Dritter Sieg für PBV2 in Landesliga

Im Landesligaderby spielten unsere Damen am letzen Samstag gegen St. Georgen an der Gusen. Aufgrund gleichzeitig stattfindenden Liga sowie Cupspiels in der Steiermark fehlten fast alle Youngsters und somit mussten die „älteren“ Damen ihr Können zeigen.

Selina Pilz und Kerstin Wiesauer durften in der Landesliga die Fahne der jungen Garde des PBV hochhalten und machten ihre Aufgabe als Mittelblocker wieder sehr gut. Von Beginn konnten unsere Mädels mit starkem Service und guter Verteidigung viel Druck auf den Gegner ausüben. Im zweiten Satz probierten unsere Damen neue Angriffskombinationen aus. Da passierten leider doch noch viele Fehler und der Satz musste abgegeben werden. Ab dem nächsten Satz lief wieder alles nach Plan und unsere Damen freuten sich über einen 3:1 Sieg. Damit sind unsere Damen heuer noch ungeschlagen!

Das zweite Bewerbsspiel wurde auf Wunsch des Gegners Enns verschoben. Sobald ein Ersatztermin gefunden ist, werden wir diesen bekannt geben. Die nächste Meisterschaftsrunde ist dann am 3. November zu Hause in der Donauwell-Arena in Perg.

Junge Pergerinnen stürmen unter die besten acht Cupmannschaften

Weiterhin auf der Erfolgswelle spielt die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg. Nachdem die Mühlviertlerinnen am Freitag ihren dritten Saisonerfolg in der Austrian Volley League feierten, zogen sie am Sonntag nach einem 3-0 Erfolg gegen ATSE Graz in das Viertelfinale des Österreichischen Cups ein. Allerdings stand im Gegensatz zum Match in Trofaiach eine völlig veränderte Mannschaft der Prinzessinnen am Feld in Graz.

Da im Austrian Volley Cup nur heimische Spielerinnen zum Einsatz kommen dürfen, durfte die junge Perger Garde ran. Die Mädels rund um Aufspielerin Anna Trauner lösten ihre Aufgabe aber souverän. Sie gewannen mit 25-22, 25-18 und 25-19 nach einer Spielzeit von 69 Minuten. „Wir sind mit großen Hoffnungen angereist, wussten aber nicht, ob sich diese für uns erfüllen. Auf jeden Fall sind wir überglücklich und sehr zufrieden mit dem Sieg“, erklärte die 16-Jährige.

Mit Ausnahme von Katharina Jusufi und Libera Sophie Haselsteiner stammen acht der zehn Spielerinnen im Cupteam aus dem eigenen Nachwuchs und wurden über die Landesliga behutsam an die höchste Spielklasse herangeführt. „Das ist unsere Zukunft. Viele von ihnen bekamen in der Bundesliga schon ihre Einsätze und heute haben sie ihr Potential aufgezeigt. Ein toller Erfolg für unseren Verein“, freute sich Sportdirektor Josef Trauner.

Die neue Mannschaft, die in dieser Konstellation noch nicht in dieser Saison am Feld stand, musste sich aber im ersten Satz erst einspielen. „Zu Beginn hatten wir noch unsere Probleme mit dem starken Service und gerade in den langen Ballwechseln haben sie uns extrem gefordert“, erzählte Anna Trauner. Die jungen Prinzessinnen zeigten aber gegen ATSE Graz auch jene Stärken, die schon in der AVL vom Team von Zuzana Pecha-Tlstovicova gefürchtet wird. „Vor allem der Kampfgeist war stark bei uns heute und wir hatten riesigen Spaß am Feld“, berichtete die Junioren-Nationalteamspielerin.

Am Samstag, den 27. Oktober, geht es dann wieder weiter mit der fünften Spielrunde in Österreichs höchster Volleyballliga, der AVL. Die Pergerinnen empfangen in der Donauwell-Arena um 17:30 Uhr den Aufsteiger SG Union Bisamberg/Hollabrunn.

Achtelfinale Austrian Volley Cup Woman
ATSE Graz – SG Prinz Brunnenbau Volleys   0 – 3
22-25 (24 min), 18-25 (22 min), 19-25 (23 min)

Sieg gegen Eisenerz/Trofaiach

Zum nächsten klaren Erfolg sausten die Spielerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys am Freitagabend im vierten Saisonspiel der Austrian Volley League 2018/19 gegen die SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz. Die Pergerinnen gewannen auch ihr zweites Auswärtsspiel in diesem Jahr. Mit 3-0 feierten sie einen ungefährdeten Erfolg in Trofaiach.

„Ich bin begeistert. Das war ein toller Erfolg gegen einen starken Gegner. Damit hat unsere Mannschaft bewiesen, dass die Siege gegen Graz und Klagenfurt kein Zufallsprodukt waren. Wir haben auch keinen Satz verloren und das Team ist nach einem holprigen Beginn super ins Match zurückgekommen“, berichtete Sportdirektor Josef Trauner.

Die Heimmannschaft aus der Steiermark erwischte im ersten Satz den besseren Auftakt und führte schon mit 8-3. Dank einer gewaltigen Teamleistung schafften die Prinzessinnen dann sechs Punkte in Folge und gingen erstmals in Führung. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Duell, das bis in die Satzverlängerung bei 24-24 ging, nachdem beide Mannschaften konsequent ihr Side-Out spielten. Den vierten Satzball nach 32 Minuten Spielzeit verwandelte dann US-Girl Jordan Tucker mittels Block und der erste Durchgang ging mit 27-25 an die Pergerinnen.

Nach den Startschwierigkeiten in Satz eins fanden die Mühlviertlerinnen zu Beginn des zweiten Durchganges sofort in ihr Spiel. Sie führten früh mit 9-3. Zwar konnte die kampfstarke Heimmannschaft von Trofaiach/Eisenerz noch einige Punkte abarbeiten, doch das Team von Zuzana Pecha-Tlstovicova blieb beständig in Front und gewann den Durchgang mit 25-21.

Immer mehr übernahmen die Pergerinnen im dritten Satz die Gestaltung des Matches und angeführt von Martyna Walter, Diana Mitrengova und Jordan Tucker erarbeiteten sich die Prinzessinnen zehn Matchbälle. Schon der zweite Angriff saß und mit 25-16 holten die Oberösterreicherinnen ihre Punkte sieben, acht und neun in der aktuellen Saison. Damit verankerten sie ihre Position in der vorderen Tabellenhälfte.

Am Sonntag wartet nun der Zweitligist ATSE Graz im Cupachtelfinale auf eine veränderte Mannschaft der Mühlviertlerinnen. Denn der Pokalbewerb, wo die Prinzessinnen im letzten Jahr den dritten Platz belegten, wird ohne Legionärinnen ausgetragen. „Ich bin mir sicher, dass unsere jungen Spielerinnen auf ihren Einsatz brennen. Sie kamen jetzt in der Liga schon immer häufiger zum Einsatz und können frei von jeglicher Erwartungshaltung aufspielen“, erklärte Josef Trauner.

Am Samstag, den 27. Oktober, geht es dann wieder weiter mit der fünften Runde in Österreichs höchster Volleyballliga. Die Pergerinnen empfangen in der Donauwell-Arena um 17:30 Uhr den Aufsteiger SG Union Bisamberg/Hollabrunn.

4. Spieltag Austrian Volley League Woman
SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz – SG Prinz Brunnenbau Volleys   0 – 3
25-27 (32 min), 21-25 (25 min), 16-25 (23 min)

Heimsieg gegen den Vizemeister

Nach 57 Minuten war das zweite Heimspiel der SG Prinz Brunnenbau Volleys in der Austrian Volley League Women gegen die ATSC Wildcats Klagenfurt beendet. Die Prinzessinnen aus Perg bezwangen den aktuellen Vizemeister klar mit 3-0. 25-17, 25-9 und 25-11 waren die Satzergebnisse und dies bedeutete gleichzeitig den ersten Sieg in der Donauwell-Arena für die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova in der aktuellen Saison.

Der Sieg war ein eindrucksvoller Einstand für die erst in dieser Woche zum Team gestoßenen Aufspielerin Makayla Ferguson. Die US-Amerikanerin kam Montagnacht in Perg an und absolvierte ihr ersten Training schon am Dienstag. „Ich hätte beim Debüt nicht mehr erwarten können. Perg ist ein toller Verein und die Stimmung in der Halle ist super. Ich mag das, wenn die Fans das Team so nach vorne pushen“, erklärte die neue Aufspielerin, die sich nach fünf Tagen schon eingelebt hat: „Ich wurde ab der ersten Minute gut im Team aufgenommen. Seit gerade einmal fünf Tagen bin ich in Österreich und meine Kolleginnen haben mich extrem unterstützt diese Woche und mir ein gutes Gefühl von Anfang an gegeben. Sie waren sehr hilfreich für mich und haben mir viel abgenommen beim eingewöhnen“.

„Es ist nie leicht, wenn du ohne der Vorbereitung zu einer Mannschaft stößt, aber Makayla hat einen unglaublichen Job abgeliefert. Sie ist wie ein fehlendes Puzzlestück für uns“, bemerkte ihre Teamkollegin Jordan Tucker, die seit letzter Saison bei den Prinzessinnen im Kader steht. „Es fühlte sich heute einfach so selbstverständlich an und der Spaß am Feld war groß für uns. Wir hatten ein großes Ziel heute, Klagenfurt zu besiegen. Die große Herausforderung wird für uns sein, so eine Leistung jetzt jeden Spieltag abzurufen. Dafür trainieren wir aber unter der Woche hart und Spiele wie dieses helfen uns in unserer Entwicklung“, wusste die Mittelblockerin, die mit 18 Punkten gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Martina Walter die beste Scorerin am Platz war.

Am nächsten Freitag geht es weiter in Österreichs höchster Volleyball-Liga für die Prinzessinnen. Es wartet ein Auswärtsspiel bei Trofaiach/Eisenerz. „Kein angenehmer Gegner, da haben wir uns noch nie leicht getan“, weiß Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova, die anfügt: „Dort brauchen wir einen klaren Sieg, ansonsten waren die Punkte gegen Graz und Klagenfurt nichts wert.“

3. Spieltag Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – ATSC Wildcats Klagenfurt   3 – 0
25-17 (21 min), 25-9 (17 min), 25-11 (19 min)
Topscorerinnen: Martyna Walter & Jordan Tucker (je 18), Diana Mitrengova (14) bzw. Noemi Oiwoh (7), Ana Bajic (6), Anja Trailovic (4)

Mit Makayla soll nun der erste Heimsieg des Jahres folgen

Am Samstag folgt der dritte Spieltag für die SG Prinz Brunnenbau Volleys in der Austrian Volley League Women. Die Pergerinnen empfangen um 17:30 in der Donauwell-Arena die Klagenfurter Wildcats. Hochmotiviert nach dem Sieg gegen den Meister UVC Holding Graz geht es nun vor heimischer Kulisse gegen den Vizemeister der letzten Saison. Und als zusätzlichen Bonus konnten Sportdirektor Josef Trauner und Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova eine neue Spielerin unter Vertrag nehmen. Die US-Amerikanerin Makayla Ferguson stieß am Dienstag zu den Prinzessinnen.

Die 22-Jährige wird die Mannschaft im Zuspiel unterstützen. „Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Eveliina Koljonen kurz vor dem Saisonstart mussten wir eine Lösung auf dieser Position finden. Ich denke, mit Makayla haben wir einen mehr als guten Ersatz gefunden“, erklärte Josef Trauner. Im letzten Jahr gehörte Ferguson, die in Martinsville in Indiana aufwuchs, für die Universitätsauswahl der Butler University an. Perg ist ihre erste Europastation ihrer Karriere.

Seit Dienstag ist die US-Amerikanerin in das Training der Mannschaft eingestiegen und gegen Klagenfurt soll sie debütieren. „Ich denke wir haben eine gute Chance gegen Klagenfurt. Schon gegen Graz waren wir die kampfstärkere Mannschaft und haben uns nie aus der Fassung bringen lassen. Das sollte jetzt gegen die Wildcats auch nicht passieren“, berichtete Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova.

3. Spieltag Austrian Volley League Women
SG Prinz Brunnenbau Volleys – ATSC Wildcats Klagenfurt
Samstag, 13. Oktober 2018 17:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Keine Punkte in Bad Zell für dritte Mannschaft

Nach dem Aufstieg in die 2. Landesliga der Damen standen für die Mädels der dritten Mannschaft in Bad Zell nun die Spieltage 1 und 2 der Saison am Programm. Mit der Union Bad Zell sowie den Attersee Volleys traf man am ersten Wochenende auf zwei alte Bekannte aus der 1. Klasse.

Im ersten Satz der neuen Saison begannen die Prinzessinnen sehr nervös. Die Annahme klappte nicht gut und nach nur wenigen Punkten im Angriff ging dieser mit 12-25 an die Heimmannschaft in der Arena Bad Zell. Im zweiten Durchgang lief es dann schon viel besser für die Pergerinnen, die durch gute Angriffe sowie einer herrlichen Serviceserie durch Romana Großsteiner die Partie wieder ausglichen nachdem sie mit 25-15 Satz zwei gewannen. In den dritten Satz starteten die Pergerinnen deshalb sehr motiviert, konnten die Leistung des zweiten Durchganges aber nicht mehr wiederholen. Mit 13-25 und 14-25 verloren sie ihr erstes Saisonspiel.

Auch im zweiten Spiel des Tages musste die junge Mannschaft von Wolfgang Stockreiter eine Niederlage hinnehmen. Wie im letzten Jahr präsentierten sich die Attersee Volleys als starker Gegner. „Auch wenn das Ergebnis am Ende doch recht deutlich ist, war es die ersten beiden Sätze sehr knapp. An einem guten Tag können wir beide Gegner packen und das gibt uns Zuversicht für die nächsten Spiele“, erklärte der Trainer. Mit 17-25, 21-25 und 15-25 hatte man gegen die Mannschaft aus dem Salzkammergut das Nachsehen.

Prinzessinnen besiegen Meister mit 3-1

Einen 3-1 Auswärtserfolg feierten die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg am zweiten Spieltag der Austrian Volley League Women in Graz. Sie bezwangen den aktuellen Meister nach vier Sätzen und vermiesten den Grazerinnen damit nicht nur die Heimpremiere im neuen Raiffeisen Sportpark sondern auch die Generalprobe für die Champions League-Qualifikation der Steirerinnnen.

Nach vier Sätzen war die Überraschung perfekt. Der klare Außenseiter aus Perg knüpfte den Grazer Gastgeberinnen nicht nur die Durchgänge zwei und drei, sondern auch den vierten und damit drei Punkte ab. Mit 22-25, 25-22, 25-18 und 25-20 siegten die Mühlviertlerinnen. „Wir haben als Team gespielt heute und wir haben den Fokus über die ganze Partie hochgehalten“, war Neo-Kapitänin Diana Mitrengova glücklich nach den fast zwei Stunden Spielzeit im Raiffeisen-Sportpark.

Knapp gewannen die Hausherrinnen zwar den ersten Satz, danach konterten die Pergerinnen aber und glichen zum 1-1 aus. „Jede von uns wollte den Sieg. Dafür haben wir alles gegeben und wir haben uns gegenseitig am Feld geholfen“, berichtete Mitrengova, die mit 14 Punkten bedeutend zum Sieg der Prinzessinnen beitrug. Noch treffsicherer präsentierte sich Neuzugang Martyna Walter. Die in Innsbruck lebende Polin war beste Scorerin der Partie mit 19 Zählern. Aber nicht nur der Angriff war die Trumpfkarte für den überraschenden Auswärtserfolg.

„In der Defensive waren wir um einiges stärker und auch mit dem Service konnten wir sie sehr unter Druck setzen“, wusste Mitrengova. Die Slowakin führte zum ersten Mal die Prinzessinnen als Kapitänin zum Sieg: „Wir haben unser bestes gegeben und wir sind überglücklich, dass alles geklappt hat“.

Am nächsten Samstag geht es für die Prinzessinnen weiter in Österreichs höchster Spielklasse. Vor heimischer Kulisse wartet nun der Vizemeister des letzten Jahres, die ATSC Wildcats aus Klagenfurt. Gespielt wird um 17:30 Uhr in der Donauwell-Arena.

2. Runde Austrian Volley League 2018/19
UVC Holding Graz – SG Prinz Brunnenbau Volleys    1 – 3
25-22 (26 min), 22-25 (27 min), 18-25 (26 min), 20-25 (28 min)
Topscorerinnen: Lisa Konrad, Lucia Aichholzer, Eva Dumphart (je 13) bzw. Martyna Walter (19), Diana Mitrengova (14), Jordan Tucker (11)

Rekordmeister zum Saisonauftakt eine Nummer zu groß

Es war das erwartet schwere Auftaktspiel für die Volleyballerinnen der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg zum Auftakt der Austrian Volley League 2018/19 gegen die Rekordmeisterinnen der SG VB NÖ Sokol/Post. Nach 75 Minuten standen die Niederösterreicherinnen als Siegerinnen fest. Sie entschieden die Partie mit 0-3 für sich.

„Es war trotzdem eine gute Leistung von den Mädels. Nachdem Sokol/Post sich in den letzten Wochen noch verstärkt hatte, wussten wir, dass uns die Außenseiterrolle zuviel. Insgesamt können wir viele positive Rückschlüsse ziehen nach dem Auftakt“, resümierte Sportdirektor Josef Trauner nach der Partie. Seine Prinzessinnen begannen schwungvoll im ersten Durchgang und führten zur ersten technischen Auszeit mit 8-6. Danach funktionierte das Zusammenspiel der tschechischen Neuzugänge bei Sokol/Post immer besser. Vor allem im Service setzten sie die Mühlviertlerinnen stark unter Druck.

„Natürlich bleibt es eine 0-3 Niederlage, aber Sokol/Post gehört seit Jahrzehnten zu Österreichs Topmannschaften. Sie sind gut in Form und wir konnten phasenweise gut dagegenhalten. Leider hatten wir aber auch Phasen, wo sie davonzogen. Sie haben eine routinierte Mannschaft und das auch clever nach Hause gespielt“, erklärte Trauner. Der erste Durchgang ging mit 14-25 an die Gäste, die auch früh im zweiten in Führung gingen. Dieser endete dann mit 18-25. Im dritten Satz spielten die Niederösterreicherinnen groß auf und führten bereits mit 6-19. Nach einigen Wechseln kämpften sich die Pergerinnen wieder zurück, konnten den Rückstand aber nicht aufholen und nach 20-25 setzte es die Niederlage im Auftaktspiel für die Prinzessinnen.

Nächste Woche folgt der nächste Härtetest für die Perger Volleyballerinnen. Auswärts geht es gegen den aktuellen Meister UVC Holding Graz am Samstag, den 6. Oktober um 20:00 Uhr.

1. Runde Austrian Volley League 2018/19
SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VB NÖ Sokol/Post   0 – 3
14-25 (21 min), 18-25 (27 min), 20-25 (27 min)
Topscorerinnen: Diana Mitrengova (12), Jordan Tucker (11), Martyna Walter (7) bzw. Anna Sucha (18), Tereza Pluharova (13), Michaela Jurcikova (9)

Saisonauftakt gegen den Rekordmeister

Mit einem richtigen Knaller beginnt die Volleyballsaison der SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg. Die Machländerinnen empfangen am Samstag, den 29. September um 17:30 Uhr, in der Donauwell-Arena den Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post. 51 Titel in der höchsten Spielklasse haben die Niederösterreicherinnen schon gewonnen und sie werden der erste Gradmesser für die neuformierte Mannschaft der Prinzessinnen sein.

Denn bei den Pergerinnen fand über den Sommer ein großer Mannschaftsumbruch statt. Viele verdiente Spielerinnen beendeten ihre Bundesligakarriere und so wurde ein guter Mix aus Jugend und Erfahrung von Sportdirektor Josef Trauner und Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova zusammengestellt. „Mit Anna Trauner, Melanie Steiner und Martina König haben im letzten Jahr schon drei junge Spielerinnen in die Mannschaft hineingeschnuppert. Sie sollen nun verstärkt Einsatzzeit bekommen“, so Trauner, der die drei Juniorinnen in den Kader für 2018/19 nahm. Dazu stößt noch Alexandra Benea aus der zweiten Mannschaft zu den Bundesliga-Mädels hinzu.

Neben den großen Stützen der Vorsaison, der US-Amerikanerin Jordan Tucker und der Slowakin Diana Mitrengova, die in diesem Jahr die Kapitänsschleife übernimmt, verlängerten auch Libera Sophie Haselsteiner und Urgestein Lisa Kern um eine weitere Saison. Von TI-Volley Innsbruck wechselte die erst 20-jährige Martina Walter nach Perg und von Aufsteiger Bisamberg stieß Katharina Jusufi ins Machland.

Wiedersehen mit Ex-Trainerin Eva Brodyova

Schon vor dem ersten Spiel sind die Pergerinnen aber von Verletzungssorgen geplagt. So ist die Mannschaft aus dem Mühlviertel auf der Suche nach einer Aufspielerin, nachdem sich Eveliina Koljonen beim Vorbereitungsturnier in Innsbruck verletzte. Aufgrund der Schwere der Verletzung wird die Finnin in dieser Saison nicht für die Prinzessinnen auflaufen und die erst 16-jährige Anna Trauner wird für das Zuspiel bei den Mühlviertlerinnen sorgen.

Die Saisonziele der Pergerinnen sind klar formuliert. In der Liga ist der Playoffeinzug das erklärte Ziel und im Cup möchte man versuchen, wieder das Final Four zu erreichen. Mit der Europacuppremiere am 27. November gegen den italienischen Topclub Vero Volley Monza wartet dann noch ein absoluter Saisonhöhepunkt auf die Mannschaft aus dem Mühlviertel. „Wir haben eine junge, hungrige Mannschaft. Der Kampfgeist ist hoch und auch die jungen Spielerinnen sind richtig gut integriert. Ich denke, dass uns diese Mannschaft viel Freude bereitet“, blickt Sektionsleiter Manfred Rockenschaub auf die Saison voraus.

Mit dem Rekordmeister kommt auch eine gute Bekannte in die Halle zurück. Ex-Trainerin Eva Brodyova ist nun seit zwei Jahren in Wien aktiv und in diesem Jahr hat sie die Hauptverantwortung für das Damenteam. In den letzten Wochen hat sie die Mannschaft mit drei Legionärinnen aus der Tschechischen Republik sowie mit Nationalteamspielerin Alexandra Epure verstärkt. „Sokol/Post ist ein großer Name der Damenvolleyballs in Österreich. Erst im letzten Jahr gelang uns der erste Sieg. Ob wir an diese Leistung anknüpfen ist schwierig, denn es stehen zwei neuformierte Mannschaften gegenüber, die nicht viel voneinander wissen“, erklärt Sportdirektor Josef Trauner im Hinblick auf den am Samstag, den 29. September stattfindenden Bundesligaauftakt.

1. Runde Austrian Volley League 2018/19
SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – SG VB NÖ Sokol/Post
29/09/2018 17:30 Uhr
Donauwell-Arena, Perg

Zweiter Platz bei Bergkristall-Turnier

Guter Auftakt wird getrübt durch schwere Verletzung

Die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg belegte bei ihrer ersten Teilnahme beim Bergkristall-Vorbereitungsturnier in Innsbruck den zweiten Platz. Sie mussten sich im Finale lediglich der starken Mannschaft von ASKÖ Linz/Steg geschlagen geben. Leider zog sich Neo-Aufspielerin Eveliina Koljonen dabei eine schwere Knieverletzung zu. Nach einer medizinischen Untersuchung wurde ein Patellaspitzensyndrom festgestellt. Damit fällt die Finnin für die gesamte Saison aus.

„Leider wurde das tolle Turnierergebnis von der Verletzung getrübt. Es tut mir so leid für Eveliina und das Team. Es ist ein wirklich großer Verlust für unsere Mannschaft, nicht nur sportlich, sondern vor allem auch menschlich“, erklärte Sportdirektor Josef Trauner, der nun knapp zwei Wochen vor der Saison eine neue Aufspielerin für den Verein sucht.

Das Turnier am Wochenende in Innsbruck begann für die Prinzessinnen mit einer knappen Niederlage gegen ASKÖ Linz-Steg. Den Konkurrentinnen, welche sich über die Sommerpause mit zwei Nationalteamspielerinnen und mehreren Legionärinnen verstärkten, wurde lang Paroli geboten. Die zweite Partie konnte mit 3-0 gewonnen werden, doch verletzte sich in diesem Spiel die neue Zuspielerin der Prinzessinnen. Da die zweite Aufspielerin Anna Trauner an den Sichtungen des Nationalteams teilnahm, sprang kurzerhand Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova ein in der Partie gegen Dresden. Auch diese Partie gewannen die Pergerinnen mit 3-0 und qualifizierten sich damit für das Finalspiel.

Auch am Sonntag mussten die Machländerinnen auf Eveliina Koljonen verzichten. Trotzdem starteten Mädels aus Perg stark in das Finale und gingen völlig unerwartet mit 2-0 in Front. Auch in den weiteren drei Sätzen zeigte das Team Kampfgeist, Teamspirit und den Willen das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Am Ende reichte es knapp nicht gegen eine sehr starke Mannschaft aus Linz.

„Natürlich war das Wochenende eine emotionale Achterbahnfahrt. Die Verletzung von Eveliina Koljonen war ein großer Schock. Wir können aber unglaublich stolz sein auf die gezeigte Leistung. Alle Spielerinnen sind auf einem tollen Niveau und sie haben gezeigt, was wir uns von ihnen erwarten dürfen. Vor allem die jungen Spielerinnen bekamen volle Einsatzzeiten und haben sich toll präsentiert. Darauf bin ich besonders stolz. Ein großer Dank geht an Therese Achhammer, Michael Jensen und das gesamte Team des VC Tirol. Es war ein toll veranstaltetes Turnier und es ist immer schön in Innsbruck so gut aufgenommen zu werden“, resümierte Sportdirektor Josef Trauner.