Gelungener Europacupeinstand

Mit vollem Einsatz, einer motivierten Zuschauerkulisse und einem unglaublichen Selbstvertrauen stellten sich die Spielerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys am Mittwochabend in der Donauwell-Arena der italienischen Topmannschaft Vero Volley Monza entgegen. Der Auswärtssieg der Norditalienerinnen war wenig überraschend, allerdings erarbeiteten sich die Mühlviertlerinnen bei ihrer Premiere viel Respekt und Applaus. Über drei Sätze boten sie eine sensationelle Leistung und hielten über weite Strecken mit. Mit 19-25, 23-25 und 20-25 hatten die Gäste aus Monza dann mehr Mühe mit den Machländerinnen als erwartet.

„Monatelang haben wir uns auf dieses Spiel jetzt vorbereitet in der Organisation. Der Dank gilt dem gesamten Team, dass so ein tolles Event auf die Beine gestellt hat. Wir wollten Werbung für unsere Sport machen, unseren Weg den wir gehen auf einer breiteren Bühne präsentieren und die Mädels haben mit ihrer Leistung hervorragend dazu beigetragen. Eine fantastische Nacht, die wir heute in Perg erlebt haben, gegen ein absolutes Profiteam aus der Serie A. Ich bin unglaublich stolz“, freute sich Sportdirektor Josef Trauner.

Vor 260 Zuseher in einer gut gefüllten Donauwell-Arena starteten die Prinzessinnen gleich mit zwei Servicewinnern. Bis zum Stand von 16-15 führten sie sogar gegen die Gäste aus Monza, ehe der ehemalige Europameister Miguel Falasca seine Mannschaft mittels Time-out neu einstellte. Mit 19-25 drehten die Italienerinnen Satz eins. Auch im zweiten Durchgang spielten die Mühlviertlerinnen frech mit und waren mit 23-25 nur knapp unterlegen. „Ich bin sehr stolz auf uns. Es war ein echt cooles Match, wir haben alles gegeben und besonders die Atmosphäre war sensationell“, jubelte Kapitänin Diana Mitrengova.

Mit 14 Punkten war Martyna Walter, Außenangreiferin der Prinzessinnen die zweitbeste Scorerin der Partie. Immer wieder setzte sie sich voller Selbstvertrauen gegen den italienischen Block durch: „Wir haben ein wirklich tolles Match gespielt. Ich hätte nie erwartet, dass es so knapp wird. Zu der Leistung und der Stimmung fehlen mir einfach die Worte“. Im dritten Durchgang setzten sich die Italienerinnen dann mit 20-25 durch. Am Dienstag findet in der 4.500 Zuseher fassenden Candy-Arena in Monza das Rückmatch statt. Zuerst geht es aber für die Mannschaft von Zuzana Pecha-Tlstovicova noch in der Austrian Volley League zur Sache. Dort treffen sie im Spitzenspiel der Runde auf SG VB NÖ Sokol/Post. Gespielt wird am Samstag in Wien.

Hinspiel Sechzehntelfinale CEV Challenge Cup 2018/19
SG Prinz Brunnenbau Volleys – Vero Volley Monza
19-25 (22 min), 23-25 (25 min), 20-25 (23 min)
Topscorerinnen: Martyna Walter (14), Diana Mitrengova (13), Jordan Tucker (11) bzw. Edina Begic (18), Marika Bianchini (14), Laura Parteni (12)

Ein starker Gegner zur EC-Premiere

 

Zum ersten Mal findet am Mittwoch ein Europacupspiel in einer internationalen Ballsportart im Mühlviertel statt. Verantwortlich ist dafür die SG Prinz Brunnenbau Volleys. Die Pergerinnen bekamen in dieser Saison eine Wildcard für den CEV Challenge Cup, Europas dritthöchster Pokalbewerb auf Clubebene. Um 19:30 Uhr geht es in der Donauwell-Arena gegen eine absolute Topadresse, nämlich Vero Volley aus Monza.

1981 wurde der italienische Club gegründet, 2008 kam es zum Zusammenschluss von gleich sieben Vereinen in der Gegend zwischen Mailand und Brianza. Ziel war es einen Club in der höchsten italienischen Liga, der Serie A, bei Herren und Damen zu etablieren. Mittlerweile zählen die Italiener zu den europäischen Topadressen, bei der auch Österreichs Volleyballass Paul Buchegger derzeit unter Vertrag steht.

In der 4.500 Zuseher fassenden Candy-Arena trägt der Verein seine Heimspiele aus. Ein Zehntel davon fasst die Donauwell-Arena in Perg. Auch für die Italienerinnen, momentan Tabellensechste in der Serie A, ist es die Premiere im Europacup. Allerdings können sie auf einen international erfahrenen Kader blicken. Gleich neun Damen aus Monza haben schon Europacup gespielt, bei Perg hingegen lediglich Kapitänin Diana Mitrengova.

Zu den Stars der italienischen Mannschaft zählt definitiv der Trainer. Miguel Angel Falasca heißt er und der in Argentinien geborene Spanier erreichte als Spieler zweimal das Champions League Finale und wurde 2007 mit dem Nationalteam Europameister. 2013 wechselte ins Traineramt und kam über die polnische Topadresse Skra Bełchatów und das tschechische Nationalteam nach Monza, wo er 2016 die Herrenmannschaft übernahm. Seit dieser Saison kümmert er sich um die Damen, die mit zehn aktuellen Nationalteamspielerinnen den nächsten Schritt in der Liga als auch im Europapokal machen wollen.

Auf 18 nationale Meistertitel kann das 14-köpfige Team aus Monza zurückblicken. Die absoluten Topstars sind die dreifache Champions League Siegerin Serena Ortolani sowie die US-Amerikanerin Rachael Adams. Die aus Cincinnati stammende Mittelblockerin wurde 2014 Weltmeisterin und gewann 2016 Olympiabronze in Rio de Janeiro. Ortolani errang Silber bei den letzten Weltmeisterschaften 2018 in Japan mit dem italienischen Team.

Auf zwei Champions League Siege kann die erfahrene Libera Chiara Arcangeli zurückblicken. Außerdem gewann die 35-Jährige Libera zweimal den CEV Cup in ihrer Karriere. Mit 191 Zentimetern ist Anne Buijs die größte Spielerin beim Duell am Mittwoch. Der Neuzugang aus den Niederlanden ist ein wahrer Volleyball Globetrotter. Zweimal holte sie schon bei Europameisterschaften die Silbermedaille und in schon fünf verschiedenen Ländern (Niederlande, Belgien, Deutschland, Türkei, Brasilien) krönte sie sich zur Meisterin. „Das ist wohl die beste Mannschaft, die in den letzten zehn Jahren in Österreich gastierte. Absolute Weltklasse erwartet uns am Mittwoch in Perg“, freut sich Sportdirektor Josef Trauner auf die Partie am Mittwochabend

Hinspiel Sechzehntelfinale CEV Challenge Cup 2018/19
SG Prinz Brunnenbau Volleys – Vero Volley Monza
28/11/2018 19:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Rückspiel Sechzehntelfinale CEV Challenge Cup 2018/19
Vero Volley Monza – SG Prinz Brunnenbau Volleys
04/12/2018 20:00 Uhr
Candy-Arena, Monza

Perfekte Woche für Landesliga-Girls

Bereits am Dienstag wurde das Spiel gegen Steyr/Enns nachgeholt. Die Vorzeichen standen nicht sehr gut. Viele Spielerinnen waren verkühlt, krank oder verletzt, doch der große Willen zum Sieg war von Anfang an zu spüren. Diszipliniert spielten unsere Landesliga Damen von Anfang an ihre Stärken aus und machten fast keine Eigenfehler. Im zweiten Satz Riss leider der Faden. Doch ab dem dritten Satz lief wieder alles nach Plan und unsere Ladies konnten über einen 3:1 Sieg jubeln.

Am Samstag reisten unsere Damen dann nach Esternberg. Überraschend für alle konnten sich unsere Damen auf die doch kleine und niedrige Halle in Esternberg schnell uns sehr gut einstellen. Mit einer tolle Verteidigungsleistung, starkem Angriff und sehr guter Blockarbeit jubelten unsere Girls bereits nach 59 min über einen 3:0 Sieg über Esternberg. Auch im zweiten Spiel gegen ADM Linz spielten unsere Damen in derselben Tonart weiter. Die ersten beiden Durchgänge gingen klar an unsere Girls. Herausragend war die Leistung unsere Libera Theresa. Sie brachte den Gegner mit ihrer starken Verteidigungsleistung zum Verzweifeln. Im dritten Satz Riss passierten viele leichte Eigenfehler im Service und Angriff. Trotz einer tollen Aufholjagd durch das starke Service von Selina Bauernfeind ging der Satz an die Linzerinnen. In den vierten Durchgang starteten unsere Damen dann wieder sehr konzentriert. Alexandra Benea startet eine regelrechte Angriffsflut und achte jeden Ball zum Punkt. So konnten sich unser Damen auch über den zweiten Sieg des Tages freuen.

Mit diesen neun gewonnen Punkten in dieser Woche klettern unsere Damen wieder auf Tabellenplatz drei. Die nächste Meisterschaftsrunde findet am 08.12.2018 ab 11:00 Uhr in Schwertberg statt.

Ergebnis gegen Steyr/Enns 3:1 (25:22 21:25 25:23 25:16)
Ergebnis gegen Esternberg 3:0 (25:22 25:18 25:11)
Ergebnis gegen ADM Linz 3:1 (25:19 25:17 22:25 25:18)

Tolle Teamleistung und ein spezielles Comeback in Bad Zell

Die Mädels der dritten Mannschaft der Prinz Brunnenbau Volleys hatten am 24. November einen langen Tag zu absolvieren. Es ging zum Doppelspieltag nach Bad Zell. Gegen die Heimmannschaft gewann das von Wolfgang Stockreiter trainierte Team mit 3-1. „Es war unglaublich eng und spannend. Wir hatten sehr gute Phasen zwischendurch mit einem super Service und einer guten Annahme. Lediglich im Abschluss haben wir noch unsere Schwächen“, resümierte der Coach das erste Spiel des Tages.

Dort kam es auch zu einer speziellen Premiere. Die Trainerin der Bundesligamannschaft, Zuzana Pecha-Tlstovicova, gab ihr Comeback. „Das war ein mitreißender Auftritt. Sie ist wirklich in jedem Team die Lokomotive. Mit ihrem Antrieb geben dann alle ihr bestes“, freute sich Stockreiter. Mit dem richtigen Zugpferd spielten die PBV-Girls dann auch gegen den Ligazweiten aus Grieskirchen groß auf. Nach vier ausgeglichenen Sätzen ging es in die Verlängerung, wo die Pergerinnen nur knapp mit 17-19 unterlagen. „Die Mädels haben unglaublich gekämpft, da bleibt als Trainer vieles in Erinnerung. Vor allem aber eine ganz besondere Leistung vom gesamten Team!“, freute sich Stockreiter, der die Chancen auf einen Playoffplatz im Frühjahr nach wie vor erhalten sieht.

Packendes OÖ-Derby geht knapp an Linz/Steg

Das elfte Aufeinandertreffen der beiden oberösterreichischen Spitzenclubs im Damenvolleyball endete mit einem Sieg von ASKÖ Linz/Steg gegen die erneut stark aufspielende SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg. Vier Sätze lang boten beide Mannschaften einen eindrucksvollen Krimi in der ausverkauften Donauwell-Arena.

„Es war das erwartet schwere Spiel für uns. Sehr taktisch geführt von beiden Teams von Beginn an. Wir haben uns von der Standardaufstellung her verändert, sie auch. Am Ende ist es uns leider nicht aufgegangen“, berichtete Diana Mitrengova. Mit 25 Zählern war sie die Topscorerin am Feld. „Am Service war uns Linz druckvoller und das hat wohl den Hauptunterschied ausgemacht“, wusste die Kapitänin der Prinzessinnen.

Von Anfang an gestaltete sich das Match der beiden Spitzenmannschaften in der Austrian Volley League Women abwechslungsreich und spannend. Starke Offensivaktionen wurden kämpferisch abgewehrt und so entwickelten sich lange Rallyes bei dem mittlerweile prestigeträchtigsten Ligaderby in Österreichs höchster Spielklasse. „Die Stimmung war echt unglaublich. Die Fans haben für ein eindrucksvolles Derby gesorgt und wir haben unseren Teil am Feld beigetragen. Es war richtig cool“, erzählte Martyna Walter. Die aus Innsbruck gewechselte Außenangreiferin erlebte ihr erstes OÖ-Duell im Dress der Prinzessinnen.

Die ersten beiden Sätze gingen an die Gäste aus der Stahlstadt, doch mit dem Gewinn des dritten Durchgangs witterten die Machländerinnen nochmals ihre Chance. „Wir wussten jetzt oder nie und wollten das Ding durchziehen. Am Ende hat es aber dann knapp nicht gereicht“, erklärte Walter. Im vierten Satz verwandelten die Pergerinnen einen Rückstand von fünf Zählern noch einmal in eine Führung, aber am Ende hatten die Linzerinnen dann bei einigen knappen Bällen das Glück auf ihrer Seite. Nach 95 Minuten endete das 11. OÖ-Derby mit einem Sieg für die Gäste. Sie gewannen mit 17-25, 18-25, 25-22 und 21-25.

Für die Pergerinnen endete damit eine Erfolgsserie von neun Matches in Folge, nachdem sie in der Liga nur am ersten Spieltag eine Niederlage einstecken mussten und im Cup bis ins Final Four stießen. „Wir haben zu spät das Tempo der Partie gefunden. Trotzdem sind wir am richtigen Weg“, wusste Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova. Am Mittwoch wartet für die Prinzessinnen eine besondere Partie. Sie debütieren im Europacup und treffen im Sechzehntelfinale des CEV Challenge Cup auf Vero Volley Monza. Gespielt wird um 19:30 Uhr in der Donauwell-Arena.

9. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – ASKÖ Linz/Steg 1-3
17-25 (21 min), 18-25 (22 min), 25-22 (26 min), 21-25 (26 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (25), Martyna Walter (12), Jordan Tucker (9) bzw. Monika Chrtianska (21), Samantha Cash (17), Nikolina Maros (12)

Zwei attraktive Volleyballspiele am Freitag und Mittwoch in Perg

Zwei spezielle Spiele warten auf die SG Prinz Brunnenbau Volleys nun in den nächsten sieben Tagen. Denn am Freitag steigt in Perg um 18:30 Uhr das direkte Duell um die Tabellenführung gegen den Lokalrivalen ASKÖ Linz/Steg. Am Mittwoch darauf wartet die Premiere im CEV Challenge Cup auf die Mädels aus dem Machland. Mit Saugella Monza kommt ein echter Kracher nach Perg zum ersten Europacup in einer internationalen Ballsportart im Mühlviertel.

Zum elften Mal geht es für die Perger Prinzessinnen und die Mädels von Linz/Steg am Freitagabend in das Oberösterreich-Derby. Eine Premiere dabei ist aber, dass es für die Machländerinnen nicht nur um den prestigeträchtigen Sieg, sondern auch um die erstmalige Tabellenführung in der Vereinsgeschichte geht. Noch nie standen die Mühlviertlerinnen auf Rang eins in der Austrian Volley League. Bezwingen sie am Freitag die Linzerinnen in der Donauwell-Arena, so ist die Tabellenführung fix zur Halbzeit des Grunddurchganges.

„Das wird sicher eine tolle Show werden. Die Fans können sich auf Top-Volleyball einstimmen und wir erhoffen uns eine fantastische Stimmung“, erklärt Jordan Tucker. Für die US-amerikanische Mittelblockerin auf Seiten der Perger wartet ihr drittes OÖ-Derby. Zuletzt traf sie mit ihren Teamkolleginnen im Viertelfinalplayoff auf Linz. Dort scheiterte man knapp nach zwei wirklichen Krimis. Vor allem das letzte Aufeinandertreffen in Linz hatte es in sich. Fünf spannende Sätze lang duellierten sich die beiden Teams auf höchsten Niveau. Am Ende siegte Steg mit 16-14 und qualifizierte sich für das Halbfinale.

„Das Derby ist immer sehr attraktiv für die Zuseher. Ich bin mir sicher es wird ein gutes Spiel, die Emotionen werden auf beiden Seiten hoch sein und wir werden wieder um jeden Punkt und Ball kämpfen“, freut sich Pergs Kapitänin Diana Mitrengova. Mit 3-7 geht Bilanz der bisherigen Duelle bislang klar an die Linzerinnen. Doch nach den ersten acht Spieltagen finden sich die beiden Teams aus Oberösterreich gleichauf in der Tabelle mit 21 Punkten und stehen im Cup Final Four.

„Unsere Mannschaft hat eine unglaubliche Leistung in den letzten Wochen und Monaten gezeigt. Sie haben eine tolle Werbung für den Sport gemacht“, erzählt Sportdirektor Josef Trauner, der vor allem auf zahlreiche Besucher hofft in den nächsten beiden Partien: „Das sind zwei absolute Volleyballhighlights. Im Derby treffen die zwei stärksten Teams Österreichs aufeinander. Bei unserem Europacupdebüt wartet mit Monza eine absolute Weltklassemannschaft. Da kommen Welt- und Europameisterinnen nach Perg, ein Niveau, welches Österreich im Damenvolleyball noch selten gesehen hat“.

9. Spieltag Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – ASKÖ Linz/Steg
23/11/2018 18:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Die bisherigen OÖ-Derbys:
17/02/18   AVL   ASKÖ Linz/Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys   3-2
14/02/18   AVL   SG Prinz Brunnenbau Volleys – ASKÖ Linz/Steg   1-3
26/01/18   AVL   ASKÖ Linz/Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys   2-3
18/11/17   AVL   SG Prinz Brunnenbau Volleys – ASKÖ Linz/Steg   0-3
30/09/17   CUP   SG Prinz Brunnenbau Volleys – ASKÖ Linz/Steg   3-2
03/12/16   AVL   ASKÖ Linz/Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys   3-0
16/10/16   AVL   SG Prinz Brunnenbau Volleys – ASKÖ Linz/Steg   0-3
25/02/16   AVL   SG Prinz Brunnenbau Volleys – ASKÖ Linz/Steg   1-3
18/11/15   AVL   ASKÖ Linz/Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys   1-3
27/09/14   CUP   SG Prinz Brunnenbau Volleys – ASKÖ Linz/Steg   3-2

Cup-Viertelfinalerfolg gegen Bisamberg/Hollabrunn

Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte gelang der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg der Einzug in das Endturnier des Austrian Volley Cup Women. Die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova gewann ihr Viertelfinalduell gegen SG Union Bisamberg/Hollabrunn mit 3-0 und den klaren Satzergebnissen von 25-21, 25-15 und 25-14.

„Die Mädels haben sich da jetzt wirklich einen Traum erfüllt. Wir spielen normalerweise nie in dieser Formation, maximal im Training“, berichtete die Perger Trainerin. Im Gegensatz zu den Gegnerinnen, die nun in der Liga die letzten acht Spiele mit der gleichen Mannschaft am Feld standen. Doch der Mix aus jungen Spielerinnen rund um Aufspielerin Anna Trauner sowie den Routiniers wie Sophie Haselsteiner oder Katharina Jusufi führte in die nächste Runde. „Das war die Harmonie aus der Kraft der Jugend und der Erfahrung“, strahlte Pecha-Tlstovicova.

Die Volleyballerinnen aus dem Machland hatten zwar schwer zu kämpfen mit den wie eine Gummiwand agierenden Niederösterreicherinnen, aber setzten sich nach 62 Minuten klar durch. „Die Mädels sind auch Teil der Bundesligamannschaft. Sie sind motiviert und geben alles füreinander. Das macht uns zurzeit einfach so stark“, resümierte die Trainerin.

Genau wie im letzten Jahr stehen die Mühlviertlerinnen im Finalturnier, welches von 22. – 23. Februar 2019 in Graz ausgetragen wird. Für die Pergerinnen war es bereits der neunte Sieg in Folge in dieser Saison. Am Freitag wartet in der Liga nun das Oberösterreich-Derby, wo die Prinzessinnen am Freitagabend um 18:30 Uhr ASKÖ Linz/Steg in der Donauwell-Arena empfangen.

Viertelfinale Austrian Volley Cup
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG Union Bisamberg/Hollabrunn 3 – 0
25-21 (24 min), 25-15 (19 min), 25-14 (19 min)
Topscorerinnen: Katharina Jusufi (15), Martina König (14), Katharina Kern (12) bzw. Diana Wolflehner (9), Christina Schneider, Amna Hodzic (je 7)

Siebter Saisonerfolg in Innsbruck

Mit einem eindrucksvollen Sieg in Innsbruck präsentierten sich die SG Prinz Brunnenbau Volleys weiter in Topform in der heimischen Volleyballliga. Die Mädels aus dem Machland feierten einen unangefochtenen 3-0 Auswärtserfolg gegen VC Tirol. Sie nehmen damit einen unglaublichen Schwung in die kommenden Matches in Perg, welche das Oberösterreich-Derby am Freitag gegen Linz/Steg sowie das Europacupdebüt der Prinzessinnen gegen Monza fünfte Tage darauf sind.

„Mit solchen Auftritten kann man nicht rechnen, aber wir sind zurzeit einfach im Spielfluss und es ist unglaublich“, freute sich Lisa Kern. Die Mittelblockerin ist schon gefühlt seit Ewigkeiten bei den Prinzessinnen im Kader. Vor vier Jahren stieg die nun 28-Jährige mit ihrer Mannschaft in die höchste Volleyballliga der Damen in Österreich auf und am nächsten Wochenende kämpfen die Pergerinnen erstmals um die Tabellenführung in der Vereinsgeschichte. Gegner ist am kommenden Freitag ASKÖ Linz/Steg. Beide Teams stehen vor dem OÖ-Derby bei sieben Saisonerfolgen und liegen auf den Rängen eins und zwei in der Tabelle.

„Wir müssen uns nun vor keinem Gegner fürchten und freuen uns schon auf das Derby, vor allem nach der heutigen Leistung. Das war bärenstark“, erklärte Sportdirektor Josef Trauner. Vom ersten Satz an war die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova das bessere Team in Innsbruck. Den ersten Durchgang beherrschten sie mit 25-14 klar. Erst im zweiten Satz stemmte sich die Heimmannschaft VC Tirol den Machländerinnen entgegen. Nach einer guten Serviceserie führten sie sogar mit fünf Zählern. Beim Stand von 13-18 aus Sicht der Oberösterreicherinnen kippte dann die Partie zu Gunsten der Prinzessinnen. Sie schafften zwölf Punkten in Folge und holten sich den Satz und die 2-0 Führung.

„Das war sicher der Knackpunkt der Partie. Wir haben noch einmal alles reingelegt und das war richtig stark“, bestätigte Katharina Jusufi. Der Neuzugang aus Wien unterstrich die große Stärke der Mannschaft aktuell: „Wir ziehen einfach alle an einem Strang, gehen topmotiviert und perfekt vorbereitet in die Matches“. Den dritten Durchgang gewannen die Prinzessinnen dann erneut souverän mit 25-16 und Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova konnte ihren gesamten Kader Spielzeit geben. Das ist vor allem wichtig aus Sicht der jungen Spielerinnen, da diese am Sonntag nun im Cupeinsatz sind. Um 17:00 Uhr geht es gegen Bisamberg/Hollabrunn um den Einzug in das Final Four, welcher den Prinzessinnen im letzten Jahr erstmals in der Vereinsgeschichte gelang.

8. Runde Austrian Volley League Women
VC Tirol – SG Prinz Brunnenbau Volleys 0 – 3
14-25, 18-25, 16-25

Prinzessinnen besiegen auch Salzburg mit 3-0

Die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg sind die Mannschaft der Stunde in der Austrian Volley League Women. Sie bezwangen im Spitzenspiel der Runde die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg mit 3-0. Nach 67 Minuten verwandelten sie den zweiten Matchball zum 25-17, 25-21 und 25-16.

„Das Ergebnis war klarer, als es sich am Platz angefühlt hat“, erklärte Angreiferin Martyna Walter, die mit 18 Punkten zu den Topscorerinnen der Partie zählte. Von Beginn an lieferten sich die beiden Teams lange Ballwechsel, dank starker Verteidigungsarbeit. Auch wenn sich die Partie zuerst ausgeglichen zeigte, übernahmen die Prinzessinnen langsam die Gestaltung des Matches und konnten sich einen guten Vorsprung erarbeiten. „Wir waren stärker, vor allem wegen der Teamleistung, die herausragend war. Die Mädels unterstützen sich am aber auch neben dem Feld perfekt und dann ist am Spieltag auch jede bereit für die andere einzuspringen. Das war sicherlich der Schlüssel zum Erfolg“, erzählte Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova nach der Partie.

Die Pergerinnen feierten damit ihren sechsten Saisonerfolg im siebten Ligaspiel dieser Saison. „Unsere Trainerin bereitet sich akribisch auf jeden Gegner vor und vermittelt uns die Stärken und Schwächen. Wir waren konzentriert, hatten die Informationen im Hinterkopf und konnten dies auch am Feld umsetzen“, berichtete Kapitänin Diana Mitrengova. Mit 21 Punkten war sie die Topscorerin der Partie. Sie wusste auch über die Wichtigkeit des Sieges für die Mannschaft: „Wir waren topmotiviert, weil wir unser Können unbedingt zeigen wollten. Salzburg gehört in diesem Jahr zu den besten Teams, mit denen wir uns messen wollen. Unsere Entwicklung geht stetig nach vorne und genau das gilt es in solchen Matches zu präsentieren“.

Noch zwei Spiele warten in der Hinrunde der AVL auf die Volleyballmädels aus dem Machland. Nächste Woche müssen sie noch einmal auswärts auf das Feld. In Innsbruck wartet mit dem VC Tirol ein weiterer harter Brocken auf die Mannschaft von Zuzana Pecha-Tlstovicova am Samstag.

7. Runde Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3 – 0
25-17 (21 min), 25-21 (25 min), 25-16 (21 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (20), Martyna Walter (18), Jordan Tucker (11) bzw. Annija Abolina (14), Lisa Sernow (9), Kelsey Bittinger (6)

Ligakracher am Samstag in Perg

Mit der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg wartet am siebten Spieltag der Austrian Volley League Women ein harter Gegner auf die SG Prinz Brunnenbau Volleys. Zu Hause empfangen die Pergerinnen am Samstag die Salzburgerinnen. Gespielt wird um 17:30 Uhr in der Donauwell-Arena.

Im Spitzenspiel der Runde treffen die punktegleichen Drittplatzierten aus dem Machland auf den aktuellen Ligazweiten aus der Mozartstadt. Aber nicht nur die aktuelle Tabelle verspricht ein enges Duell, sondern auch die Statistik. In den letzten Aufeinandertreffen boten die zwei Teams den Zusehern immer mindestens vier Sätze und mit 3-3 Siegen ist die Bilanz der beiden Mannschaften in den letzten zwei Saisonen auch ausgeglichen.

Für die Pergerinnen ist das Spiel der Auftakt in heiße Volleyballwochen, folgen danach noch die Ligamatches gegen Tirol und Linz/Steg sowie das Cupviertelfinale gegen Bisamberg/Hollabrunn ehe dann am 28. November die Europacuppremiere der Mühlviertlerinnen am Programm steht. „Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Wochen und hoffen natürlich darauf, dass wir uns mit jedem Spiel und jeder Aufgabe weiterentwickeln“, erklärte Jordan Tucker. Mit der US-Amerikanerin im Mittelblock haben die Prinzessinnen seit dem letzten Jänner nur drei von 16 Ligapflichtspielen verloren.

Auch in dieser Saison zählt sie wieder zu den gefährlichsten Angreiferinnen der Liga. Zuletzt feierten die Pergerinnen in Hartberg ihren fünften Saisonerfolg und haben sich im Kampf um das angestrebte Playoffticket bereits einen Vorsprung von 12 Zählern erarbeitet. Den tollen Saisonstart führt die 23-Jährige aus dem Mittleren Westen vor allem auf den Teamgeist der Prinzessinnen zurück: „Es gibt kein großes Geheimnis für unseren Erfolg in den letzten Wochen. Wir sind einfach eine Gruppe von Mädels mit dem gleichen Ziel und fühlen uns alle sehr wohl in Perg“.

Neben Tucker gehören auch Martyna Walter und Kapitänin Diana Mitrengova zu den besten sechs Scorerinnen in der aktuellen Saison der AVL der Damen. Sie liegen auf den Plätzen vier, fünf und sechs im Ranking. 231 Punkte haben sie in den sechs gespielten Matches schon erzielt. Aber auch der Gegner am Samstag verfügt über eine starke Angreiferin. Denn eine Position vor dem Prinzessinnen-Trio rangiert die Lettin Annija Abolina. Die 23-Jährige ist seit diesem Jahr Spielerin im Kader der Salzburgerinnen. Wie Tucker hat auch sie schon 79 Punkte auf ihrem Konto. Eine starke Blockleistungen der Oberösterreicherinnen ist gegen die Diagonalspielerin am Samstag daher gefragt.

7. Spieltag Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
10/11/2018   17:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg