Dienstag. „Ich hätte beim Debüt nicht mehr erwarten können. Perg ist ein toller Verein und die Stimmung in der Halle ist super. Ich mag das, wenn die Fans das Team so nach vorne pushen“, erklärte die neue Aufspielerin, die sich nach fünf Tagen schon eingelebt hat: „Ich wurde ab der ersten Minute gut im Team aufgenommen. Seit gerade einmal fünf Tagen bin ich in Österreich und meine Kolleginnen haben mich extrem unterstützt diese Woche und mir ein gutes Gefühl von Anfang an gegeben. Sie waren sehr hilfreich für mich und haben mir viel abgenommen beim eingewöhnen“.

„Es ist nie leicht, wenn du ohne der Vorbereitung zu einer Mannschaft stößt, aber Makayla hat einen unglaublichen Job abgeliefert. Sie ist wie ein fehlendes Puzzlestück für uns“, bemerkte ihre Teamkollegin Jordan Tucker, die seit letzter Saison bei den Prinzessinnen im Kader steht. „Es fühlte sich heute einfach so selbstverständlich an und der Spaß am Feld war groß für uns. Wir hatten ein großes Ziel heute, Klagenfurt zu besiegen. Die große Herausforderung wird für uns sein, so eine Leistung jetzt jeden Spieltag abzurufen. Dafür trainieren wir aber unter der Woche hart und Spiele wie dieses helfen uns in unserer Entwicklung“, wusste die Mittelblockerin, die mit 18 Punkten gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Martina Walter die beste Scorerin am Platz war.

Am nächsten Freitag geht es weiter in Österreichs höchster Volleyball-Liga für die Prinzessinnen. Es wartet ein Auswärtsspiel bei Trofaiach/Eisenerz. „Kein angenehmer Gegner, da haben wir uns noch nie leicht getan“, weiß Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova, die anfügt: „Dort brauchen wir einen klaren Sieg, ansonsten waren die Punkte gegen Graz und Klagenfurt nichts wert.“

3. Spieltag Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – ATSC Wildcats Klagenfurt   3 – 0
25-17 (21 min), 25-9 (17 min), 25-11 (19 min)
Topscorerinnen: Martyna Walter & Jordan Tucker (je 18), Diana Mitrengova (14) bzw. Noemi Oiwoh (7), Ana Bajic (6), Anja Trailovic (4)

Mit Makayla soll nun der erste Heimsieg des Jahres folgen

Am Samstag folgt der dritte Spieltag für die SG Prinz Brunnenbau Volleys in der Austrian Volley League Women. Die Pergerinnen empfangen um 17:30 in der Donauwell-Arena die Klagenfurter Wildcats. Hochmotiviert nach dem Sieg gegen den Meister UVC Holding Graz geht es nun vor heimischer Kulisse gegen den Vizemeister der letzten Saison. Und als zusätzlichen Bonus konnten Sportdirektor Josef Trauner und Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova eine neue Spielerin unter Vertrag nehmen. Die US-Amerikanerin Makayla Ferguson stieß am Dienstag zu den Prinzessinnen.

Die 22-Jährige wird die Mannschaft im Zuspiel unterstützen. „Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Eveliina Koljonen kurz vor dem Saisonstart mussten wir eine Lösung auf dieser Position finden. Ich denke, mit Makayla haben wir einen mehr als guten Ersatz gefunden“, erklärte Josef Trauner. Im letzten Jahr gehörte Ferguson, die in Martinsville in Indiana aufwuchs, für die Universitätsauswahl der Butler University an. Perg ist ihre erste Europastation ihrer Karriere.

Seit Dienstag ist die US-Amerikanerin in das Training der Mannschaft eingestiegen und gegen Klagenfurt soll sie debütieren. „Ich denke wir haben eine gute Chance gegen Klagenfurt. Schon gegen Graz waren wir die kampfstärkere Mannschaft und haben uns nie aus der Fassung bringen lassen. Das sollte jetzt gegen die Wildcats auch nicht passieren“, berichtete Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova.

3. Spieltag Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – ATSC Wildcats Klagenfurt
Samstag, 13. Oktober 2018 17:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg